Massive Veränderungen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß im Moment nicht, was da wirklich passiert.
Ich kann nur sagen, dass ich zuerst ganz furchtbar überfordert gewesen war.
Dass ich Angst hatte, nun völlig abzudrehen.
Dass ich nicht wußte, was da in mir drin eigentlich abgeht.
Weil es sich anfühlte, als würde ich vollkommen auseinander fallen; zerspringen.
Kopflos und haltlos ins Nichts fallen.

Es ist wirklich beeindruckend; Eindruck hinterlassend,
wenn man Abhängigkeit fühlt.
Wenn man Schutzlosigkeit fühlt
Verletzbarkeit
Angreifbarkeit
Ausgeliefertsein.

Wenn man plötzlich Nahbarkeit fühlt
Berührbarkeit
Schwäche und Weichheit.

Wenn man fühlt,
wie nicht *ich*,
sondern alleine DAS LEBEN
alle Fäden in der Hand hat.

Wenn Dinge geschehen,
wo man garnicht kapiert,
WARUM.
Oder, wie das gekommen ist.

Es ist, als nimmt dich ein großer, starker Fluß mit.
Und Du mußt mit ihm gehen.
Ob Du willst oder nicht.
Dinge SIND.

Eigentlich geht es nur um 3 oder 4 Tage.
Und nun?
Weiß ich gerade nicht, wie und wohin es weiter geht.
Was ich will oder nicht.
Wie ich Dinge zukünftig handhaben will – oder nicht.

Ver-rückt.
Ja, alles scheint woanders hin gerückt.
Anders bewertet.
Der innere Aufruhr bleibt.
Die Angst.
Das nicht-wissen-was-tun.
Und WIE.

Wie – mit welcher Fähigkeit –
und
auf welche Art
kann und will ich was tun?
Zukünftig?

************
Zwischendrin Zigaretten gedreht und mit dem Mann geredet, der eben aufstand
************

Ich weiß, dass ich Euch hier sehr gerne mag.
Dass Ihr mir fehlt, wenn ich oder ihr nicht da sind.

Mir drängt sich jedoch die Frage auf,
ob die so vielen Einträge kürzlich,
nicht so eine Art von Verbrennen waren?
Ein Verbrennen, wie es auch eine sterbende Schilddrüse tut?
Wenn man zuerst nochmal, wie in einem letzten Aufbäumen, in eine Überfunktion der Schilddrüse geht – und sie anschließend stirbt?
Unterfunktion; bzw. garkeine Funktion mehr?

Ich mache mir Gedanken darüber, diese Blogs aufzugeben.
In dieser Form und Art.
Sie privat zu stellen und liegen zu lassen. Verschlossen.

Stattdessen vielleicht ein neuer Account?
Ganz frisch?
Mit anderen Themen?
Kein so Privates mehr?

Das Private lieber privat zu halten und auf Papier zu bringen – so wie früher?

Warum?
Tja.. das ist die Vorgeschichte all dessen.
Der Einsturz des Bisherigen.

Es fing damit an, dass ich von meinem freemail-Anbieter Bescheid bekam, dass man „auffällige Aktionen“ festgestellt hätte.
Und ich bittesehr mein Paßwort ändern soll.
Blöd, wenn man mit all dem Technikkram nicht sehr gut ist.
Wenn man getriggert ist und in Panik.
Kopflos und unorganisiert.

Keine Ahnung, ob es so oder so gekommen wäre
oder ob es mein kopfloses Geklicke und Gesuche war.
Am Ende nun ist mein Account gesperrt.
Mein Hauptaccount; mein Wichtigster.

Alle Versuche, womöglich über eine Servicenummer oder ein Kontaktformular wieder an meine Mails zu kommen,, wurden vom Anbieter ins Leere geschickt.
Ich glaube, das ist Absicht.
Weil bei all dem Herumsuchen und Blätttern im Internet kapierte ich dann auch, dass t-online die freemail demnächst komplett einstellt.
Es hätte so oder so ein ENDE gegeben.

Irre aber, wenn man fast all seine Mailadressen von dort hat.
Und selbst WENN diese dann – außer dieser einen – noch eine Weile funktionieren würden,
so muß man sich ja dennoch
damit auseinander setzen, wie es dann bei wem wie weiter geht.

Herrgott, wo man überall seine Mail angegeben hat.
Für wieviele Zugänge man sie braucht.
Wo man nun wievieles ändern muß.

Und anonyme Mailadressen gibt es wohl seit 2017 nicht mehr.
Auch das hatte ich nicht gewußt.
Dass man nun überall Handynummern und/oder Ausweispapiere braucht.

Ein grausam ungutes Gefühl.

Einerseits will man SICHTBAR sein.
Aber andererseits – oh Gott!!!!!! – bitte bloß nicht ZU sichtbar.
Bloß nicht mit Namen.
Bloß nicht nachvollziehbar.
Bitte nur anonym.

