Die Sinnlosigkeit des Seins

Eben sinnierte ich so darüber nach,
wie sinnlos das alles ist.

Man putzt,
obwohl es eh wieder dreckig wird
und man dann wieder putzen muß.

Man ißt
obwohl man dann auf´s Clo geht
und wieder essen muß.

Man atmet,
obwohl das verpufft
und man wieder atmen muß.

Man klärt Streitthemen
obwohl es garantiert nicht lange dauert
bis man neue hat.

Man wäscht sich
obwohl man sich nichtmal zu bewegen braucht,
um bald wieder zu stinken.

Warum tut man das alles????

Man kämpft
versucht Schönes, Gutes oder Liebe ins Leben zu bringen
während andere
alles dafür tun,
um die Welt auszubeuten, kaputt zu machen und Macht zu erlangen.

Wofür???

Wenn am Ende das doch nur ein unaufhörliches und endloses Tauziehen ist
zwischen Hell und Dunkel?
Gut und Schlecht?
Schön und Grausam?
Wenn am Ende doch eh der Tod steht?
Und das Leben daraus neu beginnt?
Und alles von vorne?

Irgendwo in mir schmunzelt und flüstert es,
dass dies der Kreislauf des Lebens sei.
Und dass es nunmal so WÄRE,
dass bei einem Kreislauf alles im Kreis läuft.

Dass das schon immer so war und auch immer so bleiben würde.
Das Leben BRAUCHT keinen Sinn.

Das Leben LEBT.
Fertig.

Diese Frage sei sinnlos.
Weil kein Lebewesen da sei,
um einen SINN zu erfüllen.
Es lebt.
Das reicht.

Man braucht sich nichts zu verdienen.
Oder irgendwas zu sein.
Bestenfalls bringt man Liebe ins Leben.

Aber jede Liebe braucht auch deren Gegenteil.

Ich verzweifle grade irgendwie.
Weil das Rumsitzen mich leert.
Und das Nichtstun und Warten.
Und die Langeweile.

Auch die Wut.
Weil alles so sinnlos ist, was wir tun können.
So zwecklos und niemals von Dauer.
Nichtmal die Tochter wird von Dauer sein.
Auch sie wird irgendwann gehen.

All diese Gier, die andere so leben
ihr Machthunger
die Geldgeilheit
die Gewalt
auch all DAS ist sinnlos.

Weil diese Menschen genausowenig ewig leben.
Und auch deren Trachten am Ende zu NICHTS zerfällt.
Sinnlos.

Jetzt setz ich mich wieder vor den Fernseher und guck zum x. Mal Wiederholungen von Special Victims.
Nur nix denken.
Nur nix grübeln.
Ist eh piepegal, was ich tue.

Ich hab kein Bock zu putzen.
Kein Bock, immer alles im Kreis zu machen.
Nur, dass der Mann dann sagt
„Selbst Schuld“.

Ja, er hat mich verletzt.
Ein sehr nettes Danke.
Dafür brauch ich auch nichts zu tun.
Warum auch.

5 Kommentare zu „Die Sinnlosigkeit des Seins

  1. Vielleicht gibt es aber doch einen Sinn. Alles was wir tun verändert doch etwas. Und seien es nur Kleinigkeiten.
    Das Essen und Atem ist nicht ohne Sinn, denn das macht das Leben erst möglich.
    Das Putzen ist nicht ohne Sinn, denn es ermöglicht Gesundheit.
    Das Leben kann richtig erfüllend und glücklich sein und das zu erreichen kann der Sinn eines Lebens schon sein.

    Und dann gibt es auch noch eine alte Schrift, die Bibel, wo Gott einem den Sinn des da seims verrät. Und auch zeigt, dass es ein Ziel gibt: das ewige Leben in einem Paradies, wo es eben keine Gewalt, Geldgier, Ungerechtigkeit, Schmerz, Krankheit oder Tod gibt.
    Und die Menschen, die heute so Macht, Sex und Geld lieben, deren Tod ist dann tatsächlich entgültig, sie haben nicht die Chance auf ein ewiges herrliches und glückliches Leben.
    Hoffen gibt Mut und Kraft und Sinn. Wenn man auch tut um es zu erreichen, wenn man sich Ziele im Leben setzt. Ziele allein geben dem Leben bereits Sinn…

    Wir denken an euch und wünschen euch alles Liebe ♥️♥️♥️

    Gefällt 1 Person

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