S/Mich in Bezug setzen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
– das hat vorhin noch garkeiner gewünscht…. –

in mir sausen wieder tausende Ameisen.
Das Hirn, wie sturzbetrunken; orientierungslos; schwindelig
das Herz rasend, der Kreislauf pumpend, der Atem hechelnd….

Irre, was es auslösen kann, einmal nicht ganz vollständige 4 Tage mit der Tochter zu verbringen.

Der Mann ist inzwischen wach und wir haben schon wieder geredet.
Wegen, über die Tochter, Gedanken, Gefühle und alles.
Er hat sich inzwischen ausgeknipst; weg gemacht und spielt Fußball.
Zu viel.
Zu viel Tochter; zu viel reden; zu viel fühlen.

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Dieses verflixte „nur so ein Gefühl“

Ich hab das öfter.
Nur so ein Gefühl.

Man kann es nicht beschreiben.
Da ist kein Kopf dabei; kein Wissen; kein Adressat oder Absender.
Ich hab keine Ahnung, um was es geht.

Nur so ein Gefühl.
Ich hab Gänsehaut, die mich immer wieder in Wellen überläuft.
Wenn ich drauf achte, fühlt sich mein Herz an, als sei es in einer engen Box und klopft mühsam gegen Wände.
Ich hab Gliederschmerzen.

Ein Gefühl, als hätte ich Angst.
Starre Erwartung.

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Es ist erst halb 8

und meine WaMa ist schon jetzt fast fertig.
Ich habe schon wieder an meinem „Lebenslauf“ herum gebastelt, den ich schreiben soll wegen der Adoption.
Und klar – mit meinem Spiel bin ich heute Früh auch schon längst soweit „fertig“ – so, wie man das morgens im ersten „Arbeitsschwung“ nur sein kann.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Auch der Mann hat uns schon wieder geschafft.
Es ist wieder eine harte Zeit.

Nein, nicht, dass wir streiten würden.
Oder dass er sich irgendwie gegen UNS richtet.

Aber er ist wieder so penetrant; so eindringlich.
Irgendwie fast so, als würden sich seine sexuellen Energien, die er nicht genital penetrieren kann,
in Worte und Gedanken wandeln,
welche er uns stattdessen in den Geist penetriert.
Nicht über Sex,
sondern über seinen Job; seinen Chef und all die Themen, die ihn dort eben so massiv umtreiben.

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Ich bin garnicht wirklich da

Hallo, Ihrs

irgendwie fühl ich mich, als sei ich eine Art Trans-Wesen.
Innen ist es völlig anders als außen.
Und wenn man nur fest genug daran glaubt und ganz dolle fest hält am Innen,
dann wird es im Außen ganz sicher ganz schnell ebenfalls anders.

Es ist irgendwie, als sei das Innen längst in der Heimat.
Es ist, als seien wir mitsamt unserer Wohnung ratzifatzi in die Heimat gebeamt.
So, als seien wir längst dort.
Und als bräuchten wir nur raus zu gehen, um es zu sehen.

Bloß, dass irgendwer anders innen weiß, dass es eben NICHT so ist.
Aber hey… es FÜHLT SICH SO AN!!!!

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Wir sind wieder da :)

Hallo, ihr Lieben 🙂

Eigentlich schon seit vorgestern Abend.
Die Tage in der Heimat waren toll.
Spannend, aufregend und auch … hm… erkenntnisreich.

Es war sehr schön, mal wieder für ein paar Tage am Stück dort zu sein.
Wir waren in jenem Hotel, in dem wir zuletzt an unserer Hochzeit gewesen waren.
Ein eher preisgünstiges Hotel, weil wir uns zu jener Zeit hätten garnichts anderes leisten können.
Damals noch zu 2. im Zimmer.

Wir waren danach dann nie mehr dort gewesen, weil diese Raschelbetten uns nervten.
Weil die Schutzhülle auf den Matratzen machte, dass man morgens völlig verwurschtelt halb mitsamt der Matratze aus dem Bett hing.
Und schlafen konnten wir ja eh noch nie gemeinsam – schon garnicht, wenn es raschelt, knistert und rutscht.

Dieses Mal nun aber in 2 Zimmern
und mit einem inzwischen veränderten „Schlafsystem“ des Hotels
war es erstaunlich gemütlich und entspannt.
Und das fast zur Hälfte des Preises von jenem Hotel, wo wir um Weihnachten sonst bisher waren.

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Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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So still hier im Moment

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft schon hab ich nach Euch geguggt und da steht genauso *viel* wie bei mir….
Eine Kack-Zeit irgendwie.

Eben scheint mir tatsächlich die Sonne auf den Rücken durch´s Fenster.
Das klappt nur im Winter, wenn die Sonne so tief steht, dass sie vom über-uns-Balkon nicht verschattet wird.
Aber ehrlich gesagt ist mir nicht nach Sonne.
Mir ist irgendwie nach Nichts.
Es ist eher irgendwie leer.

Und zeitgleich doch viel zu voll.

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Das war so krass gestern

Guten Morgen, ihrs 🙂

Da klingelt gegen 16h das Telefon.
Eine unbekannte Handynummer wird angezeigt.

Normalerweise telefonieren wir ja nicht gern.
Normalerweise ist hier oft Herzrasen und Angst, wenn das Telefon klingelt.

Aber gestern?
Da wurde fast reflexartig abgenommen und in ziemlich rüdem Ton ein „Ja?!“ hinein gebellt.

Auf der anderen Seite sagte eine Frau „Hallo“.
„Hier ist J. – ist *Mann* da?“

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26.11.20, 7.12 Uhr

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Ich weiß keine Überschrift.

Eben habe ich in einem geschützten Beitrag schon was geschrieben.
Eher wegen dem Wiedererkennungswert, als wegen mir oder dem Thema per se.

Ich hab irgendwie keine Lust zu schreiben; keinen Flow; kein Thema; kein Gefühl dazu.
Ich bin total steif im Hirn und muß mir die Worte fast raus quetschen.
Da fließt nichts.

Dafür aber beim Mann umso mehr.
Ich hab ihm gleich DREI Notizbücher gekauft, weil ihm zur Zeit so viel aus den Fingern fließt.
Er mag lieber auf Papier schreiben.
Das Thema mit seiner Mutter beutelt ihn heftig.

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Schon komisch

wie das über die Wintermonate immer so nachläßt und einbricht.
wie man irgendwie garnichts zu schreiben weiß
oder wie es sich halt einfach nicht ergibt.

Zu anderen Zeiten schreib ich mir oft fast die Finger blutig.
Nur derzeit… ewig einfach Nichts.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Komisch auch, dass man ja eigentlich derart kämpft in solchen Zeiten.
Dass man sich so elend fühlt, leer und erschöpft.
Kaputt und zerrissen.

Aber es gibt einfach keine Worte.
Nichts zu sagen.

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