Vorhin mußte ich wieder an den Mann denken.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Der Mann hatte irgendwann mal so völlig trocken, als er über irgendjemanden sprach, der ihm auf den Sack ging, gesagt:
„Die ist so hell, wie ein Eimer Dunkel.“

Gut, es mag sein, dass der Satz nicht eben freundlich ist.
Aber ich find den GEIL!

Und eben hieran mußte ich vorhin denken beim Einkaufen.
Und ich sprach innerlich mit Gott darüber, dass es doch wirklich sehr freundlich von ihm wäre
und wirklich sehr an der Zeit,
wenn er vielleicht ein bißchen helfen könnte,
dass in manchen Menschen wieder mal ein bißchen Hell auftaucht.
Und wenn er sie auf seine ganz persönliche Art dazu zwingt.
So ein bißchen Erleuchtung täte den Menschen gewiß mal wieder gut.
Es ist zu viel Gewalt und Dunkelheit vorherrschend.

Gut… klar….. ich könnte mich hierbei an die eigene Nase fassen – so, wie JEDE/R.

Es liegt an jedem/r Einzelnen, ein wenig Licht anzuschalten und nicht nur sich selbst,
sondern vielleicht auch ein kleines bißchen „Umgebung“ zu erhellen.
Wenn wir alle widerstandslos dazu bereit sind, das Licht auszuschalten – oder dies anderen zu erlauben oder ermöglichen,
dann ist es gewiß nicht weit her, mit dem Licht der Welt.
Und dann braucht sich auch niemand zu wundern, wenn es dunkel wird.

Vorhin beim Einkaufen – oder vielmehr danach – begegnete mir so ein Mann.
So ein Mann, wie so viele Männer.
Irgendwo um die 60?
Recht korpulent – aber denkend, er sei EINDRUCKSVOLL UND STARK, potent, präsent und dominant.
So ein Mann, der denkt, er hätte das Wissen und Können, anderen Leuten sagen zu DÜRFEN, was sie gefälligst zu tun haben.

Er räumte seinen Wagen weg.
So, wie auch ich es wollte.
Statt zu warten, dass der Mann vor ihm fertig war und diese „Wagengarage“ verließ, drängte er sich dazu.
Obwohl er eigentlich nach mir gewesen wäre.
Nur, dass ich in respektvollem Abstand gewartet hatte.

Und statt, dass er dann einfach tat, was er zu tun hatte,
fing er an, sich in dieser „Garage“ über die Unordnung zu ereifern und versuchte, unordentliche Wägen „richtig“ hin zu schieben und rum zu lamentieren.

Ich verließ ihn dann in Richtung anderer Wagengarage.
Vor mich hin schimpfend und ihn Idioten heißend – wie lange denkt der denn, dass ich da noch blöde rum stehe und ihm zusehe?
In seinem egoistischen und hirnlosen Tun?

Ich hatte mich noch gewundert, dass er mich bei der Ausfahrt vom Parkplatz nicht noch geschnitten hat oder mir die Vorfahrt nahm – da kam er dann „hintenrum“ einfach dort heraus, wo eigentlich LKW anliefern.
Über den Gehweg gebrettert und von links. und zwang mich zum bremsen, weil er einfach vor mir raus fuhr.
Was für ein Idiot.

Oder, die Frau beim Bäcker? Da sind 2 Sorten Brötchen – zumindest ist das eine rund und dunkel, das andere hell und oval – mit den selben Namen und Preisen angezeichnet.
Ich wollte die hellen, ovalen und sie packte aber die anderen ein.
Als ich hinwies, dass ich die anderen möchte, packte sie wütend um und sagte mit so einem Blick und Ton: „Sie können ALLES. Alles, was Sie wollen.“
Es hat mich echt verletzt und erschreckt. Ich war freundlich gewesen.

Manchmal wünschte ich echt, Gott kümmert sich.
Nicht, weil das nun etwas Großes gewesen wäre.
Oder, weil ich wichtig wäre.
Aber, weil es einfach zu viel davon gibt.
Zu viel, dieser ganzen Selbstherrlichkeit, Gedankenlosigkeit, Herzlosigkeit, „Wichtigkeit“ irgendwelcher völlig durchgeknallter Menschen.
MACHT.
Die sind alle so unsagbar geil auf MACHT.
Und es ist wurscht, ob nun im Großen oder Kleineren.
Wo sind die Herzen???????

