Erwachsenen-Adoption

Puh…..
ich habs geschafft.
Gleich heut früh angerufen dann, nach dem Einkaufen.

Und danach dann die Liste geschafft. Jetzt bin ich fertig.
Ich putz oft gern mit dem Tracker auf „freies Training“. Ist echt irre… 1 Std. putzen 500 Kalorien verbraucht.
Und ich soll nun ausruhen bis morgen.

1x kurz Puls auf 131.

Naja… die Frau beim Notar in der Heimat war sehr nett – oder eher BEIDE Frauen.
Weil die Tochter ja arbeitet, ham wir jetzt aber erst einen Termin im September gefunden.
Der Mann lacht nur noch und meint, er führt jetzt 4-Tage-Woche ein. Ewig braucht er frei wegen irgendwas.
Aber gut, er WILL ja.

Normalerweise sind erwachsenen-Adoptionen wohl standardmäßig so, dass man die Verwandtschaft zu der „eigenen Familie“ einfach behält.
Und bloß den Namen adoptiert, irgendwie.
Klar – das ist wohl bei diesen komischen Promi-Adoptionen öfter so.

Da die Tochter nun ja aber alle Bande zu ihrem Vater und der gresamten Familie komplett abreißen will
in keinster Weise mehr mit ihrem Erzeuger zu tun haben möchte
sondern stattdessen den Namen vom Mann und auch Verwandtschaft zu IHM möchte
samt aller gesetzlichen Rechte und Pflichten
wird das ein recht gewaltiger Akt.

Die 2. Dame am Telefon erzählte mir, dass wir beim Beratungstermin dann auch eine Liste bekämen, was wir alles zu besorgen, bzw. zu schreiben haben.
Da drauf stünden Dinge wie
polizeiliches Führungszeugnis
eine ärztliche Bestätigung, dass wir nicht in irgendeiner Weise unzurechnungsfähig seien
eine Art Lebenslauf über die Beziehungen mit Vater, bzw. nun dem Ehemann und deren Entwicklung
Geburtsurkunden
Meldebescheinigungen
Bestätigung eines Arbeitsplatzes oder sowas?
Bestätigung der Staatsangehörigkeit
und ich glaub, noch einiges anderes.

Eben hab ich nun der Tochter eine Mail geschrieben.
Damit sie lange Zeit hat, um sich darauf einzulassen.
30 Jahre Lebenslauf.
Ihr Verhältnis zu ihrem Vater; was war wann?
Was hat er getan – oder nicht.
Und was ist heute anders – seit 12 Jahren – mit dem Mann jetzt?

Der Mann und wir müssen das dann wohl auch machen, denke ich.
Vermute ich.
Der Richter will sich ja ein Bild von uns allen machen, vermutlich.

Ich dachte, ich versuch das tatsächlich wie nen Lebenslauf bei Bewerbungen.
So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Aber naja… von 16 – 51 …. das KANN nicht wirklich kurz sein.
Und er hat sich ja schon Dinger geleistet, ihr Vater.

Wenn ichs hin krieg, dann laß ich wenigstens die Prostitution weg.
Reicht ja, wenn man „gewaltvoll“ schreibt, hoffe ich.

Schon irre….
Das wird echt ein Akt.
Aber wenn´s einfach wär, würds ja jede/r 3. tun.

Irgendwie wäre es halt echt ein Traum.
Wenn der Ex völlig raus wär.
Und der Mann so richtig „in echt“ Opa werden könnte.
Nachdem er „in echt“ Papa werden würde.
Und „in echt“ Schwiegerpapa.

Ich hoff, die Tochter schwächelt nicht unterwegs – sie hat es ja gern gewollt.
Und ich hab irgendwie Muffe, wenn ich mich zu sehr in „ihrs“ einmische, beeinflusse ich sie zu sehr?
Oder ist es eher unfair, sie damit allein zu lassen?
Ist es besser, sich abzustimmen?
Aber ihres muß ja trotzdem auch nach IHREM aussehen.

Hm…. das ist alles schon jetzt total kompliziert….
Der Mann schreibt auch nicht gern – aber er braucht ja nur über 12 Jahre zu schreiben.

Wieder an die alten Tagebücher.
Wie soll man auf Papier nur wichtige Dinge finden, wenn man nicht zumindest alles mal überfliegt?
Zumindest, wo ich noch so ungefähr weiß, was wann war?

Ok, ich hock mich jetzt und ruh mich bissi aus.
Bis denne ❤




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