Innen, wie außen

Eben beim Rauchen kam mir das in den Kopf.
Man liest das ja ständig in irgendwelchen Eso-Büchern oder kriegt es auch ständig zu hören.

Ich zumindest – meist, von mir selbst.

Und es ist doch auch so.
Je beschissener es mir geht, desto mehr will ich Wohnung putzen.
Ordnung machen und Reinheit im Außen.
Weil sich das irgendwie auswirkt auf mein Innen.

So, als macht man zeitgleich auch einen Innenputz.

Oder, wenn die Sonne scheint im Außen, dann scheint sie oft auch im Innen.

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Was ist das bloß wieder für ein Tag?????

Ich bin grade wach und könnt schon wieder ins Bett.
Mir die Decke über den Kopf ziehen und mich auflösen in Nichts.
Einfach mich zerfallen lassen u nd weg sein.
Weg für immer.
So, als sei ich nie da gewesen.

Ehe…
Was ist das nur für ein Konstrukt?
Für ein Ding?
Dass man denkt, dass man es will, braucht und gut findet?
Und am Ende ist es ein Gefängnis.
Etwas, das dich festhält und einmauert.
Das dich zwingt, da zu bleiben.

Am PC zu sitzen mit dem Mann im Rücken.
Weil wir nunmal nur 1 Wohnzimmer haben und nur 1 Raum, der einigermaßen hell ist.
Und weil er da halt nun sitzt.
Weil er sich krank gemeldet hat gestern und weil es ihm so schlecht ging.

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Hinabsteigen in die Hölle

Scheint derzeit angesagt zu sein.

Ich hab in Wahrheit keine Worte.
Das Schreiben fällt mir schwer.

Es ist viel zu viel Fühlen zugleich,
als dass es dafür Worte gäbe.

Der Mann hat gestern seinen Abgrund gesehen und ich hatte große Angst, er täte sich was an. Nichts desto trotz bat er mich, zur Tochter zu fahren.
Weil er Alleine-Zeit wollte; brauchte.
Ich fuhr – weil ich ihn das erste Mal in unseren 11 Jahren so weinen sah.
Und weil es gut ist, zu weinen.
Weil es öffnet und heilt.
Und weil ich hierdurch besser vertrauen konnte, dass er bei meiner Rückkehr noch da sei.

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Dieses Mensch-sein

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin wach seit 3.48h.
Schon gegen 23h 30 war ich mal wach für WC.
Ich hatte mir im Schlaf irgendwie wieder den Hals abgedreht.
Mein rechtes Ohr pfeift noch immer in irrer Lautstärke.
Ich hab Kopfschmerzen.

Als ich mich hinlegte – gegen 22h und dann nochmal gegen halb 12 – hatte ich irrsinns Schmerzen im gesamten Torso, vorne und hinten,
immer wie so kleine Feuerwerks-Sterne, die an silvester am Himmel platzen
ständig an anderen Stellen stechend
und bekam Angst.

Das war irgendwie überall und nirgendwo.
Da – und gleich wieder weg.
Nicht zu verorten.
Es fiel schwer, einzuschlafen.

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Es ist anders

Letztes Jahr am Geburtstag hatte ich geschrieben, dass ich nichts fühle.
Keinen Unterschied.
Keine Veränderung.
Es fühlte sich alles an, wie zuvor.

Dieses Jahr kann ich sagen

ES IST ANDERS.

Es ist, wie neu geboren.
Es ist, wie ein neuer Mensch zu sein.
Zumindest irgendwo
Irgendwie
Innendrin.

Ich stelle fest, dass ich heftig Muskelkater fühle – zumindest nahe dran.
Im Nacken und den Schultern.

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