*Schnauf*

Man ey… eigentlich hab ich garkeine Worte.
Eigentlich gibts da nix im Hirn.
Eigentlich ist da bloß Fühlen.
Und Chaos.
Und ganz viel; ZU viel.
Durcheinander.

Der Mann sitzt hinter mir und spielt Konsole.
Er ist vor vielleicht 30min Heim gekommen.
Hat dann noch Müll und Altpapier raus und entspannt jetzt von der Arbeit.

Wie er Heim kam, ham wir eben noch Salat geputzt.
Wir warn heute Früh gleich im Supermarkt.
Irre echt, bissi Zeug und 10x Tabak macht 169€.

Dann geduscht und wieder weg zur Thera.
Und Obstmann und beim Arzt ein Rezept holen.

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Ach Mann, es war doch nur

ein Kack-Krampf.

Hi Ihrs

Vorhin.
Der Mann hatte uns versehentlich aufgeweckt, als er unsere quietschende Balkontüre schloß.
Er war schon fertig und wollte eben los ins Büro.
Es war um 6 – unsere Nacht war grausig.
Erst konnten wir ewig nicht einschlafen – dann wachten wir bestimmt noch 4x wieder auf.

Wir verabschiedeten uns dann nur noch und schon war er weg.
Ich war todmüde und irgendwie wurde ich auch nicht wach.

Trotzdem hatte ich so gedacht, dass ich ghleich heute Früh alleine in den Baumarkt fahre.
Blaue Farbe für die Küche.
Im Keller noch gucken, welche genau.
Und ob und wieviele Pinsel oder kleine Rollen wir brauchen.
Ansich hätt ich am liebsten schon gestrichen, bis er wieder Heim kommt.

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Man müßte es aufnehmen

Hi, Ihrs

Es ist schon abends, kurz nach 7.
Eigentlich will ich garnicht schreiben – schon garnicht das schon wieder.
Aber irgendwer innen läßt nicht locker und ich muß mich jetzt hier hin setzen.

Der Tag war ansich echt schön.
Das Wochenende.
Die Hitze macht uns mürbe – den Mann und uns.
Und eigentlich hatten wir uns gefreut, dass es etwas weniger heiß war heute.
Es soll Unwetter geben.
Und es ist auffällig, dass wir sehr schnell streiten, wenn irgendwie Gewitter draußen in der Luft sind.
Gerade so, als sei die Spannung in den Wolken auch in UNS.

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Geschafft

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Beides.
Ich BIN geschafft
und
ich HAB es geschafft.

Diese Hitze macht mich fertig.
Die Tage hing ich irgendwie so rum.
Gestern dann war Impfen. – die 2.
Und ewig hatten wir drüber geredet und wurden uns nicht einig – der Mann und wir – ob wir nun mit dem Taxi oder der S-Bahn fahren.

Auch hatten wir gehofft, nach 6 Wochen ginge dann dort auch wieder der Aufzug.
5. OG ist schon eine Herausforderung mit Treppen.

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Schlimm

da sitz ich wieder und will schreiben – und zeitgleich NICHT schreiben und kann mich nicht entscheiden, weil sich beides Kacke anfühlt.
Will ich vergessen?
Oder lieber NICHT vergessen?
Ist nicht manchmal das Dunkel sanfter, als das Licht?

Will ich immer alles fühlen? Ergründen? Herausfinden? Wissen?
Oder ist es nicht besser, zu schweigen?
Innendrin, genauso wie außen?
Was für Tage….

Ansich, sieht alles aus wie immer.
GANZ NORMAL.

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Unrechtsland

Es ist schon merkwürdig, was einem beim Abspülen und Salat zupfen alles durch den Kopf gehen kann.
Eben ist es wieder so unaushaltsam.
Unser „Rechtssystem“.

Dass der Mißbrauch an Kindern verjähren kann.
Dass man nur 20 Jahre Zeit hat, ab „Bewußtwerdung“.

Was ist das eigentlich?
Wie deffinieren die „Bewußtwerdung“?
Ist es Bewußtwerdung ab jenem Moment, da dir irgendwer sagt, dass Du mißbraucht wurdest?
Weil Du eine einzelne Sequenz deines Traumas erinnerst?

Oder ist Bewußtwerdung immer dann, wenn Du nach und nach und nach immer mehr Einzelheiten erinnerst?
Also hätte man in diesem Fall doch sehr VIEL Zeit?
Weil man in all den Jahren, nach und nach,
jeden Tag; jeden Monat; jedes Jahr ein bißchen MEHR erinnert?

Und wenn mir HEUTE etwas einfällt –
hab ich dann für DIESE eine Sequenz dann wieder 20 Jahre Zeit?
Auch wenn es schon über 30 Jahre her ist, dass ich erfahren habe, dass es nicht NORMAL gewesen war?

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Es ist schon komisch geworden,

mit dem Schreiben hier.
Schreiben überhaupt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Der Blog ist jeden Tag hier offen. Im Browser.
Vom Aufstehen, bis zum Schlafengehen.
Wir gucken auch ständig, ob was Neues ist.
Irgendwo.
Aber schreiben????
Nö….
Was denn? Wozu denn? Weshalb?

Zeitgleich fühlt man sich zu voll und zu leer, um zu schreiben.
Hat zu viele Themen – und keines.
Irgendwie will man nicht.
Aber wenn man dann anfängt, ohne zu wissen was und ohne zu wollen,
kommt am Ende doch was raus.

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Man kommt nicht drauf

Hallo, ihr Lieben 🙂

Ich hatte Thera.
Wir.

Die Woche war wieder erfüllt von Kindern und von Weh.
Gestern Abend/Nacht konnt man nicht einschlafen.
Man wandelte stattdessen im Innen im Haus der Kindheit herum.
Im Garten.
Die neuen Besitzer dort würde man zu gerne ansprechen.
Klingeln.
Ins Haus gehen; die 3 Wohnungen.
Nachfühlen; herumfühlen; erinnern.

Fühlen, ob in den alten Wohnungen von Oma, Vater und Onkel/Tante heute nun ein anderes Gefühl herrscht.
Fühlen, ob sich Dinge verändert haben – und wie.

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