Innendrin absolute Panik.
Absolutes Zerspringen in Angst.
Weglaufen-wollen; verstecken.
Schämen, fürchten, irgendwo eingraben und verschwinden.

ICH WILL DAS NICHT!!!!!!!
Ich will nicht GEZWUNGEN werden!!!!!
Ich will nicht MÜSSEN müssen!!!!!!!
Ich will dürfen können, was ICH möchte!!!!!

Die Mailaddy vom Blog wird es bald nicht mehr geben.
Man bräuchte eine Neue – aber die ist nicht anonym.
Was nun?????

Seit Tagen geht es um dieses Thema.
Woher neue Mailadressen und wie?
Wenn es heute nicht mehr geht, wie früher?
Wenn alles ANDERS ist – und man MUSS.

Abhängigkeit.
Zwang.

Es triggert.
Nichts Gutes.

Außerdem ist es immer wieder ein Kampf, irgendetwas „neu einzurichten“.
Wir haben Angst, es nicht zu können.
Fühlen uns überfordert und ahnungslos.
Planlos.
Man stümpert halt irgendwie.
Am Ende kriegen wir es meist ja DOCH hin.
Schweißgebadet und zitternd.

Man hat uns BERAUBT!!!!
Auch das ein Trigger.
Das ist MEINE Post. Und DIE lassen mich einfach nicht mehr dran!!!!!
Das kann doch nicht rechtens sein.

Tja….
Dazwischen dann war der Tag, an dem H., die NG-Frau zu uns kam.
Wir hatten uns sehr auf sie gefreut – aber unterschwellig war bereits die Unsicherheit fühlbar.

Sie war wirklich total lieb.
Ich glaube, sie fühlte sich auch wohl hier.
Wir malten zusammen.
Und redeten viel.

Ich glaube aber auch, dass die „Trainerin“; der „Coach“ immer mit ihr dabei ist.
Sie bringt das einfach mit.
Sie führt die Gespräche in ungeahnte Tiefen.
Sie hinterfragt, reflektiert mich, gibt feedback und dringt ein.
Immer sehr freundlich.
Aber womöglich auch sehr wagemutig.

Keine Ahnung, was mit miruns passierte.
Am Ende saßen wir da mit vorgebeugtem Oberkörper und fest umschlungenen Armen.
Kaum noch fähig zu sprechen.
Wir fühlten unser Innen.
Scham, Angst, Schutzbedürfnis, Mauern, nicht-können, nicht-dürfen, ….
So intensiv und massiv.

Als sie gegangen war – so nach ca. 3 Std. – zitterten wir heftigst.
Die Atmung fast hyperventilierend.
Es vibrierte in uns derart, dass wir mit Gummibeinen kaum noch laufen konnten.
Irgendwer war innen unsagbar traurig.
Wir hatten uns so klein und immer kleiner gefühlt.
Dabei hatte sie wirklich nichts getan, um sich selbst größer zu machen.
Wir hatten das SELBST getan.
Uns ihr unterworfen.
Keine Ahnung, weshalb.

Noch nie im Leben hatten wir – außer mit der Thera – so ehrlich gezeigt, wer wir sind.
Wir waren sichtbar.
Fühlbar.

Sie sagt, sie kann Menschen fühlen.
Ich bin mir sicher, nackiger kann man sich nicht machen, als wir es gewesen waren.

Ich glaube, es hat Angst gemacht.
Und unsicher.
So sehr wir uns oft wünschen, gesehen zu werden
– WENN es dann tatsächlich passiert,
fühlen wir uns unwohl.
Wir merken dann, wie sehr wir mit uns SELBST noch nicht im Reinen sind.
Das ist dann peinlich.
Auch traurig.
Und was sonst noch alles.

Es ist hart, sich selbst so dermaßen intensiv zu fühlen
in all unseren Unzulänglichkeiten, Schwächen und Beschädigungen.

Hm – eben denke ich,
mit dem Mann und der Tochter hab ich vielleicht einen Farbkasten mit 40 oder 50 Farben.
Man kennt sich aus und weiß, wie man damit – zumindest einigermaßen – harmonische Bilder malen kann.

Die NG-Frau hebt den Deckel zu ganz vielen anderen Farbtönen
neuen Mischungen; tieferen und bunteren Nuancen.
So, als bekäme ich durch sie noch ein paar hundert NEUE Farben geschenkt.
Die ich bisher noch nicht kannte.
Mit denen ich noch nicht umzugehen weiß.
Die mir (noch) große Angst machen.

Ich hatte so viele Dinge gesagt,
die ich nicht unterlassen konnte, zu sagen.
Die irgendwie aus mir heraus kamen.
Wie auch all dieses Fühlen.
Einfach nur, weil sie IST.

