Kaum hat man das *eine* Thema geschafft,

kommt auch schon das nächste.

Guten Morgen, Ihrs

ist doch verrückt, oder?
Wird man denn nie fertig?
Gibt es denn nie Ruhe?
Es könnte einem doch auch einfach mal GUT gehn.

Naja….

Am Ende geht es doch immer weiter um *Nähe*
Und *Abgrenzung*

Gestern war es echt wieder spannend mit der Tochter.
Es war so abgrundtiefes Pißwetter.
Die Scheibenwischer am Auto auf Endstufe.
Tausend Arschlöcher und Idioten,
die dir, sobald Du wieder genug Abstand zum Vordermann hattest, um außerhalb dessen Gischt zu fahren,
direkt wieder vor der Fresse einfädelten.

Scheiß doch auf Sicherheitsabstand!!!
Scheiß doch drauf, ob der andere noch was sieht!!!!
Hauptsache, in die Lücke gefahren – nur, um dann 300m weiter zu merken, dass der DAVOR auch zu langsam fährt und wieder raus zu fahren – bis der nächste kommt.
Es war echt anstrengend und fühlte sich auch sau gefährlich oft an.

Warum kapieren die Leute heute oft nicht mehr, was es bedeutet „verkehrs- und wetterangepaßte Geschwindigkeit zu fahren*?

Diese Raserei, scheiß egal, ob die was SEHEN,
nur, weil ihr Auto das KANN,
ist doch lebensgefährlich.
Und dann auf der Gegenspur ein brutaler Unfall….
Super.

Das „Uff, Glück gehabt“, das man dann denkt, ist pervers.
Die da drüben hatten nicht so viel Glück….

Als wir ankamen, stand die Tochter mit „Hasi“ und noch nem jungen Mann schon vor dem Haus im Regen.
Wer war das?????

Aber unsere Gedanken darüber, wie wir „Hasi“ sagen könnten, dass wir mit der Tochter unser Zeug lieber alleine klären möchten, war überflüssig.
„Hasi“ hatte nämlich versehentlich seine Zahnbürste ins Clo geworfen, als er damit herum fuchtelte.
Und mußte sich deswegen eine Neue kaufen.
Der junge Mann war der Freund ihres Kumpels – den, den wir so Scheiße finden.
Er war bei ihnen, um sich auszuweinen und klar zu werden, ob er sich womöglich irrt in seiner Wahrnehmung.
Er würde sich vermutlich trennen.
Gut 🙂

Wir sind dann mit der Tochter doch lieber zum Bäcker gefahren, statt zu laufen.
Was ein Wetter.
Der Bäcker war eben im Begriff, Feierabend zu machen.
Also liefen wir dann doch über den Parkplatz zum Supermarkt und holten uns dort beim Bäcker einen Kaffee.
Dann standen wir draußen unterm Vordach, tranken Kaffee und redeten; rauchten.

Ihre 4 Bewerbungsgespräche sind nun durch.
Sie hat ein gutes Gefühl.
Sie erzählte von den Jobs und was sie daran mag und was sie sich wünscht.

Wir redeten auch von *mir*.
Ich erzählte von all den Gefühlen – außer vom Hochhaus-Gedanken – aber ansonsten allen.
Von der Wut, der Angst und was da innendrin abgeht und weshalb das so sprachlos macht.
Und auch, warum es besser ist, dann lieber NICHT zu reden.
Sich NICHT zu treffen und ständig getriggert zu sein.
Sie schien voll mitzufühlen, zu verstehen und es war irgendwie voll ok, scheinbar.
Sie umarmte uns sogar und sagte, dass sie sich keine bessere Mama vorstellen könnte.
Dass sie glücklich sei, was ich alles tue und ändere und bewege.

Wir redeten von den Gefühlen, als sie die Stelle hat sausen lassen, wegen ihrem Freund.
– wobei… man wüßte ja garnicht, ob sie sie tatsächlich bekommen hätte.
Wie sie damals, mit 17, einfach nicht hatte arbeiten wollen.
Und stattdessen ständig sagte, ich müsse halt mehr ficken.
Weil schließlich braucht sie ja mehr Geld.

Da sind noch so viele eiternde Wunden innen.
Aber sie versteht.
Und erklärt, dass heute ANDERS ist.

Nächsten Monat wird sie uns wohl nicht mehr brauchen – für Geld.
Da hilft ihr Freund.

Außerdem, ja, ich hätte Recht,
wird sie nicht mehr immer *Hasi* sagen.
Weil klar… er hat seinen Namen.

Und ja, er hatte tatsächlich geglaubt, wir hätten was gegen IHN.
Diese alte Wunde in ihm eitert wohl auch noch.
Ich hab ihm gesagt, dass es darum nicht geht.
Es gibt in meinem Leben ganz andere Dinge.

Ach.. und es war fast klar, oder?
Dass die Tochter das Eselchen liebt.
Ganz offensichtlich ist das Häkeltiere-Schenkverbot nun doch nicht ganz so fix 😉

Ach, und ihr Babywunsch wird immer klarer; immer konkreter.
Nicht mehr *vielleicht*.
Sondern *ich will*
Auch hierüber sprachen wir ein Weilchen.

Der Mann gab ihr am Ende 50€ mehr, als sie brauchte.
Weil er ihr eine Freude machen wollte.
Ihr Hasi hatte seine Zahnbürste wohl gekauft und war dann schon wieder auf dem Heimweg – so fuhren wir sie wieder nach Hause, rauchten nochmal und fuhren dann die Strecke durch den Regen wieder Heim.

Es war wirklich ein gutes Miteinander mit ihr gewesen.
Und sie erstaunt mich doch immer wieder neu.
Weil so vieles ganz offensichtlich nur in mit SELBST passiert.
Dann aber, real und mit ihr, oft völlig anders ist.

Oft denke ich, dass es GUT ist,
so offen und ehrlich mit ihr über all das zu sprechen, das in mir ist.
Damit sie sagen kann, was in IHR ist.
Und dass sich Dnge ändern können.
Oder die Änderungen gemerkt werden können.
Oder gefühlt, verstanden, erkannt.

Ich bin echt gespannt, wohin sich das alles noch entwickelt.

Ich glaub, für die Fortsetzung mach ich nen neuen Beitrag.
Sonst wirds so unübersichtlich.
Ich wünsch euch was *wink*

Viel Kraft und Liebe ❤ (von den andren)


Gebloggt am 05.12.2020

Nix

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