Es ist, als hätte ich

einen Arbeitstag zu bewältigen.
Ein Gefühl in mir, das mich antreibt.
Das nicht locker läßt.
Und das macht, dass die Tage schneller vergehen, als ich gucken kann.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich finde es total krass, mich *selbst* so zu fühlen.
Ich glaube, das kommt, weil so viele in mir so Unterschiedliches wollen.
Alles zugleich.
Und es sich anfühlt, als würde jemand mich in 20 verschiedene Richtungen zerren.

Mach!!! Tu!!!! Ich will!!! Ich brauche!!! Wir müssen!!! Wir sollen!!! Wir wollen!!!…

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Schönheit

Hm – irgendwas im Innen möchte unbedingt hierzu etwas schreiben.
Wer?
Keine Ahnung. Ich selbst bin es eigentlich nicht.

Für mich ist Schönheit eigentlich bedeutungslos.
Kein Thema – sozusagen.
Ich glaub, es ist mir so gesehen piepe.

Aber trotzdem… irgendwo innen scheint es dringend.
Man hat etwas zu sagen.

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Wie sortieren?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Es ist halb 9 am Montag und der Mann ist längst arbeiten.
Ich hab mich fest gefressen am Spiel.
Muß heute unbedingt endlich diesen verdammten Schlüssel kriegen, damit ich das neue Gebiet öffnen kann.

Und nun sitze ich hier mit zehntausend Gedanken und Gefühlen.
Mir ist langweilig – und doch hab ich zu tun.
Ich bin aufgewühlt und völlig durcheinander.
So viel Denken.
So viel Fühlen.
Kopf- und Rückenschmerzen.
Traurig und froh zugleich.

In mir denkt es an Weihnachten.
Die Tochter, den Urlaub in der Geburtsstadt.
Vergißt dabei völlig, dass wir erst September haben – und doch tatsächlich vorher noch 1 Woche im Schwarzwald urlauben.
Zeit verschwimmt.
Gestern, heute und Oktober, Dezember, früher und alles sind EINS.

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Besuch bei der Tochter in Stichworten

Es ist schon spät.
23.22 Uhr.
Ich bin wieder Zuhause.
Mag nicht vergessen.

12 – nach 20h – wir konnten uns nicht trennen.
Gespräche über ihren Mitbewohner, Weihnachten, gemeinsame Urlaubspläne.
Laufen in der Stadt.
Latte, die schmeckte, sals sei sie aus saurer Milch gemacht.
Gastro gewechselt; Gehen im Regen.
Wienerwald…. – wann war ich zuletzt bei Wienerwald? 20 Jahre? 25?

Lang gesessen, getrunken, geredet.
Später dann gegessen.
Drogerie Müller, durch die Regale schlendern.
Gemütlich zum Auto.
Sie Heim gefahren und auf dem Parkplatz dann noch über 1 Std. im Auto gehockt.
Voll hinein; dahin, wo es weh tut.
Kindheit, Sterben, Suizidgedanken, Todeswünsche.
Mama als Täter? Aus Unwissenheit und wegen keine Hilfe.
Erkenntnis, dass ich die Wohnung meiner 1. Ehe bis ins Detail erinnere – nur nicht das Kinderzimmer.
Völliger blackout.

Über (Nacht-)Träume geredet, Ängste, Sehnsucht und Hoffnung.
Tochter hielt und streichelte meine Hand, als ich weinte.
Sehr viel Nähe und Liebe; Festhalten; Zulassen; Erlauben.
Liebe.

Wollen wir vielleicht schon Weihnachten zusammen in Urlaub fahren?
Wo das mit ihrem Mitbewohner nun doch recht schwierig ist?
Wo sogar SIE inzwischen kaum noch Lust hat, mit ihm Zeit zu verbringen?
Sehr interessante, tiefe, echte Gespräche und Gefühle.
Mama-sein heilt.
Es tut weh – und ist so wundervoll zugleich


Auf dem Heimweg bei strömendem Regen Vollsperrung wegen Unfall allenfalls 30 Autos vor mir.
25km später dann der nächste Unfall.
Gott muß mich lieben.
Wir haben eine Chance; eine Zukunft.

Eben bei den Traum(a)kindern

ist mir das erst so richtig klar geworden.
Vorstellungsvermögen.
Mir fehlt es ungemein an Vorstellungsvermögen.

Ich glaub, ich kann mir so richtig in Wahrheit GARNICHTS vorstellen.
Nicht beim Häkeln und nicht im Leben.
Deshalb kann ich auch nicht malen.
Weil ich so absolut keine Ahnung habe, wie Dinge aussehen.
Außer, ich hab sie direkt vor mir stehen.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

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Es ist schon merkwürdig

Es werden hier immer weniger Abonnenten.
Jetzt seid ihr nur noch 44.
Es waren schon 48.

Dafür bleiben im alten Blogg alle über 150 einfach bestehen.
Weil irgendwie keiner merkt, dass ich dort garnicht mehr schreibe.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich fürchte, ich verändere mich.
Und es gefällt nicht jedem.

Aber so ist wohl das Leben.
Es gefällt mir grade SELBST nicht.

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Wir brauchen

einen anderen Umgang mit Grenzen und Wünschen.
MEINEN Grenzen und Wünschen.
Weil ich glaube – abgesehen von Sex – dass Du keine allzugroßen Probleme damit hast, dass ich deine Grenzen achte und Wünsche erfülle.

Nur beim Sex.. klar – da korrellieren unsere Möglichkeiten.

Aber alles andere?!
Bisher bin ich – meiner Konditionierung folgend – aufgesprungen und hab getan, was Du wolltest.
Oft schn, bevor Du es nur gedacht hast.

Es hatte mich sehr viel Kraft, Mühe und Achtsamkeit gekostet – bis hierher – hin und wieder doch nun wenigstens sagen zu können,
dass ich gerade beschäftigt bin
etwas anderes im Kopf habe
eben auf dem Sprung bin, etwas für MICH zu tun

und dir einen zeitnahen Augenblick zu nennen, an dem ich für dich da bin.

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Poah – ich hab noch immer nicht geduscht.

Es ist schon 13h
Ich hab weder gefrühstückt, noch mich gewaschen.
Stattdessen denke ich unentwegt über den Mann und mich nach.
Spiele, um Minuten Ruhe zu haben.
Rauche und denke und fühle die Wärme der Sonne.

Fühle den Zorn in mir und die Fassungslosigkeit.

Wie kommt der dazu?!

Letzt, als wir essen gehen wollten – WAREN – beim Parken,
dieser Kack-Spruch
ich sei wie seine Mutter.
Beim Einparken.
Weil ich so ächze.

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