Es ist, als hätte ich

einen Arbeitstag zu bewältigen.
Ein Gefühl in mir, das mich antreibt.
Das nicht locker läßt.
Und das macht, dass die Tage schneller vergehen, als ich gucken kann.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich finde es total krass, mich *selbst* so zu fühlen.
Ich glaube, das kommt, weil so viele in mir so Unterschiedliches wollen.
Alles zugleich.
Und es sich anfühlt, als würde jemand mich in 20 verschiedene Richtungen zerren.

Mach!!! Tu!!!! Ich will!!! Ich brauche!!! Wir müssen!!! Wir sollen!!! Wir wollen!!!…

Da sind zwanzigtausend Gedanken in mir.
Und auch ganz viel Erschrecken.

Gestern, z.Bsp., habe ich das erste Mal tatsächlich so eine Disso erlebt.
Erfühlt
Bzw. deren Ergebnis gesehen.

Weil ich weiß, dass ich meine Bolognese eigentlich hatte kleiner stellen wollen auf dem Herd.
Sie hatte genug geblubbert und auf o,5 hätte es völlig ausgereicht, sie ziehen zu lassen.
Als ich nach Ewigkeiten wieder in die Küche ging,
kochte die Bolo wie die Wäsche.
Sie stand auf 3!!!
Der höchsten Einstellung.

Ich hab keine Ahnung, WARUM???

Und wie lange sie so kochte.
Ein Glück, dass ich so einen super anti-anbrenn-Topf habe.
Der ist tatsächlich nichts passiert.
Außer, dass sie völlig verkocht war.

Aber ich hoffe so inständig, dass sowas nicht öfter passiert.
Das ist so scheiß gefährlich.

Wir ham jetzt ewig nicht gekocht.
Immer nur entweder Buttermilch mit Trauben gegessen, oder Essen bestellt.
Bin voll aus der Übung.

Gestern war eh viel.
Einkaufen, Apotheke, danach Friseur.
Zuhause dann haben JUNGS die Bude geputzt.
Komplett und mit Rammstein auf ziemlich laut.

Mit der Tochter wurde auch telefoniert.
Auch da dieses eigenartige Fühlen.
Ein bewußtes Merken eines Unterschieds.
Es war, als sei da Frischhaltefolie zwischen ihr und uns.
Das Telefonat war ok – aber trotzdem irgendwie anders.
Nicht so nah.
Nicht so frei.
Irgendwie angespannter und steifer.

Ich weiß nicht, wer mit ihr gesprochen hat aus uns.
Aber der-/diejenige fühlt nicht so viel Liebe zur Tochter.

Sie geht mit an Weihnachten 🙂
Sie weiß noch nicht so recht, wie lange.
Weil sie derzeit wieder eine Beziehung beginnt.
Und man ja nicht weiß, wo es hin führt.
Aber wenn´s gut läuft, will sie ja vermutlich auch mit IHM Weihnachten Zeit verbringen.

Aber so 25., 26. auf 27. wäre schon drin 🙂
Und wenn sie doch wieder alleine wäre, könnte man ja verlängern.
Das Hotel ist Weihnachten ja eh so gut wie leer.

Gestern mußt ich grinsen.
Das ist, wie bei unserer Heirat.

Da sagen wir – der Mann und wir – dass wir lieber woanders heiraten/weihnachten, weil wir weg wollen von dem ganzen Familienzirkus.
Und was tun wir dann?
Wir fahren in die Nähe meiner Tochter und verbringen mit ihr diese Zeit.

Was sagt uns das?
Wir fliehen nicht vor „Familie“, sondern nur vor SEINER.

Aber gut, ich hab ja auch nur die Tochter.
Und sie nur mich.
Eine andere Familie haben wir beide nicht.

Ein Glück, dass es zwischen uns nun gut wird ❤

Ich freu mich sehr auf sie und Weihnachten.
Innendrin denkt und träumt es ständig und malt sich die Tage wundervoll.
Gemeinsam Essen – ne riesige Steakplatte gemeinsam.
Die hatte der Mann schon 2x allein gegessen und ichwir hab bloß zugeguckt.
Aber mit der Tochter gemeinsam kriegen wir sie gewiß gefuttert.

