Und außerdem

heute muß ich mal wieder ein bißchen putzen.
Wenn die Sonne derzeit gerne mal so tief steht, ist das staubige Elend leider viel zu gut zu sehen.

Das mit dem „Bewegen“ klappt so semi.
Manchmal fällt es echt leicht, einfach mal so durch die Bude zu tanzen.
Oder mit dem Stepper der Wii „trocken-zu-üben“ – also, ohne sie einzuschalten; nur mit Blick auf die Uhr und im eigenen Tempo.
Oder „Hula-Hoop“ ohne Ring – einfach nur so.
Das ist eigentlich echt richtig gut. Weil es kein „Versagen“ gibt und keinen Ton, der dir das Tempo bestimmt.

Aber öfter klappt es halt auch NICHT.
Weil man eher putzen muß oder was anderes schaffen.
Oder, weil man lieber Serie guckt – oder auch mit dem Innen schon genug zu kämpfen hat.
Oder, weil die Zeit davon rennt.
Oder…

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Alles hat seine Zeit

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitze ich mal wieder und hatte *eigentlich* heute garnicht vor, zu schreiben.
Um 3.45h heute früh waren wir aufgewacht – der Mann und ichwir – weil ein Hubschrauber unermüdlich derart tief über die Häuser flog, dass man nicht mehr schlafen konnte.

Wir waren müde und tranken unseren Kaffee, um wach zu werden.
Kamen ins Reden.
Über den kleinen Trigger gestern Abend, kurz vor dem Einschlafen und über unser Fühlen – und auch unser FRÜHERES Fühlen.
Darüber, wie Dinge waren und sind.
Bei ihm und bei miruns.
Und wie unterschiedlich wohl die Zeitpunkte sind – aber wie ähnlich die Themen.

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Eine Insel mit 2 Bergen…. – oder: Was für eine Woche

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Seit wir heute Früh um kurz vor 5 aufgewacht sind, kriegen wir das Lied – eher die Melodie – um Jim Knopf nicht mehr aus dem Kopf.
Gestern ist was passiert – aber da kommen wir später drauf.
Ich sag nur: „Verkehrsinsel“.
Wir hatten großes Glück.

Womöglich war das nur die logische Folge unserer Erschöpfung.
Irgendwie sind wir DURCH.
Müde, kaputt, erledigt.
Aber so wirklich ganz genau kann hier keiner sagen, was wirklich passiert war.
Es erschreckt.

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Und er war König, bis zum Schluß

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern kam mir das in den Kopf.
Völlig überraschend und als sei es bisher weder klar, noch bewußt gewesen.

Ragnar
Sonnenblume hatte uns am Sonntag nach dem Tanzen gefragt, weshalb ausgerechnet Ragnar?
Weshalb ausgerechnet DIESE Gesichter?
Ineinander verwoben die 2 Gesichtsausdrücke, welche am meisten WIR sind.

Der erschöpfte, alte, depressive und desillusionierte Ragnar.
Und auch jener, der blutverschmiert und triumphierend aus der gewonnenen Schlacht kommt.
Weshalb DIESE?
Und keine anderen Gesichter?

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Die Tanzerei ist ein Wunder….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin irgendwie völlig von den Socken.
Ich bin es derart gewohnt, dass der November schwer, anstrengend und ein bißchen wie sterben ist,
dass es mich derzeit echt vom Hocker haut.

Es ist so unglaublich, was alles passieren kann.
Darf.
Gutes, Schönes, Liebevolles, Wunderbares, …

Und ich bin mir irgendwie unsicher, wie groß mein ganz eigener Teil daran ist.
Oder, ob das überhaupt wichtig ist.
Selbstermächtigung.
Handlungsfähigkeit.
Selbst der „Verursacher“ von Wundern zu sein.
Zu können.

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Was sich sonst noch tut

Es ist schon sehr auffallend, dass im Oktober wieder die Schmerzen beginnen.
Diese echt fießen Nervenschmerzen.
Im Gesicht, im Rücken, den Beinen.

Oft weiß man nicht, ob es eher Muskeln oder Nerven sind.
Je schlimmer die Schmerzen, desto härter die Verspannungen, desto schlimmer die Schmerzen.

Klar, im Oktober ist nunmal viel.
Schon am 6. dieser Tag, an welchem Mamas Mann Geburtstag hatte und Vadder starb.
An 1 Tag.

Dann wäre Mamas Geburtstag gewesen.
Und im November nun ihr Todestag.
Es IST tatsächlich so.
Seit jenem Jahr, in welchem sie gegangen ist.
So um den 20.10. fängt es an und hört dann nach ihrem Sterbetag langsam wieder auf.
Es ist, als hätte ich ihr Sterben FÜHLEN können.
Und fühle es Jahr für Jahr erneut und immer wieder.

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Puh…..

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Mannmannmann…….
Heute Früh wachte ich auf und hatte noch den Schluß meines Traumes im Kopf.
Verrückt.
Ich hatte mit dem Mann ein Baby.
Einen hellblonden, ganz süßen Jungen.

Und der hatte in der Stirn eine Plexiglas-Schublade.
Die Krankenschwester erklärte mir, dass das NEU sei.
Babys müsse man jetzt nicht mehr wickeln.
Das spare Recourcen und sei umweltfreundlicher.
Der Stuhlgang fiele jetzt vollautomatisch in die Schublade und man sähe direkt, wann man sie leeren müsse.
Und sie zeigte mir, wie das geht.

Die Schublade wachse sich von alleine zu, wenn es Zeit sei.
Wenn sie nicht mehr gebraucht wird.
Der Junge sah ein bißchen aus, wie mein Bruder als Baby.
Nur hatte der keine Schublade im Kopf.

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Schon verrückt, das alles….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vorweg: dem Mann gehts wieder besser. Er ist nicht mehr so emotional.
Er hat es jetzt mehr in den Kopf gekriegt, als in sein Herz und kann es besser aufarbeiten und abstrahieren.
Wir haben keinen Stress mehr miteinander.
Das ist gut.

Klar, er denkt natürlich noch immer darüber nach und es beschäftigt und erschüttert ihn.
SO SIND SEINE ELTERN.
Erkenntnis und Trauer; Ohnmacht.

Aber was könnte man tun, wenn sie sich nicht ändern?
Wollen?

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