Memo an mich selbst

Ich sollte öfter an Mama denken.
Öfter reflektieren; es auseinander nehmen; genau hin sehen.
JA, auch die schlimmen, gemeinen, schmerzhaften und fießen Dinge.
AUCH die Dinge, wie sie bei der Scheidung auf der Seite des Exmannes stand und sowas.
Ich will es nicht zu pudern, parfumieren und in Watte packen.

Ich will es gern VERSTEHEN.

Weil eigentlich glaube ich, dass das „Wissen“ (also bestimmt zu 80% aufgrund all ihres Seins) über ihr Viele-sein
mir hilft
all die Logik ihrer Innens zu kapieren.

Verteidiger, Angreifer, Beschützer, gehorsame Kinder, verletzter Seelenschmerz, Selbsthass und Projektion (auf MICH), …

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#BbdM Juli: Geborgenheit

Hier hatten die SeelenSplitter angefangen, mit dem diesmonatigen Thema GEBORGENHEIT.

Für die, die es noch nicht wissen – es darf jede/r mitmachen, der mag.
Wann, wie und auf seine Art.
Es gibt keine Voraussetzungen oder bestimmte Gruppe Menschen.
Auch kein Müssen.
Wir haben uns halt hier zusammen gefunden und entdeckt, dass uns das Freude macht.
Oder zumindest hilft zu reflektieren.
Mal nachzudenken über bestimmte Dinge
oder uns (selbst) / einander auch einfach besser kennen zu lernen.

Klappt auch nicht jeden Monat, ein Thema zu finden – das vorschlagen kann, wer mag.
Aber genau das macht es wohl irgendwie auch aus.
Freiheit.

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#Thema: Gute Augenblicke finden

Die Seelensplitter haben eben diese Idee geboren.
„Laß uns einfach was über Türen machen“ – so zumindest habe ich es verstanden.

Und mein Hirn spuckte alles Mögliche durcheinander aus:
„Ich bin doch garnicht kreativ!!!“
„Da kann ich nicht mitmachen!!!“
„Wie sage ich es denn bloß?“
„Ach – ich könnt Fotos machen. Von jeder Türe, die mir gefällt… Aber da brauch ich ja MONATE!!!!! Das geht nicht so schnell!!!!! Da komm ich ja garnicht mit!!!“
„Ich kan nich maln“
„Türen… Türen… Türen… was soll mir dazu bloß einfallen?!“
„Bei uns sin türn besser ausgehängt – des is viel schöner, wen keine türn da sin“
„Tür nich zu machn!!! nich zu ne!!!“
„Hätt ich doch bloß die Türen im Urlaub fotografiert… dann hätt ich jetzt Türen zu schönen Erinnerungen“
„Och, so schön war des doch ganich…. gibt sicher schönere Ferienhäuser mit weniger Ärger“.

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Heute wird ein schöner Tag

zumindest sagte das vor einiger Zeit mein Optiker.
Er sagte es sogar DREI mal.

Das erste Mal, als ich in den Laden kam.
Das zweite Mal, als er die Nasen-Klebe-Dinger für meine Brille tatsächlich da – und gefunden hatte.
Das dritte Mal dann, als er mir die fertige Brille hin legte.

Erst später dann kam mir in den Kopf, ob er das deshalb sagte, weil ich dieses T-Shirt trage?
„Was für ein zauberhafter Tag. Ich möchte singen, tanzen und meine Mitmenschen vor den Bus schubsen“

Aber dazu hätte er mir – für sein Empfinden – sicher zu lange auf den Busen glotzen müssen.
Er ist ein sehr anständiger Mann.

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So viele Wahrheiten (auch #Kontakt)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich wollt schon eben vor gut 30min. anfangen zu schreiben – da kam der Mann aus dem Bett.

Ich bin schon wieder wach seit kurz nach 4.
Jetzt ist 5.45 und er ist eben ins Bad gegangen.
Nachdem wir uns wieder eine ganze Weile unterhalten hatten.

Manchmal ist es echt gruselig.
Welches Ehepaar redet fast jeden Tag früh gegen 5 über sein gemeinsames Leben?
Das Leben allgemein?
Wahrnehmung und Realitäten?
Ängste, Gefühle, Lebensphilosophien?

Wir fingen eben an mit der Frage,
was wohl in Wirklichkeit BESSER sei für uns?
Wenn wir in den Norden ziehen (dann irgendwann)
tatsächlich auf einen solchen WG-Bauernhof zu ziehen? In eine Gemeinschaft mit anderen Menschen?
Oder doch lieber irgendwo in der Einsamkeit ein kleines, freistehendes Häuschen?

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