Vielleicht gehn wir zusammen in die Sauna vom Hotel?
Da warn wir noch nie, weil der Mann das nicht macht.
Die Tochter aber vielleicht schon?

Abends also schön Essen gehn und danach zu 3. an der Hotelbar?
Kommt drauf an, wer da ist.
Bar ist dort über Weihnachten so gut wie nicht besetzt.
Oft muß der Mann von der Rezeption dann mixen.
Das war schon sehr lustig dann 🙂

Auch das gute Frühstück morgens 🙂
Und gemeinsam auf dem großen Bett flätschen und Fernseh gucken 🙂
Und gute Gespräche führen.
Ohne Zeitdruck.
Ohne, dass irgendwer Heim fahren muß.

Vielleicht in der Innenstadt bummeln und der Tochter (Weihnachts-)Wünsche erfüllen?
Sie hätt so gerne Docs mit Blumen.
Oder eine gute Regenjacke.

Träumen ist so schön 🙂
Realität, wenn sie gut ist, noch mehr 🙂

Vorhin sagte der Mann, dass das alles jetzt eh sehr schnell geht.
In nicht ganz 3 Wochen sind wir im Schwarzwald.
Und dann nochmal 4 Wochen und wir ham Weihnachten.
Mit der Tochter 🙂

Wahnsinn, oder?!

Ach ja – Arbeitstag…..
Gestern hab ich in meinem Spiel endlich mein Grundstück erweitern können.
Das war verdammt viel Arbeit, den Kram zu sammeln, den man für das Freimachen brauchte.
Heute früh hab ich schon wieder ein neues Gebäude geschafft.
Und dann renn ich von Nachbar zu Nachbar im Spiel, um Energie zu sammeln, zu säen, zu ernten und zu kochen,
um Geld zu haben, um Bäume zu kaufen, mit denen ich dann mehr kochen kann.
Ach – und erforschen muß ich die ganzen Rezepte auch erst noch.
Man kann echt irre werden, bei so viel Arbeit.

Und innendrin will eins einfach nicht aufhören.
Das geht noch und jenes.
Und wir müssen noch…
Und wenn ich nochmal zu Nachbarn geh, dann kann ich wieder…
Es hört nicht auf.

Vorgestern hatte ich mir neue Schlamperhosen bestellt, ein Strickkleid und Socken.
Gestern dann wollte der Mann unbedingt das neue VIVA21 haben.
Ich hab ihn dann SELBST an den PC geschickt.
Das hat er tatsächlich noch NIE!!!! getan.
Sich selbst etwas bestellt.

Gestern also hab ich ihn vom Sessel aus „dirigiert“.
Klick hier, drück dort, gib ein, bestätige, bezahle.

Und es ist schon irgendwie irre, wenn der Mann das auch mal SELBST macht.
Und es GEHT!!!
Dann noch den Betrag in unsere Excell-Tabelle eintragen, damit wir wissen, wo unser Geld hin geht.

Ich sollte ihn das öfter tun lassen.
Aber so oft will er ja garnix.

Heute?
Das Kleine (?) in mir will unbedingt weiter spielen.
Der Mann hat angekündigt, dass er heute vielleicht zur Mittagspause Heim kommt. Er mag unbedingt mal wieder kuscheln.

Dann hab ich gestern eine unverhoffte Mail bekommen (eigentlich mehrere), die ich auch unbedingt noch beantworten mag.
Es ist schön, in Kontakt zu kommen mit Menschen.
Auch, wenn es mir von mir aus oft noch schwer fällt, damit anzufangen.

Letzt hatten wir eine Doku über Freiburg geguckt.
Und jetzt ist innen Tohuwabohu, weil sich welche vostellen und ausmalen, wie schön es wäre, dorthin zu ziehen.
Andere fienzen und meinen, dass wir doch in den Norden wollen.
Und irgendwer wollte letzt sogar auch nach Düsseldorf ziehen, weil wir auch von dort eine Doku gesehen hatten; aus der Altstadt.

Deutlich wird hierdurch,
dass wir offensichtlich in jedem Fall hier WEG wollen.
Nur das Ziel scheint unklar.

