So schnell geht´s immer

unverfängliches Gespräch über´s TV-Programm.
Ich dann in sein Zimmer, die letzte Wäsche zusammen legen.
Er in die Küche, das Geschirr abtrocknen und aufräumen, das ich schon weg gemacht hatte (bloß paar Tassen, Gläser und Schüsselchen)
Und dann ein Umarmen und Halten.

Rauchen.

Ich denk so drüber nach, dass ich geschrieben hatte, dass sich *seine* Täter-Innens auf meine bedürftigen Kinder stürzen.
*grübel*
aber *mein* Satz, dass er mich nicht genug sieht
hatte doch in Wahrheit auch *seine Kinder* angetriggert.
Die, die immer „Du bist ja schon behindert“ und „Du mußt immer 5x so gut sein wie andere“ ertragen mußten.

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Ein großer Unterschied

zu früher
besteht inzwischen auf jeden Fall.

Der Mann liegt auf seinem Bett bei offener Türe.
Meist nutzt er das, um nachzudenken, runter zu kommen u.ä.

Früher rutschte er hinter einer geschlossenen Türe eine Wand runter und wollte weinen.
Aber er konnte es nicht – kann es noch immer nicht.
„Indianer kennen keinen Schmerz“
„Jungs weinen nicht“.

Früher konnte er nichts anders, als sich selbst zu hassen.
Heute sucht er nach Lösungen.

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Es hat dir *keiner* gesagt

dass Du das heute (alles) machen mußt!!!!
– war eben der Satz vom Mann.

Das ist irgendwie IMMER sein Satz.
Jedes Mal dann, wenn ich mir eigentlich seine Hilfe gewünscht hätte.
Oft noch nichtmal das – ich kenn ihn ja.
Aber zumindest seine Anerkennung.

Er war heute Früh bei seiner Thera.
Das war das, was er heute gemacht hat.

Den Rest vom Tag verbrachte er vor der Konsole.
Und sagte nichts groß Anderes, als dass er müde sei.

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Wieder so ein (unendlich langsamer) Tag

Es ist Nachmittag um 15h – was wünsche ich Euch denn nun?!
Hallo, ihr Lieben 🙂

Irgendwie kommt es mir heute vor, als hätte ich schon unendlich viel geschafft und es ist noch immer nicht Abend.

Ich bin … hm… keine Ahnung wann aufgestanden.
So zwischen 4 und 6?
Ich weiß, ich war um 2 mal wach und auf WC.
Der Rest fehlt.

Der Mann war relativ früh wach, obwohl er Urlaub hat.
Um halb 8 bin ich los gefahren zum Obstmann – ich wollte so früh wie möglich wieder Zuhause sein, weil ich um 9 schon wieder beim Friseur sein sollte.
Hat dann auch alles gut geklappt – ich hab noch schnell Lotto gespielt – und war um halb 9 wieder Daheim.

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