Putin hat einfach Dusel – aus seiner Perspektive.
Dass er an DIESER Position sitzt.
Sonst hätte auch er in diesem Auto sitzen können.
Und von Wichtigkeit seiner selbst träumen können.

Es ist Dunkel.
Einfach zu dunkel, in solchen Menschen.

Auch unser Tättoowierer.
Wir mögen ihn wirklich gern und er macht wundervolle Arbeiten.
Aber irgendwas hat er.
Wir wissen nur nicht, was.

Man kann ihm ewig hinterher rennen.
Er sagt, man soll sich melden – und dann antwortet er nicht.
Man kann nachfragen und nachgfragen – da kommt nichts.
Fragt man dann im Studio, sagen die, dass er das immer so macht. Auch bei ihnen.
Keiner weiß, warum.

Aber es tut weh.
Und es fällt schwer.
Und es befeuert das Trauma.
Betteln.
Hinterher laufen.
Einen Termin wollen – aber nicht kriegen.
Es ist schlimm.
Es ist Qual und Not. Ins Leere laufen.

Gestern hatte er sich dann endlich gemeldet.
Aber nur um zu schreiben, dass er sich meldet.
Super.
Also warten wir von Neuem.
Und rennen dann wieder hinterher.

Manchmal denke ich, wie verrückt es eigentlich ist.
In der Ukraine ist Krieg.
Putin dreht durch.
Ein losgelassener Irrer.
Unberechenbar.

Und ich sitz hier und hab Urlaub gebucht.
Ich geh zum Friseur.
Will einen Termin für unsere Tattoos.
Das Tattoo an meinem Arm, dass dieser Typ so schlimm gestochen hatte, wird Ende März nun auch „repariert“.
Ein Versuch, es schön zu machen.

Meine Zähne werden gemacht die nächsten Wochen.

Ich mein, da ist soooo viel Zukunftsorientiertheit.
So viele Versuche, das Leben schön und gut zu machen.
Licht zu generieren.
Freude und Zuversicht.

Ich denke oft, es ist der einzige Weg.

LICHT zu machen – gegen die Dunkelheit anderer.

Ich bin nicht gewillt!!!!!!
Ich weigere mich!!!!
Ich gebe mich nicht hin und ich opfere mich nicht!!!!
Ich lasse mich nicht FRESSEN!!!!!!
Von der Dunkelheit (anderer).

Solange es noch den Hauch einer Möglichkeit gibt, irgendwo ein Licht brennen zu lassen
eine Kerze vielleicht, oder eine Taschenlampe,
werde ich das Licht brennen lassen.
GEGEN DIE DUNKELHEIT.

Gestern, in einem Anflug von Mut
und auch ein Stück weit gewiß noch im Echo der Serie, die ich gesehen hatte
– Im Echo der Message, die aus der Werwolf-Storie erwachsen ist
als die Werwölfe realisierten,
dass all das Töten und all die Gewalt nur daraus erwächst, dass sie unbedingt ihr Geheimnis schützen mußten
und sie deshalb alle töten (müssen), die aus welchem Grund auch immer gesehen hatten, dass sie EXISTIEREN,
und als sie hieraus folgerten,
dass das Töten nur hierdurch aufhören kann und darf,
wenn sie aufhören, ein GEHEIMNIS zu haben.
Und den Mut haben, ihr Sein zu offenbaren.

Keine Geheimnisse mehr. –

gab ich ein Inserat auf.
Ein sehr ehrliches Inserat.
Mit welchem ich nach anderen Gewaltopfern suche, um in Kontakt zu kommen.
Raus aus der Isolation, der Einsamkeit und dem Verstecken.
Und ich bin tatsächlich völlig erstaunt, dass ich innerhalb 1 Tages mehr Klicks habe, als jemals in einem Monat mit Kleidung o.ä.
Und bereits 6 Menschen, die sich das Inserat merken.
Nun hoffe ich sehr, dass diese Menschen ebenfalls Mut besitzen.
Und sich auch wagen, mir zu schreiben.

Ich möchte so unsagbar gerne nicht mehr einsam sein.

Hoffnung.
Irgendwo in miruns ist, trotz all der Dunkelheit, noch Licht.
Und wir dürfen es nicht verlieren und aus gehen lassen.
Egal, wie dunkel die Dunkelheit auch sein mag, die uns umgibt oder gar durchwabbert.

Wir müssen aufpassen,
dass wir unsere Träume und das Hoffen nicht aus den Augen und Herzen verlieren.

Wir wünschen Euch ein Licht in der Dunkelheit.
Viel Kraft und Liebe ❤


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