Es wird nachgedacht über Bedürfnisse von RUHE.
Weil im Norden träumt man sich ein einsames Haus im Nirgendwo, nah am Wasser.
Möglichst ohne Menschen.

Andererseits scheint irgendwer auch durchaus Menschen zu mögen.
Kneipenbummel, Kruschtelläden, Altstadt.
Trubel und Lebendigkeit.
Fröhliches Zusammensitzen in Innenhöfen bei schrägen Gitarrenklängen oder sowas.
Kreatives Chaos und ein Nährboden für Ideen und Zukunft.
Gemeinschaft.

Es ist so konträr und paßt nicht zusammen.
Es ist so unklar, wo die Richtung sein soll.

Der Mann sagt, man könnte doch durchaus in den Randbezirk einer solchen Stadt ziehen.
Dann hätte man beides.

Das sei für ihn der Grund für Urlaube.
Fühlen, sehen, kennenlernen, erleben.
Andere(s) und sich selbst.
Damit wir dann, wenn wir umziehen, auch wissen, was wir suchen.

Hier ist häßlich.
Grau, langweilig, eng, bieder, verklemmt, eingepfercht und kalt.
Flugzeuge ganz nah über die Häuser.
Autobahnlärm, je nachdem, wie der Wind weht.
Schreiende, kreischende, hetzende Leute.
Oder böse guggend.

Hier will ich nicht raus.
Hier ist keine kreative Lebendigkeit.
Hier ist siechendes Verrecken.
Egal, wohin man sieht.
Und nein, hier ist kein sozialer Brennpunkt.
Hier ist die katholische Kirche und lauter Normen und Pflichten und Aufgaben.
Soziales Engagement.
Zum WOHLE ANDERER.
haha.

Aber keiner sieht sich selbst.
Es ekelt mich.

Gestern hatte ich auch ewig gegoogelt nach nachtblauer Chenille-Wolle.
Ich dachte, ich könnte hiermit an meine Jacke den Streifen häkeln.
Und dann auch noch so ein Nilpferd in groß häkeln.

Aber es ist schwierig, nachtblau zu finden.
Kommt irgendwie aus China oder weiß der Geier woher.
Und je länger das Suchen dauerte,
kam mir in den Kopf,
doch besser hellblau zu nehmen – das färbt nicht.
Nicht, dass das Nachtblau womöglich dann meine Jacke verfärbt.
Vielleicht bestell ich das heute dann noch.
3 Böbbel hellblaue Chenillewolle und 1x weiß.

Ich frag mich ja öfter, ob ich eigentlich schon IMMER so war?
Hab ich schon IMMER Dinge vergessen?
Dissoziiert?
Herd falsch eingestellt?
Filme vergessen und wieder und wieder geguckt, als sei es das 1. Mal?
Sachen gesagt und dann nicht mehr gewußt?
Laufend das Selbe erzählt?

Oder wird das nur schlimmer?
Kommt das jetzt häufiger vor?
IST es öfter? oder MERK ich es nur mehr?


Ach fuck – die Werkstatt müßte ich auch endlich mal erreichen.
Die neue.
Hab ja schon auf Band gelabert, aber da ruft keiner zurück.
Vielleicht hab ich auch Stuss erzählt?
Falsche Nummer?
Keine Ahnung.

Wir ham bald TÜV und die Reifen müßt ich in der alten Werkstatt holen, damit die neue Werkstatt sie dann drauf macht.
Und Wintercheck und sowas.
Putzen lassen wollten wir ihn eigentlich auch mal.
Aber macht das Sinn vor dem Winter?
Besser nicht im Frühjahr?

Schnauf….
mein Hirn macht mich irre.

Hinter mir lärmen Bauarbeiter.
Hier wird ein neues Haus gebaut.
Mit Tiefgarage, wie es aussieht.
Ewig summt der Kran.
Und die Kreissäge kreischt.

Nun gut, ich glaub, das ist genug heute.
Mir schwirrt der Kopf.

