Es ist schon Abend

Selten bei mir.

Hi Ihrs 🙂

Was für ein Tag.
Heute spür ich es irgendwie ganz besonders extrem.
Dieses Vibrieren, Summen und Zittern in mir.

Mann ey….
Eben sag ich zum Mann, ich will noch schreiben.
Er sitzt hinter mir – er sieht das.
Was tut er?
Labert mir mitten rein, wegen dem Kram der im Fernseher plärrt.
Schwierig so oder so, so zu schreiben.

Dann mault er, dann soll ich ihm halt die Kopfhörer bringen.
Hä?
Der kann die 5 Schritte theoretisch auch selbst laufen.

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Wenn man sich verliert

Selbstverantwortung – da ist es wieder….
Der Mann stand vorhin auf und wünschte guten Morgen.
Wir haben umarmt und eigentlich hätte alles gut sein können.

Aber ICH bin nicht gut.

In mir diese unglaubliche Unzufriedenheit.
Diese Traurigkeit.
Diese irrsinnige Sehnsucht, endlich umzuziehen.
Weg zu kommen von HIER.

Diese Leere, Trauer, das Leiden.
Das Aushaltenn und Ertragen.
Von IHM.
Und seiner Langsamkeit.

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Da haben Sie hier sicher viele Freunde…

hatte die nette Frau beim Frühstück im dem Gasthof zu mir gesagt….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben auf dem Balkon dachte ich darüber nach.
Die Sonne scheint.
Innendrin in mir ist dunkel.

Nichtsdestotrotz… sie kennt mich nicht – aber sie glaubt, dass ich Freunde hab.
Freunde dort, wo ich so lange gelebt hatte.
Scheinbar findet sie mich nett – denn un-nette Menschen haben keine Freunde.
Oder doch?

Ich hatte keine.
Nur diese Männer.
Diese Männer, die keine Freunde waren.

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Ich bin wieder Zuhause

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

auch, wenn ich dieses Zuhause irgendwie nur schwer so fühlen kann.

Eben beim Rauchen meinte innen eins, dass es nunmal eine Entscheidung sei.
Wollen wir mit dem Mann leben?
Oder nicht.
Es geht nicht alleine ums „Zuhause“.
Es geht in Wahrheit um alles.

Und wir wissen doch, dass wir großes Glück haben.
Einen Mann gefunden zu haben, der WILL.

Er WILL ja sein Leben ändern, heilen, bewußt werden, lernen, wachsen und alles.
Das muß man erstmal finden.
Und dann geht es um Liebe.
Was Liebe denn bedeutet? Was sie beinhaltet?

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Berührend

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitz ich vorhin im Frühstücksraum und muß unaufhörlich aufpassen, nicht zu weinen.
Ewig wollen Tränen raus.
Ich will hier bleiben.
Nie mehr zurück.

Hier ist so schön.
Und die Leute sind so nett miteinander.
Menschen beobachten…
Eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter
Eine Ehefrau mit ihrem behinderten Mann
Ein anderes älteres Ehepaar
Die Besitzer des Gasthofes
Es ist so anders hier.
So vollkommen anders.
Als Zuhause.

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Wieder mal auf der Flucht

Hi ihrs

ansich wäre ich jetzt garnicht mehr hier – *hier*, also Zuhause.
Ansich wäre ich jetzt längst in der Heimat.
Wenn….
ja, wenn…..
dieses schnuckelige Gasthaus mit den netten Menschen bereits heute ein freies Zimmer gehabt hätte.
Aber sie haben erst morgen eins.

Und irgendwer innen bestand darauf, genau DORT hin zu gehen.
Weil es so schön dort ist und weil die Frau beim ersten Anruf so unsagbar nett war.
Und wir schon zusammen gelacht hatten.
Und das, obwohl mir so rein überhaupt ganicht, in keinster Weise zum Lachen zumute ist.

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Tja…. da hock ich wieder….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Hm.. irgendwie sieht der Blog schon wieder anders aus, oder?
Komisch….

Nun gut, was soll ich schreiben?
Keine Ahnung…
Wir hatten am Montag – war´s Montag oder Dienstag? – tatsächlich unendlich viel geputzt und geschafft.
Alles gesaugt und abgestaubt; Betten bezogen und weiß der Geier was.
7 Waschmaschinen und endlos Zeug.

Aber wir haben das GEMÜTLICH gemacht, mit viel Pausen, Spielen, rauchen und Kaffee dazwischen oder Wasser.
Und es hat tatsächlich gut getan.
Wie so oft irgendwie… schaffst Du Ordnung im Außen, schaffst Du Ordnung im Innen – und andersrum.
Je nachdem, wie man es eben braucht.

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Es ist 7

der Mann ist wieder arbeiten.
Es ist nun der Tag, von welchem ich gedacht hatte, ich könnte nun durchstarten.
Endlich all das liegengebliebene Zeug machen; putzen; Betten beziehen; weiß der Geier was.

3 Wochen – oder länger? – hatten wir auf diesen Tag gewartet.
Damit hier endlich mal der Staub verschwindet.
Die Betten wieder frisch sind und wenigstens die erste von unseren 2 Unterbetten in die Reinigung kommt.
Viel zu lang liegen wir schon darauf.

Und nun?

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Es ist eigenartig,

dieses Sein.

Wenn man es zwar schafft, aus dem Bett zu kommen – dann aber nur irgendwie rumzuschluffen.
Wenn man nicht reden jann – aber rauchen.
Wenn man nur weinen kann und traurig sein – aber Geschirr spülen.
Wenn es nicht geht, mit dem Mann zu reden; allenfalls mal einzelne Worte – aber Blog zu schreiben.
Wenn man denken kann – aber nichts verändern.
Am Sein.

Ist es ERFAHRUNG?
ERLEBEN?
Von altem Schmerz?

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