Sensitivitäten

Da wollt ich schon länger mal drüber schreiben.
Ich schreib bewußt und absichtlich
NICHT *Empfindlichkeiten*

Weil *Empfindlichkeiten* so negativ behaftet sind.
Und auch, weil ich mir selbst diese Empfindlichkeiten früher absprechen wollte.
Sie Scheiße fand
gehaßt habe
mich selbst verachtet und verurteilt.

Andere Menschen werten dich ab, wegen deiner Empfindlichkeiten.
Beschämen dich, erniedrigen, verlachen und treten dich in den Boden.

Dabei ist es GUT, sensibel zu sein.
Zu fühlen.
Zu merken.
(Sich) Wahrzunehmen und zu respektieren.

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Ich find es doch immer erstaunlich

dass es öfter mal passiert,
dass Themen nahezu viral durch mehrere Blogs zugleich wabbern.

Irgendwie scheint es mir oft,
als lägen solche Themen wirklich in der Luft.

So global.
So weitreichend.
Irgendwie viele betreffend.
Als gäbe es einfach eine ZEIT
solche Themen anzusehen, zu fühlen, zu bearbeiten.

Jeder für sich
und doch auch gemeinsam.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

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Grauer Tag

Draußen ist dunkelwolkig und regnerisch.
Angenehm temperiert.

Ich glaub, ich war wieder wach so gegen halb 4 – so genau, weiß ich das garnicht mehr.
Hab dann auch schon angefangen, was zu schreiben.
Mich aber derart verfranzt, dass selbst die „Einleitung“ ausgedruckt gewiß schon 4 Seiten lang war.
Hab´s dann wieder gelöscht.
Gefühlsgeschwurbel.

Das Thema Gewalt, Grenzen und Beziehung beschäftigt mich.
Wie es dazu kommt, dass Gewalt so normal wird.
Dass man dann irgendwann garnicht mehr FÄHIG ist, Gewalt zu merken.
Weil – schließlich ist sie NORMAL.

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Trotz

Eben auf dem Clo kam uns das in den Kopf.
Weil vorhin in einem Kommentar der Sturmreiter so viel Widerstand gewesen war, gegen dieses Wort.
Und ich kann das schon kapieren.
Trotz ist nicht männlich.
Nicht erwachsen und ….

Wenn Du klein bist und trotzig,
dann machen sich Erwachsene immer lustig.

Erwachsene sagen, Trotz sei lächerlich.
Sie finden Trotz nervtötend.
Und albern.
Und machen sich oft darüber lustig.
Manchmal lachen sie kleine Kinder aus, demütigen und beschämen sie.

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Das Thema geht weiter – Kontakt

Guten Morgen, ihr Lieben

Wie ich gegen 4 vorhin aufgewacht bin (es ist jetzt 4.51h)
hatte ich gedacht, in mir sei Ruhe.

Irgendwer innen wollte mir weiß machen, dass gestern die Tochter hier gewesen sei.
Verwirrung; nachdenken, rumfühlen – aber nein.
DAS KANN NICHT SEIN.

Weiter grübeln, nachdenken…
Was war denn gestern?!
Es war so weit weg.
Vergessen….

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Kontakt, die 2.

Wahnsinn…
Es ist jetzt halb 1 mittags und ich bin durch.
Ich hab Kopfschmerzen, der Körper zittert und das Hirn will derart schnell und durcheinander denken,
dass es sich anfühlt, als wöllte es sich SELBST überholen.
Alles durcheinander.
Und so viel Fühlen.
Gleichzeitig auch NICHT-fühlen-WOLLEN.
Verweigerung, Sperren und wegmachen-Wollen.

Was ein Irrsinn.

Wenn dir dein eigenes Glauben um die Ohren fliegt.
So viele Sätze, die in mir für Naturgesetze gehalten werden.
Resonanz.
„Alles kommt zur rechten Zeit von ganz allein.“
„Was kommen MUSS, kann man eh nicht aufhalten.“
„Man sieht im Gegenüber immer jenes, das man in sich selbst nicht zu sehen vermag.“
„Alles, das jemand dir vorwirft, ist nur ein Reflektieren seiner Selbst.“
– oder so ähnlich.
Also, will sagen, dass das was am Anderen so stört, ärgert, provoziert, meist eine unbewußte, verdrängte Ursache oder Schmerzpunkt im eigenen Ich hat.

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Kontakt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß wieder nichts – eigentlich.

Und doch mußte ich eben einerseits in mich rein schmunzeln.
Weil das Leben das nunmal DOCH so macht.
Dass es konfrontiert mit „Problemthemen“ und Raum zum Üben schenkt und anbietet.
Wenn man bewußt darauf achtet, kann man das merken.

Andererseits macht dieses Merken aber auch traurig; betroffen.
Man schämt sich, fühlt sich hilflos, ratlos und weiß keine Lösung.
Das ist blöd.

Eben las ich bei den Lichtfeen den neuen Beitrag.
Und innendrin in miruns ringt es.

Wie doof ist es denn, einfach wortlos zu gehen?!
Als sei man nicht da gewesen?!
Ist ohnehin noch ein recht neuer Blog.
Es sieht fast so aus, als sei da noch kaum ein Leser.
Das macht EINSAM.
So kannst Du nicht einfach verschwinden.
Wortlos.

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Schnauf….

Schon irgendwie komisch.
Da denkt man auf dem Weg zur Thera drüber nach, was man überhaupt zu quatschen hat
Fragt sich, was die Woche überhaupt so passiert war
Kommt so an den Punkt mit dem Essen.

Dass es eigentlich total krass ist, dass Ärzte NIE
wirklich NIE
nach der Ernährung fragen.

Da mögen mal die Blutwerte nicht ganz so stimmen
oder man ist mal ein bißchen zu dick oder dünn
oder hat irgendwo Schmerzen
fühlt sich nicht so

Aber ESSEN?
Dass die mal auf einen Zusammenhang kämen?
Ihn zumindest in Erwägung ziehen?
„Man kann ja mal fragen“

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