Und da sind sie wieder….

die Schatten von damals….
Im Heim.
Der Sozi.
Der Diakonie.

Der damals, als ich vor meiner von der Zimmernachbarin verschlossenen Zimmertüre stand und nicht rein kam
ich ihn fragte, ob er mir öffnet
zu mir sagte: „Wenn Du ganz lieb bittebitte sagst, dann tu ich das vielleicht“.
Und als ich es tatsächlich sagte
lachte er mich aus und ging weg.
Murmelte, dass ich wohl noch lernen sollte, nicht jeden Scheißdreck zu erfüllen, den man von mir verlangt.

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Alles so unwirklich

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das bloß für eine Zeit zum Kotzen?
Ich mag langsam nicht mehr.
Ich weiß nur garnicht so genau, WAS eigentlich.

Mein „Loch“ innen jammert ewig vor sich hin, dass es sterben will.
In Gedanken schreibt man einen Abschiedsbrief ans OEG.

Weshalb????????
Hier WILL doch garkeiner sterben!!!!!
Nur ist das Leben im Moment sehr hart geworden, irgendwie.

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Gedanken, Gedanken, Gedanken…

und ein Bild.

In mir fragt es sich, warum ich eigentlich immer im Dreiviertel-Takt genommen werden wollte?
EINS -zweidrei – EINS- zweidrei – …
Heftig – und dann raus – Heftig – …
Wie oft hab ich Männer sehr agressiv damit angegangen, dass sie es einfach nicht RICHTIG machen.
So schwer kann das doch nicht sein!!!
Sie könnten doch auch einfach mal mit zählen!!!
EINS – zweidrei….

Irgendwie hab ich immer gedacht, das muß im Walzertakt gemacht werden.
Ist doch Walzer, oder?

Weil das einfach genau der Rhythmus war, der mich innendrin immer mehr ein Steigern hat fühlen lassen.
Und wenn dann auch noch der Winkel gestimmt hätte…

Aber Männer machen das irgendwie nicht mit.
Ich hab sie damit genervt.
Mit meinen Anweisungen – und noch mehr mit meinem Frust.
Und hätt ich gedacht, dann mach ich den Rhythmus halt SELBST
haben sie entweder einfach dagegen bewegt
oder ICH war irgendwie wie gelähmt.

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Wirres Zeug im Kopf

Guten Morgen, ihr Lieben

Creme Mouson….
Auch sie ist in meinem Kopf.
Das war die Creme meiner Oma.
Die Creme, die sie mir ständig unter die Nase hielt.
„Damit muß man sich jeden Tag das Gesicht eincremen. Dann bleibt man so schön und faltenfrei, wie ich. Und den Hals!!!! Der Hals ist wichtig!!!“

Sie roch immer danach.
Nur faltig… wurde sie dann doch.
Auch am Hals.

In meinem Kopf irgendwelche Gedanken.
An den Exmann.
Die Tagebücher.
Die Gewalt.

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Es ist halb 9

und noch immer dunkel.
Der Himmel hängt voll von schweren weiß-grauen Schneewolken und kleine Miniflöckchen schweben herunter.
Wenn es nicht so duster wäre, würde mir der Schnee fast gefallen.

Der Mann ist schon ewig weg und ich hatte hier gehockt und bissi mein Spiel gespielt.
Gestern hatte ich einen Blog gefunden, als ich im Reader versuchsweise nach „Nordsee“, „Küste“, „Norddeutschland“ gesucht hatte.
Man findet haufenweise Fotoblogs, die mir aber nix nutzen.

Ich weiß ja, dass es dort oben SCHÖN ist.

Aber ich würde sehr gerne mehr darüber lesen,
wie es sich wo im Norden LEBT.
Ich will nicht als Tourist kommen,
sondern als jemand, der bleiben mag.

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So still hier im Moment

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft schon hab ich nach Euch geguggt und da steht genauso *viel* wie bei mir….
Eine Kack-Zeit irgendwie.

Eben scheint mir tatsächlich die Sonne auf den Rücken durch´s Fenster.
Das klappt nur im Winter, wenn die Sonne so tief steht, dass sie vom über-uns-Balkon nicht verschattet wird.
Aber ehrlich gesagt ist mir nicht nach Sonne.
Mir ist irgendwie nach Nichts.
Es ist eher irgendwie leer.

Und zeitgleich doch viel zu voll.

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Ich frage mich derzeit unaufhörlich

wie ich es *verstehen* soll
*lesen oder deuten*
Was will es mir sagen?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Doch, noch geht es.
Es ist 10.43h.

Ich bin wach seit ca 5.
Es ist Sonntag.
Und ich bin aufgewacht vom Mann.
Er hatte schon geduscht und der Kaffee war durch.

Seit hab 7 heute Früh ist er weg.
Arbeiten.
Ja, tatsächlich.

Schon seit einigen Tagen ist er mieß drauf.
Anfangs hab ich es auch *mich* bezogen.
Oder gedacht, ich bin wieder Scheiße, weil ich ihm zu wenig Sex gebe.
Enttäuschte Erwartungen.

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