Ich geh mir so auf den Geist…..

Guten Morgen,, ihr Lieben 🙂

Ist ja alles schön und gut mit dieser To-do-Liste.
Blöd aber, wenn man staubsaugen und abstauben seit 3 Tagen immer auf den nächsten Tag schiebt.

Zugegeben, es war auch OHNE das an den Tagen schon genug.
Aber wann, verdammt, soll mal die Wohnung geputzt werden?
Ist schon wieder ganz schön her.

In der Küche stapelt sich Zeug auf Spüle und Herd.
Blumentöpfe.
Von gestern; vom Rumtopfen.
Auch, weil diese Blumentöpfe einfach nicht funktionieren – zumindest der eine nicht.
Und immer viel zuviel Wasser hoch saugen.
Und diese Hoya, die wir als Ableger teuer gekauft hatten, noch immer nicht wächst.
Sondern ständig schimmelt und eklig stinkt, weil sie viel zuviel Wasser hat.

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Immer wieder

muß ich merken, dass permanenter Krach nicht gut für mich ist.
In dem Haus, das sie da 2 neben uns bauen, werden Kabelkanäle gefräst. Schon ewig.

Nun, hier in unserem Haus, schleift irgendwer an irgendwas herum.

Ein unaufhörliches Gebrumme in unterschiedlichsten Tonstufen.
Ich merke, wie es in mir MITbrummt und MITvibriert.
Es ist kein gutes Gefühl.

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂
Ich bin spät heute.

Aber ich hab auch schon viel geschafft.

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Ei, was ist denn los?????!!!!!

Eben denkt es in mir, dass es doch völlig egal ist.
Es war schon IMMER und zu wahrhaft JEDER Zeit schwer, zu leben.

JEDE Epoche und Zeit hatte ihr Schweres.
Es war noch NIE leicht und einfach, zu leben.

Warum sollte es das HEUTE sein?????

Egal, was wir alles haben und sind
Egal, was wir alles zu wissen glauben und was es inzwischen für Technologien gibt
Egal

Leben IST SCHWER.
Immer.
So oder so.

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Ich hab nen Vogel :)

Hi Ihrs 🙂

Also, falls es noch wer nicht wußte – jetzt kann man es sogar sehen.
Und Luise freut sich 🙂
Und die Kinders.
Ich glaub, die Jungs innen findens n bissi albern.
Aber vielleicht wollnse auch bloß nich zugeben, dass ses doch ganz cool finden.

Immerhin ham es die Kleinen gut überstanden.
Ist ja IHRE Seite.
Und wir ham echt Bammel gehabt, dass ewig die Kleinen da sind und es denen vielleicht ganz doll und besonders weh tut.

War aber cool alles.
Gut, bis auf das nahende Ende.
Hat dann schon gut gezwickt.
War aber auch lang, hamse gemeint.
Um 10.30h warn wir dort und gegen halb 6 sind wir gen Heimat gefahren.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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Innen-Dialog

Da sitzt bereits seit 3 oder 4 Zigaretten eine Fliege am Balkon.
Sie war fast transparent und sah/sieht aus, als sei das eine von diesen Neuen.
Diese Fliegen, die wohl einen Stachel haben und ziemlich fieß sind.

Ein paar Mal schon hatte ich kurz gedacht, ich könnte sie töten.
Aber innen sagt eins,
dass auch DAS ein Leben sei.

Inzwischen wird sie dunkler – sie trocknet.
Vermutlich war sie aus meinem Blumenkübel geschlüpft.

Und eben sagte innen eins:
„Und was, wenn das nun die Oma ist? Wiedergeboren?“
Da sagt ein Anderes:
„Ha! Da hättse aber ganz schön Pech gehabt, wenn ihr ganzes Böses nun macht, dass sie ein Fliegenleben kriegt, oder?“

Wir lassen sie leben.
Egal, ob sie stechen kann.
Es ist IHR Leben.

Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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Vielleicht geht´s einfach um Wehmut

Darum, dieses Innen; das Innere zu fühlen,
das man normalerweise unterdrückt.
Dem man unaufhörlich erklärt, dass die Chance eh vorüber ist.
Dass es zwecklos ist, wehmütig zu sein.
Sinnlos, Dingen nachzuweinen, die eh vorbei sind.

Es ist auch unsinnig, wütend zu sein.
Oder bitter.
Oder ärgerlich, verwünschend, hassend oder tobend.
Auf all die Menschen, die unseren Weg gekreuzt hatten.
Und einfach NICHTS GESEHEN haben.

Menschen, die uns mißverstanden, verkannten, fehl-beurteilten.
VERurteilten.
Die auf uns herab sahen – einen Haufen Elend sehend – und entschieden, dass uns nicht zu helfen sei.

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