Ich hab keine Ahnung

aber innen denkt wer immer wieder:
„Man möge mir die Daumen drücken, dass der Corona-Test am Freitag negativ ist.“

Hä????
Wer kommt denn hier bitte auf SO EINE FORMULIERUNG???????
Fehlt nur noch, dass wir freundlich in die Gegend wedeln, wie eine Queen aus dem Auto.

Womöglich hat der Mann Recht und uns steigt Corona ins Hirn.
Er meint immer wieder lachend und kopfschüttelnd, wir seien schon ein bißchen verrückt (geworden).

Aber wer weiß… womöglich ist Corona manchmal sogar hilfreich?
Heilsam?
So pervers das für Manche klingen mag.
Aber ist es nicht so?
Dass es NICHTS gibt, das ausschließlich und NUR gut oder schlecht wäre?

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Befindlichkeiten

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Dem Mann gehts gut.
Die Symptome hatten wohl am Samstag ihren Höhepunkt gehabt.
Sonntag war er zum Test gegangen und heute, Dienstag, geht es ihm schon recht gut.
Abtrocknen ist ein bißchen anstrengend, meint er 😉

Wir selbst?
Haben garnichts.
Alleine von seiner Virenlast her, absolut erstaunlich, dass wir uns nicht anstecken. Er scheint mit seiner Virenzahl recht heftig zu sein.
Aber die Impfungen tun wohl ihre Arbeit.
Und ichwir waren, bzw. sind ja ansich sowieso NIE krank.

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Geschafft :)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist total eigenartig.
Ich habe ein völlig anderes, neues und ungewohntes Mund-Kiefer-Gefühl.
Sicher,, es IST ja auch etwas anders.

Aber dass sich das auf den Kiefer auswirkt
auf alle Muskeln im Gesicht
Irgendwie überhaupt im gesamten Kopf- und Halsbereich
ist eigenartig und überraschend.

Es ist, als sei das Rausnehmen dieser Krone,
die ich nun also seit … hm… ab 17?…. also fast 35 Jahre im Mund hatte
bei einer angeblichen Lebensdauer von 10 Jahren für Kronen
eine Art Befreiung
von Altem und Last.

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Donnerstag, 6.20h

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Der Mann ist eben weg.

Ich hab gestern tatsächlich noch dieses Bild fertig gekriegt.
Schön, finde ich, ist es nicht wirklich geworden.
Aber darum gehts ja auch garnicht unbedingt, bei der Neurographik.
Hauptsache, das Unbewußte; die Türe ist wieder geschlossen.

Ich merke, dass ich Schiß hab, ihr auf den Sack zu gehen.
Ich bin es nicht gewohnt, so oft Kontakt zu suchen – aktiv.
Überhaupt ihn zu *suchen*.

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Eben ist uns noch eingefallen,

dass wir dem Mann unter Tränen gesagt hatten,
dass wir uns so sehr sehnen,
ihm VERTRAUEN zu können.

Weil so gut das inzwischen auch ist, im Alltag
dort, wo wir wissen, was wir können und was nicht
dort, wo es sich gut eingespielt hat zwischen uns
und wo (inzwischen?) kaum noch Schmerz lauert

so schwierig ist das bei all dem „Körperlichen“.

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Eben denkt es

in mir:

„Es geht um ZU-wendung, statt ab-.
Es geht um HIN-sehen, statt weg-.“

Je mehr es uns ziehen möchte, uns abzugrenzen; weg zu sehen, abzulehnen, weg zu machen, zu fliehen
desto mehr sollten wir uns eigentlich ZUwenden.

Eigentlich drehe ich grad Zigaretten.
Und ich war auf dem Clo.
Währendessen denkt man dann.
Und nun kann ich wieder nicht anders, als nochmal zu schreiben.

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Wie das bei uns immer so ist,

hat der Mann direkt nach dem Beenden des Blogschreibens gefragt, ob *ich* umarmen mag.
Und guten Morgen gesagt.

Innenrin war eins, das ihm sagte, dass es NICHT so gern umarmen mag, weil es immer noch weh tut.
Und gut, die anderen innen wollen schon immer gern umarmen – weil die denken, dass das wichtig ist.
Es KANN ja garkein *Zusammen* geben, wenn man sich weigert, ein *Zusammen* zu fühlen und zu erlauben.
Und ja, klar, der Mann hat die Hand gereicht; er wollte „wieder gut sein“.

Und außerdem war er eh schon im Begriff, aufzustehen aus seinem Sessel.

Und so stand man dann da.
Die Arme hingen am Körper herab.
Der Körper stock steif.
Und ließ sich umarmen vom Mann.
Ein Kompromiss.
Ein *irgendwie BEIDES*

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