Es geht nicht NUR ums Auto

aber auch.

Fakt ist, dass ich mir das Auto gekauft habe von meinem OEG-Geld.
Von jenem Geld, wo die OEG-Frau gesagt hatte:
„Es kann zwar nichts aus der Vergangenheit wieder gut machen – aber Sie können, dürfen und sollen es nutzen, um sich damit zumindest die ZUKUNFT ein bißchen schöner zu machen oder heilsamer.“

Und genau DAS hatte ich auch gewollt.

Unseren kleinen City-Flitzer auszutauschen gegen Bequemlichkeit.
Einen Hauch von Luxus.
Ergonomisches Sitzen mit Sitzheizung gegen Rückenschmerzen.
Und Fahren, ohne ewig die Schlaglöcher zu fühlen, die uns in unserer Stadt-Karre wahrhafte Qualen schafften.

Das Auto hatte mich im letzten Dezember dort auf dem Hof des bisherigen Vertragshändlers derart angeschrien.
Es hatte gebrüllt, dass ich es nehmen soll – es würde NUR AUF MICH warten.

Ich weiß nicht mehr genau, was noch alles an dem Auto so sehr zu MIR paßte.
Aber bekommen hatten wir es dann am 7.12. – dem Hochzeitstag mit meinem 1. Mann.
Und da waren noch ein paar andere Daten, die exakt in mein Leben gehörten.

Ich fühlte mich von Anfang an mit dem Auto verbunden.
Irgendwie war es nur für mich dort gestanden – für keinen sonst.

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Ein letztes Mal

PsychSozFrau.

Es war sehr schön gewesen.
Fast zu schön.

Ich bin wehmütig, ja traurig.
Es tut weh innendrin.
Und Kleine weinen.
Ich schmecke Innentränen den Hals salzig runterlaufen – von außen merkt man nichts.

Zum abschied hat ihr wer den Bären geschenkt – den, den ich hier im Blog schon gezeigt hatte.
Sie war verdutzt und erfreut.
Als sie weg ging hatte sie ihn zwischen Hals und Schulter gelegt und gehalten mit einem Lächeln im Gesicht 🙂

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