Und nochmal…..

„Verwühnen Sie sich“
„Gönnen Sie sich etwas“
„Nur heute, 20% auf xyz“
„Heute Versandkostenfrei“
„Es steht noch etwas auf ihrer Wunschliste“

Immer wieder diese Mails.
Von meinem liebsten Versandhandel.
Von dort, wo eigentlich immer alles auf Anhieb paßt.
Sie könnten es sich sparen.
Ich bestelle ohnehin zu viel.

Auch vorhin wieder – so rund 3x am Tag.
– die Mails, nicht das Bestellen.

Und klar, auch heute wieder war – schwupp – irgendwer auf der Seite.
Aber nee…. also wirklich…..
Klamotten haben wir doch echt langsam genug.
So viel, das wir NIEEEE anziehen.
Wann denn?
Wir gehen eh kaum raus.
Und WENN, dann haben wir doch ohnehin fast immer das selbe Zeuch an.
Mann ey…..

Gut soweit.

Aber Büüüüüüüücher!!!!!!!!
Büüüüüüücher ham wir nieeeee genug!!!!!!!

Schon gestern…..
nee, vorgestern hatten wir ja Bücher von UNS an DIE geschickt – zum Verkaufen.
Und… weil man ja deswegen Kohle hatte…..
ham wir dann gestern gleich dort wieder neue Bücher bestellt.

9 Stück.

Und heute dann,
weil es uns so schlimm geht
und weil gestern dort welche nicht da warn
und weil wir hier den Zettel vergessen hatten, auf dem noch 2 Bücher standen, die wir wollten
und weil wir gestern gesehen ham, dass uns noch Bücher fehlen von den Lieblingsautoren – sogar MITTENDRIN!!!!!!
und weil die also garnich VOLLSTÄNDIG sin hier

ham wir bei dem ANDEREN Büchersecondhand, wo wir öfter bestellen
heute
nochma 7 Bücher bestellt.

Oh Mann……
Da hamwer dann was zum Lesen.

Wir mögen Simon Beckett sehr gern.
Und Jussi Adler Olsen.
Und Michael Robotham.
Un jetz stehn auf der Merkliste dort schon wieder bestimmt 10 Bücher.
Alle markiert – fürs nächste Mal.

Und dann noch Bücher über Gefühle, Gewalt un Mißbrauch.
„Auch Mütter sind Täter“.
und
„Scherbengesicht“ – da gehts um den Ausstieg aus der Prostitution.

Gaaaanz viel zum Lesen.

Und beim Rauchen vorhin hat innen wer angefangen, eine Idee zu phantasieren.
Er/Sie wollte zeichnen.
Unbedingt.
Und obwohl wir normalerweise rein garnicht „vorstellen“ können oder „imaginieren“ oder wie das heißt
konnten wir im Kopf zusehen,
wie die Idee vom Bild gezeichnet wurde.
Da wurde allen total schwindelig, fast schlecht und ganz komisch.
Und auf der Kopfhaut war wie Gänsehaut oder, als zögen sich die Nerven zusammen.
War irgendwie ganz gruselig.

Es übersteigt irgendwie jeden Verstand; jedes Hirn.
Man kann dem Bild nicht folgen.
Es wird einem schwummerig und als knippst innen wer das Licht aus.
Kurzschluß.
Völlig irre.

Es ging um eine Zeichnung von Treppen.
Eine Art Treppenlabyrinth.
Treppen nach oben, unten, hinten und vorne; gerade, rund, diagonal, mit und ohne Absätzen.
Überall „Löcher“ die Eingänge sind.
Dahinterliegende Parallelwelten mit Wegen durch Wiesen und Bäume.
Türen – verschlossen und offen.
Alle möglichen Gefühle; hell und dunkel; bunt und schwarz.
Treppen, die ineinander führen und durch die andere hindurch.
Treppen, die hinter dem Durchgang in schöne Welten dennoch weiter gehen – als sei nichts gewesen.
Ein Bild, das man derart lange angucken kann, wie man will – man wird niemals dessen Logik begreifen.
Man kann allenfalls verrückt werden, weil es nicht begreifbar ist.

Nein, ich denke nicht, dass *irgendwer* es jemals beginnen wird.
Wenn bereits die Idee davon fast in eine Bewußtlosigkeit zu führen droht – zumindest gefühlt.

Was für ein Wahnsinns Tag
Dann eben noch der Kommentar der Waldfeen in einem vorherigen Beitrag.
Das Thema „Was ist unsere Aufgabe im Leben und gibt es Wiedergeburt?“

Irgendwie scheint derzeit so vieles transparent.
Mehr-Dimensional.
Ineinander fießend.
Nicht nur „jetzt“ und „heute“ – sondern zeitlos? Eins?

Als sei alles auf einmal – und *Nichts*.
Zu viel und zu wenig – zeitgleich.

Was tut man nur mit solchem Fühlen?
Solcher Überforderung – und zeitgleich dieser Leere und dem Nichts?

Päckchen kommen wohl heute keine.
Aber so Auto fahren?????
Besser nicht.

Vielleicht doch versuchen, zu lesen?
Wir lesen eben „Hector und das Wunder der Freundschaft“ von Francois Lelord.
Wir könnten uns wieder vor die Tageslicht-Funzel setzen.
Gestern wurden davon unsere Kopfschmerzen schlimmer – aber das steht so in der Anleitung.
Gewöhnungs-Sache, sagen die.
Langsam steigern, sagen die.

Kopfweh haben wir jetzt schon seit Tagen.
Und ungeheulte Tränen.
Ungeschrienes Schreien.
Ungewimmertes Wimmern.

Wir werden sehen, was wir schaffen.

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