„Und irgendwann,“ – denkt es

„wenn es blöd läuft, stehst Du mit anderen alten Frauen auf dem Straßenstrich. So, wie so viele alte Frauen dort stehen.
Und alles machen mit Jedem. Weil sie kein Geld haben; keine Rente. Und weil es egal ist, sich mit AIDS anzustecken oder was auch immer.
Weil der Tod eh besser wäre, als das Leben.“

Kontakt mit anderen (Außen-)Menschen
scheint Türen zu öffnen,
zu anderen Innenmenschen.

Guten Morgen, ihr Lieben

so geht das schon den ganzen Vormittag.

Gedanken darüber, was „kommt“.

Man müßte mal den Mann verlassen – weil der ewig braucht, um irgendwas (an sich) zu ändern.
Weil er nicht in die Pötte kommt.
Weil er uns hier fesselt und fest hält.
Weil er uns zwingt, HIER auszuhalten.
Weil er uns lähmt und bremst und wir wegen IHM nicht weiter kommen.
Weil er NERVT.

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Ich frage mich,

was wohl mit unserer Gesellschaft passieren würde,
wenn man zum Einen tatsächlich Prostitution – also bezahlten SEX – verbieten würde
und stattdessen flächendeckend
bezahlbare Kuschler und Kuschlerinnen zur Normalität erklären und stationieren würde.

Wenn es normal wäre
und zur Seelenhygiene gehören würde
– so, wie das Duschen zur normalen Körperhygiene gehört –
dass Menschen, welche einsam sind, bzw ALLE
einfach mal für 10 oder 20€ ein paar Minuten lang zur/m Kuschler/in gingen.
Bedeutungslos, ob Mann oder Frau; Kinder.
Vielleicht sogar kostenlos. Vom Staat gefördert.
Zum Wohle des Volkes; der Seelen.

Angezogenes Umarmen.
Oder auch im Achselshirt und kurzer Hose.
Hautkontakt an Extremitäten.
Aber nicht mehr.

Oder noch besser:
Wenn wir alle anfingen, uns gegenseitig zu umarmen – einfach so.

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