Euch einen Wunder-vollen Tag.
Viel Kraft und Liebe ❤


Gebloggt am 30.09.2019

Es hilft

20 Kommentare zu „Es ist, als hätte ich

  1. Euch auch einen wundervollen Tag.
    Freiburg ist wirklich schön. Aber auch sehr teuer. Also von den Mietpreisen her.
    Aber schön 🙂

    Wünschen euch, dass wieder bisschen Ruhe einkehren darf.
    Ach so. Und Auto putzen macht schon Sinn find ich. Man soll ja selbst im Winter ab und zu durch die Waschanlage, au mit unterbodenwäsche wegen den gestreuten Straßen im Zweifel.
    un dem Auto tuts sicher au ma gut, so ne kleine Wäsche 🙂
    aber des sin nur unsre gedanke dazu. Wir gehn au mit unserm Töff töff nochma in die Waschanlage.
    Alles Liebe euch ❤

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      1. Oh, so richtig Luxus? Cool.
        Wir machen innen auch immer selbst aber dafür außen nicht *kicher*
        Weil die ganzen Hundehaaaaaaaare, das kann man keinem zumuten. 😀
        Ja, stimmt. Scheiben.
        Ihr müsstet ma unsre Heckscheibe sehn, da sitzt der Rabauke ja im Kofferraum und drückt sich immer die Nase platt …. das sieht echt… äh… lustig aus… Aber ich seh noch durch, das ist die Hauptsache 😀

        Gefällt 1 Person

      2. Grins 🙂
        Ja, Hundeautos erkennt man.

        Als ich im Auto noch geraucht hab, war´s echt schlimm, nachts zu fahren oder bei Regen.
        Jetzt schmieren die Scheiben nimmer so zu.
        Aber wir haben´s ja jetzt 1 Jahr fast und wenn ich selbst anfinge, dran rum zu putzen, könnt man nix mehr sehen.
        Diese Profis scheinen hexen zu können; so sauber kriegst Du das nie selbst.
        So 1x im Jahr tut ein Profi gut.
        Und von wegen „zumuten“ – das ist doch ihr Job, oder?
        Ich glaub, es gibt Schlimmeres als Tierhaare in Autos.
        Ein früherer Chef im Fahrdienst hat immer ganz fieß genießt im Auto. Und geputzt habe das ICH.

        Gefällt 2 Personen

      3. 🙂 nee, Duftbäume find ich auch eklig.
        Hm… wahrscheinlich muß man da einfach durch, wenn man sein Hundi liebt. Und was Andere denken is eh wurscht.
        Die Autos, die ich früher hatte, wären für Wuffels optimal gewesen. Weils piepe gewesen wär – Hauptsache, es geht allen gut.

        Heute nun mit diesem Auto?!
        Eher schwierig.
        Aber bei uns steht ein Wuffel ja auch erst dann auf der Liste, wenn wir per Umzug wo leben, wo auch IHM es gefallen kann.
        Das dauert wohl also noch. Wir werden sehn.

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      4. Das ist jetzt random, aber ich habe eine fiktive Liste von Dingen, die ich Leuten schenken würde, die ich nicht mag. Auf Platz 1 rangiert seit Jahren unangefochten: „Duftbäumchen, Aroma NASSER HUND“. 😅😅😅

        Alles Liebe! VVN

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      5. das ist auch wirklich kein schöner Duft….
        Aber weißte was? Unser Rabauke kriegt n Regenmäntelchen an 😀 Da stinkt es nicht so…. Außer, man vergisst den Regenmantel und es fängt plötzlich an zu regnen.
        Aber irgendwie ist selbst dieser Duft von nassem Rabauken eine Art „zu Hause“. Auch wenns erstmal eklig is 😀

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      1. ja, vor allem auch die Mietpreise… echt krass wie unterschiedlich das ist.
        Freiburg lohnt sich auf jeden Fall… die ganze Gegend ist einfach schön. Aber wir mögen auch Berge 🙂 also manche von uns. un da gibts auch viele einsamere ecken 🙂

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    1. Danke, ihr Lieben 🙂
      Erstmal ein Anfang.
      Es ist von 2013.

      Vielleicht schreib ich da später noch was zu oder guck doch nochmal meine wenigen Fotos durch (wäre dann das 5. mal), ob ich nicht ein Aktuelles dazu verwenden kann.
      Es ist irgendwie schön, wenn wir uns hier wenigstens in die Augen sehen können.

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