Was sich sonst noch tut

Es ist schon sehr auffallend, dass im Oktober wieder die Schmerzen beginnen.
Diese echt fießen Nervenschmerzen.
Im Gesicht, im Rücken, den Beinen.

Oft weiß man nicht, ob es eher Muskeln oder Nerven sind.
Je schlimmer die Schmerzen, desto härter die Verspannungen, desto schlimmer die Schmerzen.

Klar, im Oktober ist nunmal viel.
Schon am 6. dieser Tag, an welchem Mamas Mann Geburtstag hatte und Vadder starb.
An 1 Tag.

Dann wäre Mamas Geburtstag gewesen.
Und im November nun ihr Todestag.
Es IST tatsächlich so.
Seit jenem Jahr, in welchem sie gegangen ist.
So um den 20.10. fängt es an und hört dann nach ihrem Sterbetag langsam wieder auf.
Es ist, als hätte ich ihr Sterben FÜHLEN können.
Und fühle es Jahr für Jahr erneut und immer wieder.

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Ich bin ja jetzt langsam ein altes Mädchen….

hat sie gesagt.
Schon letzte Woche.
Die Thera.

Hallo, ihr Lieben 🙂

Auch hier bei uns, geschieht Veränderung.
Ständig und ganz viel.

Die Thera hatte gesagt, sie will kürzer treten.
Sie will ihre halbe Praxis abgeben.
Zumindest in absehbarer Zeit.
Sie kann die Belastung nicht mehr aushalten – nicht in diesem Maß.
Die ganze Bürokratie; die Berichte, Anträge und den Mist mit Krankenkassen und Computern, die immer nicht funktionieren.

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So viel passiert :)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich kapier das Leben nicht.
Hey, da versucht man über 50 Jahre lang irgendwie klar zu kommen
und man versucht, Freunde zu finden
oder aus Triggern zu finden
oder weiß der Geier, was alles noch nicht so wirklich gut läuft oder sich verbessern läßt
und dann?

Kommt der Winter; nee… der Herbst.
Eigentlich die Zeit, wo es immer anfängt, so richtig Kacke zu werden.
Wo es anfängt, trist, traurig und sterbend zu werden.

Und?
Nun ist 2022 und alles steht Kopf.

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6.39h – die Waschmaschine läuft

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Genau genommen schon seit fast einer halben Stunde.
Gespült hab ich auch schon und Zigaretten gedreht.

Wahnsinn – eben merke ich, wie schwer mir das Treffen der Buchstaben fällt.
Irgendwer tippt, den ich sonst nicht so sehr merke.

Immer wieder staune ich, über völlig neues oder anderes Fühlen.
Noch immer.
Und immer wieder.
Wie könnte man da Zweifel haben, am Viele-sein?
Wo sich doch ständig, immer wieder Dinge so völlig neu und anders anfühlen?

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Vorhin mußte ich wieder an den Mann denken.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Der Mann hatte irgendwann mal so völlig trocken, als er über irgendjemanden sprach, der ihm auf den Sack ging, gesagt:
„Die ist so hell, wie ein Eimer Dunkel.“

Gut, es mag sein, dass der Satz nicht eben freundlich ist.
Aber ich find den GEIL!

Und eben hieran mußte ich vorhin denken beim Einkaufen.
Und ich sprach innerlich mit Gott darüber, dass es doch wirklich sehr freundlich von ihm wäre
und wirklich sehr an der Zeit,
wenn er vielleicht ein bißchen helfen könnte,
dass in manchen Menschen wieder mal ein bißchen Hell auftaucht.
Und wenn er sie auf seine ganz persönliche Art dazu zwingt.
So ein bißchen Erleuchtung täte den Menschen gewiß mal wieder gut.
Es ist zu viel Gewalt und Dunkelheit vorherrschend.

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