Was für ein Tag….

Eben brummelt der Mann was im Bad.
Hab´s nicht verstanden – deshalb stand er dann lachend in der Wohnzimmertüre.
„Sehn wir uns nicht mehr in dieser Welt, dann sehn wir uns in Bielefeld“….

Ah…
Ihm geht der Spruch seines (auch psychisch kranken) Kollegen nicht mehr aus dem Kopf.
Es labert in seinem Kopf ununterbrochen in Dauerschleife.

So stand er da im Türrahmen und lachte über sich selbst.
Und seinen Kollegen samt Spruch.
Und ich sitz hier auf dem Wackelhocker vor dem PC und mir schießen Tränen in die Augen.
„Sooooo schöööööön“…
Hä?

„Der Mann ist sooooooo schööööööön.
Siehst Du, wie schön er ist, wenn er lacht?
Siehst Du die süßen Fältchen um die Augen?
Das Strahlen im Gesicht und wie gut das türkise Shirt seine braune Hautfarbe leuchten macht?“
Und es liefen die Tränen über´s Gesicht vor Fassungslosigkeit über die Schönheit des Mannes.

Andere schüttelten erschüttert über uns selbst den Kopf und rannten auf den Balkon zum Rauchen.
Welch ein Irrsinn….

Ist des da jetz ein

normales eef-Heu?
– fragt es mich grad innendrin beim Rauchen.

Ein eef-Heu?

Ok….
Jetzt nur nicht sich selber abwerten….
Kinders….
Überall Kinders…..

Ich hab mich das Gestern schon mal gefragt, weil ich über mich *selbst* oft erschrecke.
Wie geht es Euch damit?
Wenn aus mir ständig die Kleinen raus flitschen und bei Euch in den Blogs rum geistern?
Ist das ok?

Ansonsten müßt ich ein bißchen mehr aufpassen.
Aber irgendwie find ich das auch spannend.
Innenkinder kennenlernen und rausfinden, wer sie sind.

Das ist mit dir fast wie ein Film

des Grauens und der Schrecklichkeit.
Der Zusammenhänge, Urgründe und Entwicklung.
Dem ich beiwohnen darf, ganz in echt.
Mitfühlen, erfahren und lernen.

So in etwa hat sich eben mein Osteopath formuliert.
Ich komme gerade zur Türe herein.
Vibriere, summe und schnaufe wie irre.
Und fühl mich doch seltsam befreit, erleichtert und ent-schwert.

Es war heute ein sehr … hm…. ungewöhnlicher? Termin?
Sehr eindrucksvoll?
Außergewöhnlich?
Intensiv?

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Alles zuviel und gleichzeitig

Guten Morgen, ihr Lieben
ich bin erschöpft.
Völlig fertig und durch.
Zu viel Fühlen, Erinnern, Denken und Müssen.

Keine Ahnung, ob der Film gestern das verstärkt.
Es geht ja schon ein paar Tage schwer.
Aber gestern?!
Abends dann….

Wir hatten ansich einen guten Sonntag – soweit ich erinnere.
Wir haben den Schrank vom Mann gemistet, gemeinsam abgespült und ich hatte mittags nochmal geschlafen – nicht sehr lang, aber immerhin.

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