Schon immer komisch….

Hallo, ihr Lieben 🙂

Kennt ihr das?
Dass ihr manche Dinge nur unter ziemlich schrägen Bedingungen könnt?

Ich mein, der Mann sagt nun schon seit März, dass er mal wieder Fenster putzen sollte.
Sollte – nicht möchte.
Und seit März warte ich, weil ich ihm immer helfen muß.
Er kann ja mit 1 Hand nicht putzen und zeitgleich das Fenster fest halten.
Also braucht er immer meine.
Nur zum Festhalten.

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Unrechtsland

Es ist schon merkwürdig, was einem beim Abspülen und Salat zupfen alles durch den Kopf gehen kann.
Eben ist es wieder so unaushaltsam.
Unser „Rechtssystem“.

Dass der Mißbrauch an Kindern verjähren kann.
Dass man nur 20 Jahre Zeit hat, ab „Bewußtwerdung“.

Was ist das eigentlich?
Wie deffinieren die „Bewußtwerdung“?
Ist es Bewußtwerdung ab jenem Moment, da dir irgendwer sagt, dass Du mißbraucht wurdest?
Weil Du eine einzelne Sequenz deines Traumas erinnerst?

Oder ist Bewußtwerdung immer dann, wenn Du nach und nach und nach immer mehr Einzelheiten erinnerst?
Also hätte man in diesem Fall doch sehr VIEL Zeit?
Weil man in all den Jahren, nach und nach,
jeden Tag; jeden Monat; jedes Jahr ein bißchen MEHR erinnert?

Und wenn mir HEUTE etwas einfällt –
hab ich dann für DIESE eine Sequenz dann wieder 20 Jahre Zeit?
Auch wenn es schon über 30 Jahre her ist, dass ich erfahren habe, dass es nicht NORMAL gewesen war?

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Juhu!!!! Ich krieg mein Tattoo!!!!!

Mann ey….. gerade vorhin ham wir überlegt, ob wir nochma son depri-Text schreiben wolln.
So von wegen, keiner liebt uns.
So von wegen, wir sind nur Luft.

Weil des is derart fucking scheiße, wenn man Leute anschreibt un die nich antworten.
Nein, ich mein jetzt nicht Menschen, mit denen man eh öfter schreibt und wo es halt ganz normale Pausen mal gibt – die brauchen wir ja auch.

Nee, ich mein so Leute, wie diesen Psycho-Fuzzi von den Intelligenz-Tests zum Beispiel.
Das ist jetzt 10 Tage her und der antwortet nicht.
Vermutlich ham wir einfach zu viel geschrieben.
Zu viel Zeug, weswegen der uns jetzt eh zu doof findet oder glaubt, uns sei nur langweilig.
Oder da sei eh nur heiße Luft.

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Es ist durchwachsen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben auf dem Balkon dachte ich wieder kurz an diese Briefe, die ich nun scheinbar öfter bekomme.
Einladungen – EINLADUNGEN – von irgend so einer „zentralen Stelle“ zur Mammografie.
Ja, sie nennen das tatsächlich so.
Aber wenn man die dann weg wirft,
kommt bald darauf eine neue.

Die 2. nun hab ich ein klein bißchen mehr überflogen.
Und da habe ich dann entdeckt,
dass die fordern (!!!!)
dass man absagt.

Bestenfalls sagt man natürlich zu.
Weil das sei sehr wichtig, in meinem Alter.

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Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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Leben ist spannend

oh, da ist es wieder 🙂
Ich hab dieses Gefühl lange nicht mehr gefühlt.

Spannend.
Lebensfreude, Interesse, Neugierde, Offenheit, Spaß, Lebendigkeit, Zuversicht, … – was da alles dran hängt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon oft habe ich mit Menschen Mails ausgetauscht – auch mit Euch hier.
Eben fragte ich mich, warum das eigentlich wieder aufhört?
Warum schreibt man ein paar Mal – und dann stoppt es wieder?
Gibt es dann plötzlich nichts mehr zu sagen?
Weiß man nichts mehr? Läuft es sich tot?

