Irgendwie sind wir fasziniert

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es passiert so viel.

Augenscheinlich Schlimmes wird zu Gutem.
Dinge verändern sich.
Wir SELBST.

Wahr-nehmung.
Immer wieder stellt sich die Frage, was IST eigentlich *wahr*?

Nicht alles, das man *SO* wahr-nimmt,
ist auch genau SO wahr.

Fühlen ist wichtig.
Fühlen ist sehr wertvoll.
Wir wissen das – viel zu viele Jahre konnten wir garnicht mehr fühlen.

Aber es ist spannend und aufregend.
Fühlen zu fühlen.
Es WAHR zu nehmen.
Und zeitgleich zu merken; zu erkennen,
wie oft die *wahr*nehmung nicht das Heute wiedergibt.
Wie sehr in dieser Wahrnehmung das Gestern verhaftet ist.
Oder eben auch ein Virus.

Es ist spannend und aufregend,
sich selbst zu erforschen.
Dahinter zu kommen, was genau nun dieses Fühlen sagen möchte.
Worauf es hinweist.
Was es lehren will.

Fühlen ist nicht einfach *nur* fühlen.
Fühlen ist Selbsterforschung.
Erinnerungen, Verzerrungen, Findung – wenn´s gut läuft.

Logisch… ich weiß… ich erfinde hiermit ganz gewiß nicht das Rad neu.
Vermutlich wißt ihr das ALLE bereits.
Aber wissen ist nicht fühlen.
Und alles, das man weiß, scheint oft kaum etwas zu nutzen, wenn man es noch nicht auch gefühlt hat.

Ich habe keine Ahnung, was zur Zeit bei und mit uns passiert.
Es scheint sich immens viel zu ändern.
Innendrin und außen.

Seit Corona nehmen wir wieder ab.
Ganz langsam, aber konstant.
Wir haben seit langer Zeit wieder die 80 vorne.

Wir haben ein irgendwie anderes Körperempfinden.
Wir sind irgendwie freier?
Lockerer?
Ungezwungener?

Da sind einerseits so viele – eher dunkle – Gefühle.
Andererseits scheint uns deren Durchleben aber auch von ihnen zu befreien.

So, wie der Mann schon sagte:
„Corona geht dir auf´s Hirn…“
Wir tanzen hier herum; albern unsinnige „Balztänze“ vor dem Mann.
Lachen viel befreiter und öfter – gern auch über uns selbst.

Klar… die Frisur ist anders.
Das Körpergefühl.
Nun die Zähne – die im Übrigen inzwischen absolut KEINE Probleme mehr machen.
KEIN Schmerz; KEIN Ziehen; KEIN Nichts.

Gestern waren wir noch beim Optiker.
Nach der Osteopathie.

Unser Osteopath… hat uns echt …. keine Ahnung.
Er trägt die Haare inzwischen so, wie ein Ex von uns, den wir wirklich, wirklich geliebt hatten.
Ein Typ, der echt tiefe Spuren hinterließ.
Und wie wir ihn nun so sahen, ging innen irgendwie der Punk ab.

Wir können einfach unsere Fresse nicht halten.
Man kriegt es einfach nicht hin, Dinge schlicht und ergreifend INNEN auszumachen.
Man muß das immer auch nach Außen transportieren; sichtbar sein.

Womöglich wollte man sich auch erklären.
Damit keine Mißverständnisse aufkommen.
Weil keiner hier – wirklich niemand – käme auf die Idee, den Osteopathen anzumachen.
Man will nicht, dass er womöglich in diesem nicht-verbergbaren Blick; diesem anhimmelnden und dahinschmerzenden Anschmachten
das Falsche wähnt.

Aber es hat uns innen echt zum Teil total erschreckt,
wie seine Frisur da in uns was antriggert.
Und man derart verfällt in diese Gefühle.
Nur wegen der Haare…. ist doch irre.
Ok – der Typ sieht schon gut aus.
Aber das TUT MAN EINFACH NICHT.

Tja… und so können wir uns also auch hier völlig neu erfahren und fühlen.
Wahr-nehmen.
Wie wohl tatsächlich manche Dinge selbst nach….. hm… das war 2006….. verrückt… 16 Jahren wirken.
Innendrin.
Und wie schwer es ist, im Heute zu bleiben; zu sein.
Den Osteopathen als den Osteopathen zu FÜHLEN.
Und nicht anders.

