Es tut so gut

hier zu schreiben.
Auch, mit dem Mann zu reden.
Ich mag mich gerne bei Euch bedanken.

Weil Ihr hier seid.
DASS Ihr hier seid.
Mich lest, mich seht und mit mir redet.
Auch per Mail.
Es ist schön, nicht alleine und einsam zu sein.

Danke Euch von Herzen ❤

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Kennt ihr

dieses Vögelchen?

Ich hab noch nieeee ein so minikleines Vögelchen gesehn.
Das ist sooo schön ❤
Und ganz schön schreckhaft und schnell.

Hab´s vorhin beim Rauchen mit der Kamera erwischen können.
Ist grad so groß wie ein welkes Blatt….
Diese „Mauer“ ist nicht höher wie ein Bordstein.

Bedienungsanleitung

Kennt Ihr das?
Dass ihr unaufhörlich, ganz dringend und ständig
anderen Menschen eine Bedienungsanleitung liefern wollt?
Für EUCH?

Dieses tiefste Bedürfnis, Euch zu erklären?
Verstehbar zu machen?

Die Hoffnung,
dass es nur HIERAN liegt?
Dass Menschen nicht wissen, wie Ihr tickt und was ihr braucht? Wie ihr fühlt?

Und dass es nur DESHALB immer so weh tut?

Und wenn die aber WÜSSTEN
wüßten, wie ihr seid
warum und weshalb; wodurch

Dann würde es aufhören.
Dieses Wehtun.
Dieses Gemeine.
Das Verletzende.

Weil es ist ja nicht deren Schuld, sondern Eure.
Ihr seid halt zu schwer, zu kompliziert und zu anders.
Man muß es den Anderen halt nur erklären.

Dann tun sie bestimmt nicht mehr weh.
Dann hören sie sicher auf.
Man hofft und sehnt.
Und verteilt Bedienungsanleitungen.

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Es geht nicht NUR ums Auto

aber auch.

Fakt ist, dass ich mir das Auto gekauft habe von meinem OEG-Geld.
Von jenem Geld, wo die OEG-Frau gesagt hatte:
„Es kann zwar nichts aus der Vergangenheit wieder gut machen – aber Sie können, dürfen und sollen es nutzen, um sich damit zumindest die ZUKUNFT ein bißchen schöner zu machen oder heilsamer.“

Und genau DAS hatte ich auch gewollt.

Unseren kleinen City-Flitzer auszutauschen gegen Bequemlichkeit.
Einen Hauch von Luxus.
Ergonomisches Sitzen mit Sitzheizung gegen Rückenschmerzen.
Und Fahren, ohne ewig die Schlaglöcher zu fühlen, die uns in unserer Stadt-Karre wahrhafte Qualen schafften.

Das Auto hatte mich im letzten Dezember dort auf dem Hof des bisherigen Vertragshändlers derart angeschrien.
Es hatte gebrüllt, dass ich es nehmen soll – es würde NUR AUF MICH warten.

Ich weiß nicht mehr genau, was noch alles an dem Auto so sehr zu MIR paßte.
Aber bekommen hatten wir es dann am 7.12. – dem Hochzeitstag mit meinem 1. Mann.
Und da waren noch ein paar andere Daten, die exakt in mein Leben gehörten.

Ich fühlte mich von Anfang an mit dem Auto verbunden.
Irgendwie war es nur für mich dort gestanden – für keinen sonst.

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Irgendwie wird man auf die eigene

Schwäche geworfen, im Moment.
Ich fühl mich so unsagbar geschwächt, leer und ohne Rückhalt.

Ich bin mit Triggern konfrontiert.

Auch der Mann kämpft mit Triggern.
Und die Tochter hat sich sogar freiwillig in ihre hinein geworfen.
Eine so harte Zeit.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Und ich sehe das auch bei Euch.
Auch ihr kämpft mit den Tälern des Lebens.
Damit ihr nicht darin versinkt und zugrunde geht.

Wobei….. „zugrunde gehen“…
Was schreibe ich da?!
Geht es denn in Wahrheit nicht genau HIER drum?
Den Dingen auf den Grund zu gehen?
Am Boden zu dümpeln und im Schlamm zu wühlen?
Zu bergen, was dort verschüttet wurde?
Es zu heben? Ins Licht?

Ohne hierbei selbst zu ersticken?!

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