Sie bringt das komplette Innere durcheinander.
Stellt michuns Kopf.
Rührt ordentlich durch.
Man kennt sich selbst nicht (mehr).

Ich bin noch immer völlig im Chaos.
Und obwohl es Angst macht, ist innen auch diese Sicherheit,
dass es GUT ist.

Tja…..
dann war da noch die Polizei im Haus.
Dunkle Fenster bei O.
Obwohl sie das sonst NIE sind – abends.

Wir sorgten uns.
Fragten bei ihr nach.

Das Leben LEBT.
Ganz alleine und mit seinen ganz eigenen Wegen.
Wir Menschen glauben immer nur, wir hätten auch nur den Hauch von Einfluss; von Sicherheit oder Macht.

Ihr Mann ist tot.
Einfach gestorben.

Ihr Gewalttäter.
Jener, dem sie nun eben entkommen war.

Was sagt man nun?
„Herzliches Beileid“?
Leidet sie?
Sein Tod erspart ihr unsagbar viele Kämpfe vor Gericht.
Schützt ihre Kinder und sie selbst.
Läßt ihr Kraft für Besseres; Schöneres.

„Herzlichen Glückwunsch“?
Wie pervers.
Sowas KANN man nicht sagen; DARF man nicht.
Genausowenig wohl, wie sie sich wagen würde, sich zu freuen.
Erleichtert zu sein.

Er hat den Verlust seiner gewalttätigen Macht über sie
wohl nicht verkraftet.
Gut.

Gestern versuchte ich, im Airfryer Blumenkohl zu machen.
Klar… ich weiß ja schon, dass das Ding kein Dampfgarer ist.
Aber die Anleitungen sagen, dass man das tun könnte – Gemüse garen.

Wir haben nun jedoch gelernt,
dass roher Blumenkohl im Airfryer ekelhaft wird.
Er bleibt hart; fast wie roh und verbrennt dabei leicht.
Wir hatten gestern wirklich großen Hunger, weil wir durch unsere Booster-Impfung spät dran waren mit Essen.

Am Ende machten wir dann Pommes.
Obwohl die gekochten Kartoffeln fertig auf dem Herd standen.
Aber gekochte Kartoffeln mit Würstchen?
Ohne Soße? Ohne Gemüse?
Ach nööööööö…….

Kein Gemüse mehr im Airfryer.
Zumindest nicht roh.
Zumindest nicht, wenns kein Auflauf werden soll oder sowas.
Heute gibts dann Rosenkohl vom HERD.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Mal gucken, wie es weitergeht für mich, mit dem Blog.

Jetzt muß ich mich erstmal kümmern, dass überall eine neue Mailadresse registriert wird.
Es ist echt Wahnsinn, wo man überall online eine sichere, feste Adresse braucht.
Wie abhängig man doch ist, von einer Mail-Addy.

Ich wünsche Euch einen schönen, sonnigen Tag.
Viel Kraft und Liebe ❤

4 Kommentare zu „Massive Veränderungen

  1. Oh Mann, das wär aber sooo voll doof, von euch nix mehr zu hören.
    All das, was ihr auf eure ganz eigene tolle Art sagt.
    Wir hoffen sehr, ihr geht nicht weg.
    Das wäre ein herber Schlag…

    Was O angeht…
    Wir dachten grad spontan, also wenn man nich weiß, was man sagen soll, wär ja vlt fragen möglich: Wie geht es dir damit?

    Ganz liebe Grüße
    Die Sturmreiter

    Gefällt 1 Person


    1. Wir müssen innendrin noch herausfinden, was für uns richtig ist.
      In welchem Mass.
      Vielleicht auch ein privater Blog mit nur eingeladenen Menschen?
      Mal gucken.

      Das mit O. war über whatsapp.
      Kein guter Ort für viele (emotionale) Worte.
      Aber sie schrieb, dass die Kinder leiden, obwohl sie damit nicht gerechnet hatten.
      Sich selbst hat sie hier nicht includiert.

      Sie hatte mich bei unserem Spaziergang gefragt, ob ich ihr Eselchen häkeln kann und möchte, für ein kleines Mädchen im Umfeld.
      Ich dachte, ich häkle ihr 4.
      Ich mag ihr Zeit geben, es sacken zu lassen – dann geh ich zu ihr.
      Mal gucken.
      Ganz herzliche Grüße auch an Euch ❤

      Gefällt 1 Person

  2. Wir haben grad nich viel Worte, aber wir wollten sagen, dass wir es auch ganz arg schade und traurig fänden, wenn ihr ganz weg seid.
    Aber ihr müsst gucken, was für euch gut ist. Das ist, was zählt und wichtig ist.
    Wir denken an euch und hoffen und wünschen euch, dass ihr für euch einen guten Weg findet. ❤ Umärmel

    Gefällt 1 Person

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