Schon eigenartig….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitz ich nun, früh um kurz nach 9 und weiß nix.
Alles ist für heute ansich schon erledigt. Viel war es nicht.

Mir war schon vorhin langweilig – so gegen 7.
Ich wartete auf 8 Uhr, damit ich einkaufen kann.
Also hab ich halt schon vorher geduscht. Normalerweise tu ich das meist erst, wenn ich wieder Daheim bin.

Um gut 20 nach 8 war ich schon wieder aus dem Supermarkt draußen.
Vielleicht so 7 Autos hatten dort gestanden.

Bissi Zeug auf Vorrat mitgenommen.
Tomaten- und Maisdosen
Nudeln (2x)
Bissi Milch und Frühstücks-Crunchies.
Und Nüsse.
Gut, Tabak auch noch. 7x.

Schwuppdiwupp 140€ weg.
Früher, als es uns noch richtig mieß ging, da hab ich es mit meiner Tochter geschafft, von 20€ die WOCHE rum zu kommen.
Irgendwie geht es immer.
Damals hätte ich im Leben nie geglaubt, dass es mir jemals besser gehen würde.

War ja eine SCHEIß WELT.
Und ein SCHEIß LEBEN.
Und überhaupt war alles Scheiße.

Erinnern.
Niemals vergessen, wie es gewesen war.
Und, wie es auch heute noch für sehr viele Menschen IST.

Es ist grausam, mit weniger zu leben, als dass man LEBEN könnte.
Mir war nur die Prostitution geblieben.
Etwas anderes, besseres hätte ich weder gewußt, noch gefunden.
Aber selbst mit der Prostitution war es mir ja nicht viel besser gegangen.

28 Gläubiger
Laufende Kosten
ein uraltes Auto, das gut 20 Liter super plus auf 100km frißt?
Steuer gut 500€ im Jahr

So viel konnte ich garnicht erarbeiten, dass es uns GUT gegangen wäre.
Aber immerhin so viel, dass es irgendwie GING.
Und auf solche Art, dass ich meine Tabus und Grenzen einhalten und mich wehren und verweigern konnte.
WOLLTE und DURFTE.

Erinnerungen

Kämpfen.
Kämpfen, dass man irgendwann das Gefühl erreichen darf,
dass es leichter wird.
Womöglich sogar mal das Gefühl,
zu LEBEN.

Viele Träume.
Viel Warten.
Hoffen.
Auf bessere Zeiten.

Nein, Armut ist nicht verachtenswert.
Armut macht die Menschen nicht unwert.

Aber Armut schafft, dass man sich schämt.
Man sich SELBST unwert fühlt.
Man kann nichts – auch, weil man es sich nicht leisten kann.
Armut hemmt Entfaltung.
Fesselt, fängt und schnürt ein.
Traurig.

Und doch liegt es im Selbst, sich die Zuversicht nicht rauben zu lassen.
Die Hoffnung.
Das Glauben, an ein besseres und erreichbares ANDERS.
Jenes zu tun und zu versorgen, das möglich ist.

Nicht alle schaffen das.

***** hm….. wo schreibe ich mich da grad hin?! *****

Irgendwer in mir träumt den Traum vom Lotto-Gewinn.
Von einem abgelegenen, großen, verträumten Grundstück und einem Tiny-Haus.
Oder ein Baumhaus?

Gut, sanitäte Anlagen und Strom müßten sein.
Sickergrube oder sowas?
Da hab ich keine Ahnung von und kein Bock drauf.

Aber wenn der Gewinn groß genug wär, dann könnt ich ja sowas auch verschenken.
An andere Menschen.
Würde wohl irgendwer so ein Geschenk annehmen?
Ein Haus mit Garten?
Einfach so?

Würde ICH das wohl tun?
Könnte man das glauben?
Vertrauen, dass da IRGENDWER einfach so aus Bock und zur Freude ein Haus VERSCHENKT?

Man würde den Haken suchen, vermutlich.
Und Angst haben.

Davor, dass derjenige dann plötzlich DOCH irgendeinen Preis verlangt.
Weil im Leben ist ja nix umsonst.
So hat man das gelernt.

