Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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So still hier im Moment

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft schon hab ich nach Euch geguggt und da steht genauso *viel* wie bei mir….
Eine Kack-Zeit irgendwie.

Eben scheint mir tatsächlich die Sonne auf den Rücken durch´s Fenster.
Das klappt nur im Winter, wenn die Sonne so tief steht, dass sie vom über-uns-Balkon nicht verschattet wird.
Aber ehrlich gesagt ist mir nicht nach Sonne.
Mir ist irgendwie nach Nichts.
Es ist eher irgendwie leer.

Und zeitgleich doch viel zu voll.

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Das war so krass gestern

Guten Morgen, ihrs 🙂

Da klingelt gegen 16h das Telefon.
Eine unbekannte Handynummer wird angezeigt.

Normalerweise telefonieren wir ja nicht gern.
Normalerweise ist hier oft Herzrasen und Angst, wenn das Telefon klingelt.

Aber gestern?
Da wurde fast reflexartig abgenommen und in ziemlich rüdem Ton ein „Ja?!“ hinein gebellt.

Auf der anderen Seite sagte eine Frau „Hallo“.
„Hier ist J. – ist *Mann* da?“

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26.11.20, 7.12 Uhr

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Ich weiß keine Überschrift.

Eben habe ich in einem geschützten Beitrag schon was geschrieben.
Eher wegen dem Wiedererkennungswert, als wegen mir oder dem Thema per se.

Ich hab irgendwie keine Lust zu schreiben; keinen Flow; kein Thema; kein Gefühl dazu.
Ich bin total steif im Hirn und muß mir die Worte fast raus quetschen.
Da fließt nichts.

Dafür aber beim Mann umso mehr.
Ich hab ihm gleich DREI Notizbücher gekauft, weil ihm zur Zeit so viel aus den Fingern fließt.
Er mag lieber auf Papier schreiben.
Das Thema mit seiner Mutter beutelt ihn heftig.

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Schon komisch

wie das über die Wintermonate immer so nachläßt und einbricht.
wie man irgendwie garnichts zu schreiben weiß
oder wie es sich halt einfach nicht ergibt.

Zu anderen Zeiten schreib ich mir oft fast die Finger blutig.
Nur derzeit… ewig einfach Nichts.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Komisch auch, dass man ja eigentlich derart kämpft in solchen Zeiten.
Dass man sich so elend fühlt, leer und erschöpft.
Kaputt und zerrissen.

Aber es gibt einfach keine Worte.
Nichts zu sagen.

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Gedankensalat

Bin wieder da – schon länger.

Die Thera meinte in etwa das Selbe, wie auch Ihr und der Mann.
Wenn man niemandem weh tut – auch sich selbst nicht – ist es letztlich egal, warum oder wodurch und mit welchem unbewußten Grund Dinge sind, wie sie sind.

Wenn Sexualität für beide schön ist,
ist sie schön.
Punkt.

Das Thema der Angst war spannend.
Weil während ich sagte, dass ich Angst vor mir SELBST hab,
verschwand die Stimme.
Unmengen Schleim produzierten sich in der Kehle und rannen zäh den Hals hinab.
Husten und räuspern; quietschen.

Unsagbare Enge im Hals und da am Schlüsselbein.
Die Thera sagte, ich könne mal versuchen, beruhigend die Hand dorthin zu legen und nach innen zu fragen, was gefühlt wird oder kommt.

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Same as yesterday

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitz ich wieder mit dem Mann im Rücken und er spielt Fußball.
Aufgewacht gegen 7 – er ne halbe Stunde später.
2 Tassen Tee und nun der erste Kaffee.
Es ist kurz vor 9.

Wir hatten uns schon ausführlich über seine Eltern unterhalten.
Wobei…. „unterhalten“? „Unterhaltung“?
Stimmt nicht so ganz passend.

Jede Nacht träumt er von ihnen und der restlichen Familienbagage
räumt gewaltig und intensiv sein Innen auf.
Sieht immer mehr und mehr all dieser Gewalt, die sie an ihm verbrochen hatten.
Und es noch IMMER versuchen.

Was für eine Scheiße auch mit seiner Mutter…

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Ist Corona Erkenntnis?

DIENT es hierfür?
Ist es nichts weiter, als ein Spiegel?
Kleine Spiegelsplitter in jedem von uns?
Um sehen zu lernen?
Alte Wunden aufzuschneiden?
Die Fassaden abzutrennen?
All das Unechte vom Echten unterscheiden zu lernen?
Schmerz zu fühlen darüber, was wir alles NICHT kennen, können und wissen?
NICHT fühlen und verstehen?
NICHT kontrollieren und unterjochen können?

Und aber hierdurch zu verstehen und zu merken, was wir SIND?

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Fast hätt ich´s vergessen

erfolgreich verdrängt.
Aber eigentlich hab ich´s ja gestern schon erwähnt.
Der Todestag meines Vaters heute…

Und der Geburtstag des 3. Mannes meiner Mama.

Ich mochte sie beide sehr gern.
Und irgendwie…..
Das ist so unsagbar komplex; nicht einfach.
Wie soll man das auf dröseln, was in mir vorgeht?

Vorhin beim Rauchen hab ich mich gefragt, ob ich meinen so irre wachsenden Damenbart und zum Teil fast 2cm lange Augenbrauen habe, um zu begreifen, dass ich mich zu wenig mit meinem Vater befasse.
Zu wenig über seine Anteile in mir nachsinne.
Zu wenig genauer hinsehe?

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