Die Welt erdrückt

Hi ihrs

schreiben fällt schwer.
Schreiben, was INNEN ist – nicht außen.
Schreiben, was weg sein soll; nicht fühlbar.
Schreiben, was keiner wissen und merken will.

Vorhin, als ich bei Euch las; das Thema mit dem nicht-schreiben-Können
da wurd es irgendwie klar.
Man redet und schreibt das AUSSEN.
Aber nicht und kaum das Innen.

Das Innen zu schreiben ist schwer.

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Es geht nicht NUR ums Auto

aber auch.

Fakt ist, dass ich mir das Auto gekauft habe von meinem OEG-Geld.
Von jenem Geld, wo die OEG-Frau gesagt hatte:
„Es kann zwar nichts aus der Vergangenheit wieder gut machen – aber Sie können, dürfen und sollen es nutzen, um sich damit zumindest die ZUKUNFT ein bißchen schöner zu machen oder heilsamer.“

Und genau DAS hatte ich auch gewollt.

Unseren kleinen City-Flitzer auszutauschen gegen Bequemlichkeit.
Einen Hauch von Luxus.
Ergonomisches Sitzen mit Sitzheizung gegen Rückenschmerzen.
Und Fahren, ohne ewig die Schlaglöcher zu fühlen, die uns in unserer Stadt-Karre wahrhafte Qualen schafften.

Das Auto hatte mich im letzten Dezember dort auf dem Hof des bisherigen Vertragshändlers derart angeschrien.
Es hatte gebrüllt, dass ich es nehmen soll – es würde NUR AUF MICH warten.

Ich weiß nicht mehr genau, was noch alles an dem Auto so sehr zu MIR paßte.
Aber bekommen hatten wir es dann am 7.12. – dem Hochzeitstag mit meinem 1. Mann.
Und da waren noch ein paar andere Daten, die exakt in mein Leben gehörten.

Ich fühlte mich von Anfang an mit dem Auto verbunden.
Irgendwie war es nur für mich dort gestanden – für keinen sonst.

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Urlaubsgrüße

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wahnsinn, dass schon wieder so viel Zeit vergangen ist.
Und auch, dass es mir zur Zeit so schwer fällt, zu schreiben.
Wenn ich denke, dass es andere Zeiten gibt, wo ich garnicht aufhören kann zu schreiben.

Mein Ärmel schabt am Mousepad und schreibt sein eigenes.
Blöd, so ein Laptop mit Eigenleben.

Es ist schön hier.
Und zeitgleich weniger schön.

Ein eher älterer Gasthof, mit unrenoviertem 1. OG
und renoviertem 2. OG.

Wir standen vor der Wahl, ob ich lieber alt und Balkon, oder neu und draußen rauchen will.
Die Entscheidung war klar.
Weil auch hier schon um 4 mein Licht an geht.

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Entscheidungs-UN-freude

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

4 Uhr 31 und ich sitz hier seit 3.51h.

Konnte mich nicht entscheiden, ob ich nun lesen will, was sich hier im Blog stapelt
lieber spielen
oder schreiben.

Hab also doch erst gespielt – nur bissi – und schreibe jetzt.
Wenn ich erst lese, bin ich so weg von mir, dass ich nicht mehr schreiben kann.

Schon das Aufstehen…
Stehe ich auf? Oder geh ich doch nochmal ins Bett?

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Was Ärzte nicht wissen – über *echte* Hilfe

Echt – zumindest für MICH.
Ich weiß nicht, wie es Euch so geht.
Mit Ärzten und Helfern, auch ganz allgemein.

Ich persönlich halte mich – zum Glück, endlich – ja nicht (mehr) für dumm.
Ich glaube inzwischen sogar, was Tests belegt hatten – dass ich recht klug bin.
Aber Klugheit bedeutet für mich nicht, alles zu wissen.
Noch nicht mal viel.

Klugheit bedeutet für mich viemehr,
zu erkennen
an-zuerkennen,
dass ich in Wirklichkeit – in Relation zum ALLES – so gut wie garnichts weiß.

Klugheit bedeutet für mich,
zu begreifen
zu erkennen
und danach zu leben,
dass jenes, das ich zu wissen glaube,
nicht zwingend die Wahrheit ist.
Die ultimative Wahrheit – jene, die für ALLE gilt.
Allenfalls ist sie meine ganz persönliche Wahrheit.

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Nur kurz:

Eben rede ich mit dem Mann darüber, (sich selbst) zu investieren ins Leben.
Ich verglich es mit Geld.

Mit riskanten Geldanlagen, Glücksspielen oder Aktien.

Wenn ich mein Geld zu riskant investiere, ist es weg.

Wenn ich aber mich SELBST investiere
und dabei zu sicherheitsbedürftig bin,
kann ich niemals jemandem vertrauen – weil ein Mensch niemals *sicher* ist.
Dann kann ich mich nur einsperren und bei mir selbst bleiben.
(– bin ich sicher?!)

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Heute wird ein schöner Tag

zumindest sagte das vor einiger Zeit mein Optiker.
Er sagte es sogar DREI mal.

Das erste Mal, als ich in den Laden kam.
Das zweite Mal, als er die Nasen-Klebe-Dinger für meine Brille tatsächlich da – und gefunden hatte.
Das dritte Mal dann, als er mir die fertige Brille hin legte.

Erst später dann kam mir in den Kopf, ob er das deshalb sagte, weil ich dieses T-Shirt trage?
„Was für ein zauberhafter Tag. Ich möchte singen, tanzen und meine Mitmenschen vor den Bus schubsen“

Aber dazu hätte er mir – für sein Empfinden – sicher zu lange auf den Busen glotzen müssen.
Er ist ein sehr anständiger Mann.

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So viele Wahrheiten (auch #Kontakt)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich wollt schon eben vor gut 30min. anfangen zu schreiben – da kam der Mann aus dem Bett.

Ich bin schon wieder wach seit kurz nach 4.
Jetzt ist 5.45 und er ist eben ins Bad gegangen.
Nachdem wir uns wieder eine ganze Weile unterhalten hatten.

Manchmal ist es echt gruselig.
Welches Ehepaar redet fast jeden Tag früh gegen 5 über sein gemeinsames Leben?
Das Leben allgemein?
Wahrnehmung und Realitäten?
Ängste, Gefühle, Lebensphilosophien?

Wir fingen eben an mit der Frage,
was wohl in Wirklichkeit BESSER sei für uns?
Wenn wir in den Norden ziehen (dann irgendwann)
tatsächlich auf einen solchen WG-Bauernhof zu ziehen? In eine Gemeinschaft mit anderen Menschen?
Oder doch lieber irgendwo in der Einsamkeit ein kleines, freistehendes Häuschen?

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