Traurig irgendwie.
So viel Angst und Mißtrauen.
Das Leben lehrt.
Aber lehrt es etwas GUTES?

Wie schön wäre es, wenn Menschen aufwachsen könnten in Vertrauen.
In Liebe, Zuversicht und guter Energie.
Wenn sie vertrauen könnten und glauben an das Gute.
Ein Traum?!

Warum sind wir Menschen so?
So VIELE Menschen?!
Oft so raffgierig, unzufrieden, hungrig?
Nach immer MEHR….
Einem MEHR, das man oft im ganzen Leben nicht benutzen oder ausgeben kann.

Ich werd das nie verstehen.
All diese Überproduktion von Zeug.
Oft so viel Zeug, das derart beschissen gebaut oder hergestellt ist, dass es oft direkt nach dem Kauf wieder im Müll landet.
Hauptsache, Geld verdient.
Um jeden Preis.
Und auf Kosten der Natur – und am Ende auch der ganzen Welt; der Menschheit.

WIR verrecken auch!!!
Wenn die Welt zugrunde geht.
Aber Hauptsache, wir verrecken REICH.

Idioten!!!!

Hm….. – so viele Gedanken….

Gestern hab ich das Häkeltier zu Ende gehäkelt.
Es geht sehr schnell und leicht.
Selbst die Füße, wo ich wunderwas gedacht hatte, wie kompliziert die wären.
Nachher nähe ich es zusammen.
Ich bin gespannt.

Vielleicht sollte ich die Wolle, die ich ursprünglich für einen Pulli gekauft hatte, DOCH in Tiere verwandeln.
Ich glaube, das Hautgefühl gefällt mir nicht.
Mechandisierte Wolle (- oder wie das heißt, wenn die so glatt, glänzend und kühl ist) mag ich eigentlich garnicht.
Sie dehnt sich kaum und ist nicht kuschelig.

Aber für so kleine blau-grün-gestreifte Tiere wär sie ganz lustig.
Die SOLLEN sich auch garnicht dehnen.
Besser, sie sind formstabil.

Mal gucken.

Mir geht diese Jacke auf den Sack.
Aber wegwerfen? Unfertig? Nee, das wäre auch blöd.
Bloß noch die Ärmel.
Das werd ich doch wohl irgendwann noch hin kriegen, Mann.

Gespült hab ich auch schon.
Zigaretten gedreht.
Hier geschrieben, dann gleich.
Brauch bloß noch frühstücken.

Na gut….
Ich hab ja schon am Anfang nix gewußt.

Warm ist es.
Vorhin hab ich mich getraut, endlich mal unter unserem Balkon zu gucken.
Der Mann hatte dort ja ganz viele solcher „Wurze“ gepflanzt; so Steingarten-Dinger.
Die gießt er regelmäßig.

Und mehrfach hatte er mir erzählt von diesen langen Dingern, die da raus wachsen.
Sie haben geblüht 🙂
Inzwischen nicht mehr. Jetzt hängen da nur noch so verdörgelte Dinger rum.
Und von Viechern hat er letzt erzählt.
Die da unten unter den Steinfliesen wohnen.

Und ihn immer heftig angreifen beim Gießen.

Sandige, staubigtrockene Erde.
Kommt kein Regen hin.
Klar, da sind die geschützt unter den Steinplatten.

Die fliegen aber derart schnell
und es sind soooo viele (- das hätt ich nicht gedacht),
dass ich nicht weiß, was es für Tiere sind.
Aber sie brummen höchst gefährlich.

Von unserem Balkon wollen die zum Glück nichts.
Nur drunter sein.
Ich hab hier oben noch nichts von ihnen bemerkt.
Also bzgl. agressiven, vielen Angreifern.

Ich wünsche Euch einen Wunder-schönen Tag 🙂
Eine angenehme, kühle Wohnung.
Und viel Kraft und Liebe ❤


Gebloggt am 25.06.2019

Ich hasse Bürokratie-Mist

Endlich mal gefrühstückt

Ich wollt das eigentlich

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