26.11.20, 7.12 Uhr

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Ich weiß keine Überschrift.

Eben habe ich in einem geschützten Beitrag schon was geschrieben.
Eher wegen dem Wiedererkennungswert, als wegen mir oder dem Thema per se.

Ich hab irgendwie keine Lust zu schreiben; keinen Flow; kein Thema; kein Gefühl dazu.
Ich bin total steif im Hirn und muß mir die Worte fast raus quetschen.
Da fließt nichts.

Dafür aber beim Mann umso mehr.
Ich hab ihm gleich DREI Notizbücher gekauft, weil ihm zur Zeit so viel aus den Fingern fließt.
Er mag lieber auf Papier schreiben.
Das Thema mit seiner Mutter beutelt ihn heftig.

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6.15 Uhr und der Mann ist weg

Guten Morgen, ihr Lieben

irgendwas stimmt nicht.
Irgendwas ist in der Luft – sagt der Mann.
Er ist total angespannt, verkrampft und wieder so sehr am schnaufen.
Wenn er redet ist es, als sei er im Krieg.

Ich dagegen bin total müde.
Erschöpft.
Und komm irgendwie nicht ganz mit, mit seinem Eindringlichen, Heftigen, Schnellen und Harten.
Er leidet.
Es geht ihm nicht gut.
Trotzdem ist er jetzt arbeiten.
Trotzdem kommt er nachher wieder Heim, weil er mir helfen will; zur Seite stehen.

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5 Jahre

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

WordPress wünscht mir herzlichen Glückwunsch zu 5 Jahren Blog.

Das erste, das mir dazu einfiel war,
dass ich auch heute nun seit 21 Jahren sterilisiert bin.
Davon hatte ich schon geschrieben – öfter.
Es war die beste Entscheidung meines Lebens.
Zumindest die sinnvollste.

Dieses funktional-Sein
konditioniert-Sein
verhaftet in Kindheitsscheiße-Sein
hätte mir ansonsten vermutlich inzwischen noch 3-5 weitere Kinder beschert.

Kinder, die damit hätten leben müssen,
dass ich sie zwar werfe, wie eine Zuchtstute
aber keine Ahnung davon hatte, wie man sie (glücklich!!!) groß bekommt.

Und die Typen,
welchen ich damit ihre „Herzenswünsche“ erfüllt hätte,
wären allesamt längst zum Teufel.

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Same as yesterday

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitz ich wieder mit dem Mann im Rücken und er spielt Fußball.
Aufgewacht gegen 7 – er ne halbe Stunde später.
2 Tassen Tee und nun der erste Kaffee.
Es ist kurz vor 9.

Wir hatten uns schon ausführlich über seine Eltern unterhalten.
Wobei…. „unterhalten“? „Unterhaltung“?
Stimmt nicht so ganz passend.

Jede Nacht träumt er von ihnen und der restlichen Familienbagage
räumt gewaltig und intensiv sein Innen auf.
Sieht immer mehr und mehr all dieser Gewalt, die sie an ihm verbrochen hatten.
Und es noch IMMER versuchen.

Was für eine Scheiße auch mit seiner Mutter…

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Kampf, Kampf, immer nur Kampf….

Guten Morgen, ihrs ❤

Ich bin fertig.
Fertig mit der Welt, mit Deutschland und dem Leben.
Ich weiß im Moment echt langsam nicht mehr, wozu ich immer, immer und immer weiter nur kämpfe.

Wozu?
Für welches Ziel?

Da denkst Du, Du hast eine Etappe geschafft.
Ein kleines Ziel von Vielen erreicht.
Du denkst, „mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ und kämpfst dich von einer Nuss zur anderen.
Versuchst, dich nicht erschlagen zu lassen von dem Gedanken, dass Du im Leben niemals schaffst, 10 000 Nüsse zu sammeln.
Versuchst, keine Angst zu haben oder Resignation vor der GRÖSSE deiner Aufgaben.

Immer nur zu denken an die nächste Nuss; die nächste Nuss; die nächste Nuss.
Und dich über jede Einzelne zu freuen.

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Eben bei den Traum(a)kindern

ist mir das erst so richtig klar geworden.
Vorstellungsvermögen.
Mir fehlt es ungemein an Vorstellungsvermögen.

Ich glaub, ich kann mir so richtig in Wahrheit GARNICHTS vorstellen.
Nicht beim Häkeln und nicht im Leben.
Deshalb kann ich auch nicht malen.
Weil ich so absolut keine Ahnung habe, wie Dinge aussehen.
Außer, ich hab sie direkt vor mir stehen.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

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