Alles ok – ich bin noch hier

Guten Morgen, ihr Lieben

ich hab keine Ahnung.
Irgendwie gibt es nichts zu sagen.

Es ist langweilig und Öde; man bleibt halt am Leben, irgendwie.
Was soll man auch tun?
Mit dem fucking Corona-Scheiß hock ich halt ständig nur hier rum.

Es wird ewig TV geglotzt; hin und wieder bissi gewaschen oder geputzt.
Und geatmet.
Was soll man sonst noch tun?

Wir bestellen oft Essen.
Obwohl wir ja eigentlich wieder Salat essen wollten.
Abnehmen wollten.
Aber es läuft ja auch keiner.
Das kann man eh vergessen.

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Immer wieder

muß ich merken, dass permanenter Krach nicht gut für mich ist.
In dem Haus, das sie da 2 neben uns bauen, werden Kabelkanäle gefräst. Schon ewig.

Nun, hier in unserem Haus, schleift irgendwer an irgendwas herum.

Ein unaufhörliches Gebrumme in unterschiedlichsten Tonstufen.
Ich merke, wie es in mir MITbrummt und MITvibriert.
Es ist kein gutes Gefühl.

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂
Ich bin spät heute.

Aber ich hab auch schon viel geschafft.

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Immer wieder die selbe Scheiße

Ich bin irgendwie so müde.
So müde vom Leben.
Von diesem immer-selben-Leben.

Vom immer Gleichen.
Immer nur hier rumsitzen.
Abstauben, putzen, abspülen, Wäsche waschen.
Nie raus gehen.

Ich könnt bloß noch schlafen.
Wenn ich Glück hätte, würde dann kaum was dreckig werden.
Und man bräuchte auch nicht mehr zu putzen.

Hi, Ihrs

Ich hab so die Schnautze voll.

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Das Intelligenz-Thema

vom Autorenhund beschäftigt mich.

Guten Morgen, ihr Lieben

Eben hab ich den Testkram raus gesucht.
Von damals, bei der Berufsfindung.
Ich war so viele Jahre traurig gewesen – und bin es noch.

Was hatten die seinerzeit in ihr Gutachten geschrieben?
*Ich hätte ein auffallend hohes Geltungsbedürfnis.*
Das steht im selben Gutachten, wo auch drin steht, dass ich aufgrund von sexuellem Mißbrauch psychisch instabil sei.

Es wurde nicht in Bezug gesetzt.
Dass ich vielleicht nur deswegen dieses „gesteigerte Geltungsbedürfnis“ hatte.
Ich schrie nach Hilfe.
Ich schrie so unsagbar und vehement laut nach Hilfe.
Aber niemand hörte es.

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Wirres Zeug im Kopf

Guten Morgen, ihr Lieben

Creme Mouson….
Auch sie ist in meinem Kopf.
Das war die Creme meiner Oma.
Die Creme, die sie mir ständig unter die Nase hielt.
„Damit muß man sich jeden Tag das Gesicht eincremen. Dann bleibt man so schön und faltenfrei, wie ich. Und den Hals!!!! Der Hals ist wichtig!!!“

Sie roch immer danach.
Nur faltig… wurde sie dann doch.
Auch am Hals.

In meinem Kopf irgendwelche Gedanken.
An den Exmann.
Die Tagebücher.
Die Gewalt.

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Noch nicht mal 11

und es ist schon fertig geputzt.

Ich hätt das nie gedacht. Dass es zu derart großem Teil auch am Staubsauger liegen kann.
Ob man nun Bock hat zu putzen – oder nicht.
Und vor allem, wie lange es dauert.

Ich mein, wir waren echt skeptisch.
Und das soll kein Werbepost werden – nicht wirklich.
Aber ich war immer ein Vorwerk-Typ.
Und es war oft unsagbar schlimm innendrin, weil wir uns den nicht leisten konnten.

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Der Mann und die Angst

Guten Morgen, ihr Lieben,

ich könnt manchmal unaufhörlich weinen.
Nicht wegen mir.
Aber wegen dem Mann.
Und all SEINER Tränen, die ER nicht weinen kann.
FÜR ihn und UM ihn.

Weil es so schlimm und schrecklich ist.
Wie sehr er leidet.
Und was er alles merkt, fühlt, erkennt.
Was ihm alles aufgeht, einfällt, bewußt wird.

Was er alles fürchtet
nicht kann
nicht weiß
nie durfte, sollte, wußte.

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Unschöne Gedanken

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß nicht, ob Ihr gestern gesehen hattet, dass ich mit PW geschrieben hab.
Ich schreib sehr selten im Moment.
Aber ich glaub, das war schon die ganzen Jahre so.
Man wird im Winter irgendwie zurück gezogen.
Auf sich selbst geworfen.
Mehr ins Innen, als ins Außen.

Ich bin heute Früh wieder vom Mann aufgewacht.
Wie schon die ganzen letzten Tage.
Er kann zur Zeit nicht gut schlafen. Meist so 1-2 Stunden am Stück, dann wacht er wieder auf.
Liegt wach und fühlt und denkt.

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6.15 Uhr und der Mann ist weg

Guten Morgen, ihr Lieben

irgendwas stimmt nicht.
Irgendwas ist in der Luft – sagt der Mann.
Er ist total angespannt, verkrampft und wieder so sehr am schnaufen.
Wenn er redet ist es, als sei er im Krieg.

Ich dagegen bin total müde.
Erschöpft.
Und komm irgendwie nicht ganz mit, mit seinem Eindringlichen, Heftigen, Schnellen und Harten.
Er leidet.
Es geht ihm nicht gut.
Trotzdem ist er jetzt arbeiten.
Trotzdem kommt er nachher wieder Heim, weil er mir helfen will; zur Seite stehen.

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