Das ist ja fast, wie November

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist ganz eklig dunkel.
Und es regnet und regnet und hört ned auf.
Wenn ma hier nich im Shirt hocken würden un auch raus gehen könntn zum Rauchn,
dann könnt ma echt denkn,, es wär Winter.
Brrrrrr…….

Komische Zeit.
Irgendwie is innen traurich.
Un hilflos.
Un klein.
Un so mutlos.

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*Schnauf*

Man ey… eigentlich hab ich garkeine Worte.
Eigentlich gibts da nix im Hirn.
Eigentlich ist da bloß Fühlen.
Und Chaos.
Und ganz viel; ZU viel.
Durcheinander.

Der Mann sitzt hinter mir und spielt Konsole.
Er ist vor vielleicht 30min Heim gekommen.
Hat dann noch Müll und Altpapier raus und entspannt jetzt von der Arbeit.

Wie er Heim kam, ham wir eben noch Salat geputzt.
Wir warn heute Früh gleich im Supermarkt.
Irre echt, bissi Zeug und 10x Tabak macht 169€.

Dann geduscht und wieder weg zur Thera.
Und Obstmann und beim Arzt ein Rezept holen.

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Schon komisch

Guten Morgen, ihr Lieben ❤

Ja, wir sind noch da.
Aber ganz offensichtlich hat derzeit keiner irgendwie den Drang zu schreiben.
Es ist fast so, als sei es völlig weg.
Wir sitzen hier, wie jeden Tag, im einen Browser die Spiele und im anderen Browser immer der Blog offen – aber da kommt nix.

Spielen, ja.
Euch lesen, ja.
Aber selbst irgendwas schreiben?
Fällt ja schon allein bei den Kommentaren schwer.
Genau genommen, gibt es kaum welche.
Aber ich könnte wirklich nicht sagen, warum.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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So zerfasert

Hallo, ihr Lieben,

ich tu mich schwer.
Es ist eine verdammt krasse Zeit irgendwie.
Ich merk so sehr dieses ALLES-Sein.
Und vor lauter *Alles* – bin ich zeitgleich auch NICHTS.

Wenn ich darüber nachdenke, wer, wie oder was ich BIN
dann sind da tausende gegensätzlicher Dinge.
Dann ist da hell und dunkel
freundlich und unfreundlich
einsam und überreizt
angstvoll und zugewandt
sehnsüchtig und eingemauert
wollen und nichtwollen
fühlen und nichtfühlen
leben und totsein
ALLES!!!!
Alles ZUGLEICH.

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Ich bin total gestresst

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das Wochenende war faul.
So vollkommen untätig und faul.

Das Wetter war unsagbar schön.
Aber eben WEIL es so schön war, waren wir nicht draußen.
Der Mann sagt, dass bei so einem Wetter ALLE draußen sind.
„Und ich hab keinen Bock ewig so vielen Arschlöchern zu begegnen“ – sagt er.
Weil klar – man ist ständig nur am Straßenseite wechseln.
Weil die Leute hier drauf scheißen und stur auf einen zu gehen, um sich dann möglichst nah an dir vorbei zu quetschen.
Und wenn DU tatsächlich „so blöd bist“ hintereinander zu gehen,
dann versuchen DIE zu 4. nebeneinander an dir vorbei zu drücken.

Es ist echt zum Kotzen hier.
Ich versteh ihn gut.
Man läuft die doppelte Strecke – nur, weil man ewig über die Straße hin und her läuft.
Die schubsen dich notfalls auch vom Gehweg.
Egal, ob grad ein Auto kommt.
Alles schon erlebt.

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Diese Gefühlsachterbahn

ist immer so anstrengend.

Kaum, war der Beitrag geschrieben,
wollte innendrin wieder jemand sterben.
Schickte Bilder von Messern, aufgeschnittenen Armen und dem Gefühl einer Klinge in den Körper und weinte innendrin ganz erbärmlich.

Automatisch lief wieder Geschwafel, von wegen,
dass wir doch wissen, dass das bald wieder vergeht.
Dass doch alles garnicht so schlimm sei.
Dass doch alles längst rum sei.

Während andere kopfschüttelnd murmelten,
dass wir selbst doch am besten wüßten,
dass diese Platitüden rein garnichts nutzen.
Und wie es denn mal mit Empathie, Liebe und Verständnis wäre?
Wärme?

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Luise putzt nicht mehr

Hai, ihr

Ich glaub, die Überschrift hatten wir schon mal.
Wir ham des schon mal so gemerkt.
Gott, was hämmer ich hier so irre auf die Tasten ein?????

Aber der Mann hat´s heut auch wieder gemerkt.
Und man hat´s ihm auch sehr deutlich gesagt:
NICHT JEDER HIER LIEBT DICH!!!!

Weil er rum gejammert, bzw. auch ganz schön agro dagegen ging.
Weil ihm das so garnicht paßt.
Oder halt auch weh tut.
Wenn er hier so angeschissen wird.

So von wegen, wenn Du nich so riesen große Klammotten brauchen würdest,
dann müßt man hier nicht so irre viel Wäsche waschen.
Es ist doch auch echt irre, was wir hier heut ab reißen, Mann….

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Ich bin so zerstückelt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Ich glaub, das trifft es….
So fühlt es sich an.

Irgendwie paßt es total, dass meine Zahnschiene zerbrochen ist gestern.
Ich hatte sie schon vor meinem Mann. Das weiß ich noch – weil ich mich anfangs so sehr dafür schämte.

So ein junger Mann und ne Schrulle mit Beißschiene im Bett.
Ist doch echt elend….

Na, zumindest hab ich mich so gefühlt.
Da war ich 39.

Schon merkwürdig irgendwie.
ZEIT.
Jetzt ist er so alt, wie ICH damals.
Und ich bin 50.
Noch immer erschreckend.

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