Oder hat man womöglich Angst, den anderen zu nerven? Ihm auf den Geist zu gehen?
Denkt man „Irgendwann ist auch genug“?
Oder dass es genug sein muss?
Ist das Interesse weg am anderen? Oder bekommt man Angst?
Wovor?

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Miteinander – sprechen – gemeinsam

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eigentlich wollte ich heute garnicht schreiben.
Irgendwie ist noch immer so sehr ein Knoten drin.
Das ist, wie brechen müssen – aber es geht nicht.
Wie ewig nur husten.
Es spüren – aber es nicht loswerden können.

Wobei das natürlich ein ziemlich ekliger Vergleich ist.
Reden ist ja zum Glück – hoffentlich – nicht (immer) vergleichbar mit brechen.
Aber manchmal wohl DOCH.

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Ich frage mich,

was wohl mit unserer Gesellschaft passieren würde,
wenn man zum Einen tatsächlich Prostitution – also bezahlten SEX – verbieten würde
und stattdessen flächendeckend
bezahlbare Kuschler und Kuschlerinnen zur Normalität erklären und stationieren würde.

Wenn es normal wäre
und zur Seelenhygiene gehören würde
– so, wie das Duschen zur normalen Körperhygiene gehört –
dass Menschen, welche einsam sind, bzw ALLE
einfach mal für 10 oder 20€ ein paar Minuten lang zur/m Kuschler/in gingen.
Bedeutungslos, ob Mann oder Frau; Kinder.
Vielleicht sogar kostenlos. Vom Staat gefördert.
Zum Wohle des Volkes; der Seelen.

Angezogenes Umarmen.
Oder auch im Achselshirt und kurzer Hose.
Hautkontakt an Extremitäten.
Aber nicht mehr.

Oder noch besser:
Wenn wir alle anfingen, uns gegenseitig zu umarmen – einfach so.

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Innen, wie außen

Eben beim Rauchen kam mir das in den Kopf.
Man liest das ja ständig in irgendwelchen Eso-Büchern oder kriegt es auch ständig zu hören.

Ich zumindest – meist, von mir selbst.

Und es ist doch auch so.
Je beschissener es mir geht, desto mehr will ich Wohnung putzen.
Ordnung machen und Reinheit im Außen.
Weil sich das irgendwie auswirkt auf mein Innen.

So, als macht man zeitgleich auch einen Innenputz.

Oder, wenn die Sonne scheint im Außen, dann scheint sie oft auch im Innen.

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Tja… – und wenn der Trigger abflacht

ein paar Stunden und Zeiten der Ruhe später
dann denkt es im Kopf

dass ich doch so oder so zuerst gedacht hatte, dass ich lieber schlafe und erst MORGEN zum Doc fahre.
Dann hätte ich mir auch das Ding an der Drogerie gespart.

Oder
diese Frau und ich kamen fast zeitgleich an die Kasse.
Sie aus dem Nebengang und ich geradeaus.
Ich hatte nicht erkennen können, ob sie da nun stehen bleibt und noch was guckt,
oder ob sie die 2 Schritte noch geht.
Sie hatte kurz gezögert.

Hätte ich nun also NICHT entschieden, diesen Hauch von Zeit
schnell an ihr vorbei zu gehen
wäre sie VOR mir gewesen.
Auch dann hätte es kein Problem gegeben.

Jede Erfahrung die man macht,
ergibt sich meist aus der eigenen Entscheidung heraus.

Vermutlich wäre mein Tag heute weitaus schöner verlaufen,
hätte ich anders entschieden.
Wäre ich dann weicher? Mehr Opfer, als so?
Hätte ich irgendwas zurück gesteckt oder hintenan gestanden?
Zu nachgiebig?

Ich denke nicht.
Ich hätte zumindest keinen Text mit so viel *Fotze* und Gewalt geschrieben.
Ich wäre viel eher sanft und liebevoll geblieben – in mir drin.
Vermutlich hätte ich mehr gewonnen, als verloren.
Hätte ich mich einfach hinten an gestellt, bzw. gewartet.

Hinten zu stehen ist oftmals womöglich die bessere Alternative, als vornedran.