Irgendwas geht los…

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich kenne mich gerade nicht mehr.
Mir läuft die Zeit davon.
Tage sind irgendwie viel zu kurz.
Und das, was ich in den letzten 2 Tagen alles gemacht hatte, tue ich sonst in einer ganzen Woche nicht – ach, oft nichtmal im Monat….

Da scheint irgendwo eine Türe aufgerissen worden zu sein.
Eine riesengroße 2-flügelige Türe.
Ganz weit offen.
Ins Leben hinaus.

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6.05h und der Mann ist weg

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß eigentlich garnicht, was ich schreiben soll.
Ich bin sterbensmüde.
Bin wach seit 4.
Mußte auf´s Clo und hab mich über mich selbst gewundert, weil ich ganz selbstverständlich Klamotten anzog.
Dabei hab ich garnicht geguckt, was die Uhr sagt.
Schon mehrfach stand ich nachts um halb 2 angezogen im Wohnzimmer.
Ich wollt mir das eigentlich abgewöhnen.
Vor dem Anziehen IMMER auf die Uhr sehen!!!!

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Das hab ich glaub,

in den ganzen 6 Jahren noch nie geschafft,
dass ich 31 Tage ohne Unterbrechung täglich schreibe.
Immerhin EINS, das ich nun geschafft hab – ohne es wirklich *schaffen* zu wollen.
Manchmal passieren Dinge einfach.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin maulig heute Früh – auch mit Smiley.
Hab heute Morgen den Mann schon mehrfach angemeckert.
Kleinscheiß; Unsinn….
Sowas wie „immer läßt Du die Türe halb angelehnt – und deswegen renn ich ständig dagegen“
Määääähhhhh

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„Du bist so anders

als früher“
– hat sie gestern am Telefon gesagt.
„Ich muß erst mal verstehen, wie Du bist… heute.“

Es geht mir nicht aus dem Kopf.
Es geht womöglich nicht IN den Kopf.

Dass es auch für SIE schwierig ist,
mich neu und anders kennen zu lernen.

Womöglich IST sie garnicht böse; WAR sie es nie.
Womöglich ist es einfach bloß nicht *leicht*.
Sich einzustellen; einzufühlen; mitzufühlen.
Wenn nun alles so anders ist und neu.

Früher wußte und konnte es keiner…. Trauma; Viele-sein; fühlen…..
Auch WIR müssen uns erst dran gewöhnen – noch immer.
Sie AUCH?

Ich frage mich die ganze Zeit,

ob es Sinn macht
gut wäre
hilfreich
– oder eben eher NICHT,

wenn ich ihr schreibe.
Sie hat ja heute wieder Therapie.

Dass sie mit ihrer Therapeutin mal über ihre Bedürfnisse; ihre BedürftiGKEIT spricht.

Darüber, wie sehr sie sich SEHNT
wonach auch immer
und was mit ihr passiert, wenn andere Menschen nicht sofort
und nicht SO
auf sie eingehen
wie sie es sich wünscht und zu brauchen glaubt.

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Oh Mann…. das Tochter-Thema

hört einfach nicht auf.
KANN garnicht aufhören,
weil SIE nicht aufhört.

Weil sie einfach nicht versteht; nicht kapiert und nicht Ruhe läßt.

Guten Morgen, ihr Lieben,

Wie sehr sehnt es sich in mir, sie einfach LIEB HABEN zu können!!!!!
Mich einfach auf sie zu FREUEN.
Mich WOHL zu fühlen, bei und mit ihr.

Aber sie ERLAUBT es nicht.
Sie macht es einfach nicht MÖGLICH.

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„Und irgendwann,“ – denkt es

„wenn es blöd läuft, stehst Du mit anderen alten Frauen auf dem Straßenstrich. So, wie so viele alte Frauen dort stehen.
Und alles machen mit Jedem. Weil sie kein Geld haben; keine Rente. Und weil es egal ist, sich mit AIDS anzustecken oder was auch immer.
Weil der Tod eh besser wäre, als das Leben.“

Kontakt mit anderen (Außen-)Menschen
scheint Türen zu öffnen,
zu anderen Innenmenschen.

Guten Morgen, ihr Lieben

so geht das schon den ganzen Vormittag.

Gedanken darüber, was „kommt“.

Man müßte mal den Mann verlassen – weil der ewig braucht, um irgendwas (an sich) zu ändern.
Weil er nicht in die Pötte kommt.
Weil er uns hier fesselt und fest hält.
Weil er uns zwingt, HIER auszuhalten.
Weil er uns lähmt und bremst und wir wegen IHM nicht weiter kommen.
Weil er NERVT.

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Eben denkt es

in mir:

„Es geht um ZU-wendung, statt ab-.
Es geht um HIN-sehen, statt weg-.“

Je mehr es uns ziehen möchte, uns abzugrenzen; weg zu sehen, abzulehnen, weg zu machen, zu fliehen
desto mehr sollten wir uns eigentlich ZUwenden.

Eigentlich drehe ich grad Zigaretten.
Und ich war auf dem Clo.
Währendessen denkt man dann.
Und nun kann ich wieder nicht anders, als nochmal zu schreiben.

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