Gesellschaftliche Einsamkeit

Der Mann guggt Fußball.
Eben hatte ich noch herum gegoogelt nach Campingplätzen zur Dauermiete.
Wo könnte – und wollte – man leben?
Und wie?

Die Tage hatten wir wieder das Thema.
Unaushaltbarkeit.
Unbedingt hier weg Wollen.
Während zeitgleich, an anderer Stelle des ICH, bemerkt wird,, wie Wurzeln wachsen.

Erstaunen.
Sinnieren, nachdenken, erkennen.
Erkennen????
IST das so? Bei UNS? Oder bei einfach ALLEN?
Auch bei ANDEREN?

Weiterlesen „Gesellschaftliche Einsamkeit“

Es ist halb 9

und noch immer dunkel.
Der Himmel hängt voll von schweren weiß-grauen Schneewolken und kleine Miniflöckchen schweben herunter.
Wenn es nicht so duster wäre, würde mir der Schnee fast gefallen.

Der Mann ist schon ewig weg und ich hatte hier gehockt und bissi mein Spiel gespielt.
Gestern hatte ich einen Blog gefunden, als ich im Reader versuchsweise nach „Nordsee“, „Küste“, „Norddeutschland“ gesucht hatte.
Man findet haufenweise Fotoblogs, die mir aber nix nutzen.

Ich weiß ja, dass es dort oben SCHÖN ist.

Aber ich würde sehr gerne mehr darüber lesen,
wie es sich wo im Norden LEBT.
Ich will nicht als Tourist kommen,
sondern als jemand, der bleiben mag.

Weiterlesen „Es ist halb 9“

6.15 Uhr und der Mann ist weg

Guten Morgen, ihr Lieben

irgendwas stimmt nicht.
Irgendwas ist in der Luft – sagt der Mann.
Er ist total angespannt, verkrampft und wieder so sehr am schnaufen.
Wenn er redet ist es, als sei er im Krieg.

Ich dagegen bin total müde.
Erschöpft.
Und komm irgendwie nicht ganz mit, mit seinem Eindringlichen, Heftigen, Schnellen und Harten.
Er leidet.
Es geht ihm nicht gut.
Trotzdem ist er jetzt arbeiten.
Trotzdem kommt er nachher wieder Heim, weil er mir helfen will; zur Seite stehen.

Weiterlesen „6.15 Uhr und der Mann ist weg“