Aber hey…. auch DAS ist irgendwie gut.
Da GIBT es überhaupt so ein Fühlen in uns.

Körperlichkeit war ja eigentlich die letzten Jahre nun nicht wirklich sooooo wichtig.
Aber auch hier verändern sich Dinge.

Manchmal fragen wir uns ja, ob das, was man im TV öfter von reiferen Frauen hört,
die von der Zeit NACH der Menopause reden und erzählen
und davon, wie gut es sei,
wenn man dann freier, lockerer, entspannter und zunehmend mit sich ins Reine kommt.

Womöglich IST das so?
Und man beginnt zunehmend, sich selbst zu lieben?
Sich zu akzeptieren und einfach zu leben?

Der Osteopath jedenfalls hat uns gestern echt total geholfen.
Die Spannungen aus dem Unterkiefer zu bekommen.
Da war wohl einiges zu tun.

Und er ist einverstanden, dass ich wieder komme.
So alle 4 Wochen.
Besser, als nichts.
Er meinte jedenfalls, dass man sehen könnte, dass sich viel verändert hat.
Ich sei viel freier, als zuvor.
Nicht mehr so eng und zu-verspannt.

Danach also Optiker.
Er nahm sich wieder sehr viel Zeit.
Er ist tatsächlich der allererste Optiker unseres Lebens, der sich derart VIEL Zeit nimmt.
Und wir eben diese Zeit haben, um wieder und wieder mit diesen verschiedenen Sehstärken hin und her zu probieren.
Weil es echt tooooootal schwer ist, zu sagen, ob das nun schärfer oder unschärfer ist?
Weil ständig die Augen rumjustieren und nie einfach mal BLEIBEN.

Und dann warn wir total gaga und mutig und ham uns ne Brille ausgesucht, die toooootal ausgefallen ist.
Und dann hat er uns tatsächlich belabert, was die Gläserfarbe betrifft.
Hat über Vor- und Nachteile geredet und Gesetze.
Und am Ende nun hatten wir zwar wieder nicht, was wir eigentlich wollten,
aber womöglich ist das jetzt sogar besser.

Der hat echt Nerven mit uns.

Und nun ist die sogar schon Freitag oder Samstag fertig.
Das ist natürlich cool.

Nachher ham wir dann Zahnarzt.
Das bissi, das da jetzt noch in Ordnung zu bringen ist, kriegt der bestimmt gut hin.
Und dann sind wir tatsächlich glücklich 🙂
Gut – sind wir JETZT schon.

Sind gespannt, was die Zahnzusatzversicherung am Ende dann übernimmt.
Und wie schnell sie zahlen.
Wäre schon gut, wenn das zügig geht. Und uns nutzt.

Ah….. die Milch, die wir letzte Woche bestellt hatten, weil wir wegen Corona nicht in diese Drogerie wollten,
die kommt dann heute auch endlich.
Lieferengpaß.
Wir staunen total, dass uns die 2 Milch, die wir da noch hatten, tatsächlich gereicht haben.
Hätten wir das gewußt, hätten wir sie nicht bestellt.
Aber gut…

Hatte ich schon geschrieben, dass Tattoo auf nächsten Montag verlegt ist?
Das hat auch alles gut geklappt.

Echt ey.. da hat man 3 Tage lang dieses unsagbar intensive und überwältigende Gefühl,
vor Schmerzen sterben zu müssen.
Nichts scheint in Ordnung zu sein; alles falsch oder kaputt.
Überall tut es weh und man verreckt fast daran.

Die ganze Welt scheint zerstört.
Nichts mehr ertragbar.

Und man fühlt seinen Körper; sein Inneres; sein Leid und das Trauma derart schlimm,
wie noch nie zuvor.

Und dann?
Geht es einfach wieder weg.
Und alles wird wieder gut.
Fast besser, als zuvor.

Als wird man gereinigt.
Ausgebrannt.
Wie ein Gang durch die Hölle, bei welchem man als gehärteter Stahl wieder hervor geht.

Keine Ahnung.

Ich wünsche Euch einen guten Tag.
Viel Kraft und Liebe ❤

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