Es ist halb 9

und noch immer dunkel.
Der Himmel hängt voll von schweren weiß-grauen Schneewolken und kleine Miniflöckchen schweben herunter.
Wenn es nicht so duster wäre, würde mir der Schnee fast gefallen.

Der Mann ist schon ewig weg und ich hatte hier gehockt und bissi mein Spiel gespielt.
Gestern hatte ich einen Blog gefunden, als ich im Reader versuchsweise nach „Nordsee“, „Küste“, „Norddeutschland“ gesucht hatte.
Man findet haufenweise Fotoblogs, die mir aber nix nutzen.

Ich weiß ja, dass es dort oben SCHÖN ist.

Aber ich würde sehr gerne mehr darüber lesen,
wie es sich wo im Norden LEBT.
Ich will nicht als Tourist kommen,
sondern als jemand, der bleiben mag.

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Nur mal so für den Hinterkopf

Das hier ist mein Blog.
*Mein* bedeutet in diesem Fall,
ein Blog für ALLE in miruns.

Hier darf aus mir JEDE/R schreiben, was, wie und warum er/sie fühlt.

Und nicht alles, das geschrieben wird, fühlen ALLE in miruns.
Manches fühlen andere auch völlig anders.

Auch beim letzten Beitrag waren welche Innen,
die leise flüsterten, ob *ich* so wohl auch denken würde,
wenn die Tochter, der Mann oder auch unser Körper im Krankenhaus läge.

Und dennoch, will hier nicht zensiert werden.

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Was haltet ihr davon?

Wir hatten schon ewig keinen BbdM mehr.
Und eben hab ich meine Beiträge vom Vorjahr noch gelesen, als ich sie in den Text eben verlinkt hatte und dabei ist mir aufgefallen,
wie gravierend sich mein Verhältnis zur Tochter doch verändert hat 2020.

Und auch bei Euch war das Jahr zwar sehr oft voller Schmerz und Not.
Ein sehr hartes und emotionales Jahr.

Und dennoch
sind doch auch unsagbar viele GUTE Dinge geschehen.
Es hat sich so vieles auch verändert und verbessert.
Wir haben so vieles gelernt.
Es ist vieles gewachsen und geheilt.

Wollen wir mal Beiträge schreiben, was 2020 alles GUTES brachte?
Trotz oder gar wegen Corona?
Oder auch völlig davon unabhängig?

Ist des da jetz ein

normales eef-Heu?
– fragt es mich grad innendrin beim Rauchen.

Ein eef-Heu?

Ok….
Jetzt nur nicht sich selber abwerten….
Kinders….
Überall Kinders…..

Ich hab mich das Gestern schon mal gefragt, weil ich über mich *selbst* oft erschrecke.
Wie geht es Euch damit?
Wenn aus mir ständig die Kleinen raus flitschen und bei Euch in den Blogs rum geistern?
Ist das ok?

Ansonsten müßt ich ein bißchen mehr aufpassen.
Aber irgendwie find ich das auch spannend.
Innenkinder kennenlernen und rausfinden, wer sie sind.

Was für eine Zeit….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ist doch Wahnsinn, oder?
Alles so schwer irgendwie.

Mich juckt es am ganzen Körper – oder piekt es? Kribbelt?
Jedenfalls ist es scheiß unangenehm.
Auch der ganze Kopf hat wieder rote Flecken und juckt.

Haut steht für Außenkontakt – das weiß ich.
Kommt da Leben rein?
Gehts vielleicht darum, sich (mich; uns) zu fühlen?
In den Körper zu kommen? Ihn wahrzunehmen?
Oder Andere?
Irgendwie sowas?

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#DDNOS im Alltag – oder: Resonanz

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denke, es wird sich vermischen.
VERMISCHEN – das ist eh ein Stichwort.

Ich bin wach heute, seit gegen 5.
Und es ist eins der ersten Dinge, an die ich heute gedacht hatte.

*Aquarellfarben-Kleckse*

Eigentlich wäre das fast ein besserer Name für michuns.
Weil ich vorhin drauf kam, dass es sich genau SO anfühlt.

Ich sinnierte ein bißchen in mir herum. Über all die unterschiedlichen Weisen, wie man sich gespalten fühlen kann.
Wie verschieden und unterschiedlich VIELE-Sein sein kann.
Wie anders ich es oft bei Anderen lese.

Und ich stellte in mir fest, dass ich zer- oder zusammen FLIEßE.

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Ich habe wirklich großes Glück

dass mein Körper so gut darauf anspringt und offensichtlich auch meine Psyche das erlaubt.
600er Ibu – meine Lebensretter.
So einfach – und es wirkt.
Nicht immer, zugegeben.
Aber oft.

Vordergründig würde ich nun sagen – gut 2 Std. nach der Einnahme – die Schmerzen sind weg.
Hintergründig habe ich immer das Gefühl, als seien sie trotzdem da.
Nur abgespalten, verborgen, nach hinten gedrängt.

Der Körper zittert und bebt noch immer.
Nebelgefühle im Kopf.
Brennen in den Muskeln – aber nur noch ganz leicht.
Irgendwie, als zöge man sehr stark etwas lang, das man aber eigentlich nicht ziehen kann.
Widerstand.

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