Man kommt nicht drauf

Hallo, ihr Lieben 🙂

Ich hatte Thera.
Wir.

Die Woche war wieder erfüllt von Kindern und von Weh.
Gestern Abend/Nacht konnt man nicht einschlafen.
Man wandelte stattdessen im Innen im Haus der Kindheit herum.
Im Garten.
Die neuen Besitzer dort würde man zu gerne ansprechen.
Klingeln.
Ins Haus gehen; die 3 Wohnungen.
Nachfühlen; herumfühlen; erinnern.

Fühlen, ob in den alten Wohnungen von Oma, Vater und Onkel/Tante heute nun ein anderes Gefühl herrscht.
Fühlen, ob sich Dinge verändert haben – und wie.

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Nicht *meine* Angst

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wir kommen vom Spazierengehen.
Draußen scheint die Sonne und es ist wunderschön.

Die ganzen letzten Tage denke ich darüber nach,
ob eigentlich vor unserem Balkon schon IMMER so ein Kindergarten war?
Ob ich es bislang nur nie so bewußt mitgekriegt hatte?
Ob die Vögel dieses Jahr aber auch vielleicht alle gleichzeitig Kinder haben?
Ob sie gewartet hatten, dass es wärmer wird?
Oder ob ich einfach nur bewußter bin?

Noch nie sah ich derart viele Tierkinder auf einem Haufen.
Hörte so viele Vogelkinder betteln.
Sah derart viele verschiedene Flauschbällchen und sogar ein Eichhörnchen-Kind.

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Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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Leben ist spannend

oh, da ist es wieder 🙂
Ich hab dieses Gefühl lange nicht mehr gefühlt.

Spannend.
Lebensfreude, Interesse, Neugierde, Offenheit, Spaß, Lebendigkeit, Zuversicht, … – was da alles dran hängt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon oft habe ich mit Menschen Mails ausgetauscht – auch mit Euch hier.
Eben fragte ich mich, warum das eigentlich wieder aufhört?
Warum schreibt man ein paar Mal – und dann stoppt es wieder?
Gibt es dann plötzlich nichts mehr zu sagen?
Weiß man nichts mehr? Läuft es sich tot?

Oder hat man womöglich Angst, den anderen zu nerven? Ihm auf den Geist zu gehen?
Denkt man „Irgendwann ist auch genug“?
Oder dass es genug sein muss?
Ist das Interesse weg am anderen? Oder bekommt man Angst?
Wovor?

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Ich weiß nicht, wo anfangen

in mir ist Chaos.
Ich komme von der Thera – danach dann einkaufen.

Heute Früh lief mir schon die Zeit davon.
Wäsche aus dem Keller holen und weg räumen, abspülen, duschen, Zigaretten drehen.
Im Blog beim Autorenhund über Politik nachdenken.
Innendrin nur Weh und Schmerz.
Ewige Tränen hinter den Augen.
Das Gesicht müde und sterbenstraurig; leer.

Ewige Gedanken an all das, was die Woche war.
Schnell schrieb man noch Stichpunkte auf für die Thera.
Weil es einfach viel zu viel gewesen war.

Gestern Abend noch plötzlich eine Art Gedankenblitz; wie eine Erkenntnis; ein Groschen, der fällt.
Solch ein Gefühl, als hebe sich ein Vorhang und es wird Licht.

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Mit Kindern kann man das machen

… denkt es eben im Kopf.

Ich kann mich selbst nicht ausstehen.
Ich will verdammt nochmal meine Ruhe damit!!!

Aber, denkt es weiter, ich hab doch Recht.

Kindern kann man beibringen, wenn man es am Liebsten im Walzertakt hat.
Kindern kann man beibringen, in welchem Winkel man was am liebsten mag.
Kindern kann man beibringen, dass man sie am liebsten mag, wenn sie auch schnell lernen.
„Du hast doch selbst gemerkt, dass das mit Erwachsenen; mit Männern nicht funktioniert.“

Ich merke: „Ich bin kein Täter“.

Ich habe mich lieber mit unwilligen Männern rumgeschlagen,
als es mir „einfach“ zu machen
und auf Kinder zurück zu greifen.
Welch ein Gedanke….

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Manchmal fürchte ich,

ich bin ein Arschloch.
Und manchmal bin ich das auch gern.

Aber im Moment,
bin ich irgendwie betroffen.
Und traurig.
Und wünschte, all diese Traumakacke gäbe es nicht.

Guten Morgen, ihr Lieben

Gestern hatte die Thera vom Mann ihn wohl heftig erwischt.
Er war Heim gekommen zum Video-Termin, wie immer.
Danach hatten wir dann gegessen (ein sehr frühes Abendessen) und er war wieder zurück ins Büro gegangen.
Ansich hätte er abends irgendeine Video-Besprechung gehabt und wäre länger weg geblieben.

Er war irgendwie merkwürdig gewesen.
Sehr traurig und niedergeschlagen; in sich gekehrt.

Das war er auch schon vorgestern – aber anders.

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Tja… – und wenn der Trigger abflacht

ein paar Stunden und Zeiten der Ruhe später
dann denkt es im Kopf

dass ich doch so oder so zuerst gedacht hatte, dass ich lieber schlafe und erst MORGEN zum Doc fahre.
Dann hätte ich mir auch das Ding an der Drogerie gespart.

Oder
diese Frau und ich kamen fast zeitgleich an die Kasse.
Sie aus dem Nebengang und ich geradeaus.
Ich hatte nicht erkennen können, ob sie da nun stehen bleibt und noch was guckt,
oder ob sie die 2 Schritte noch geht.
Sie hatte kurz gezögert.

Hätte ich nun also NICHT entschieden, diesen Hauch von Zeit
schnell an ihr vorbei zu gehen
wäre sie VOR mir gewesen.
Auch dann hätte es kein Problem gegeben.

Jede Erfahrung die man macht,
ergibt sich meist aus der eigenen Entscheidung heraus.

Vermutlich wäre mein Tag heute weitaus schöner verlaufen,
hätte ich anders entschieden.
Wäre ich dann weicher? Mehr Opfer, als so?
Hätte ich irgendwas zurück gesteckt oder hintenan gestanden?
Zu nachgiebig?

Ich denke nicht.
Ich hätte zumindest keinen Text mit so viel *Fotze* und Gewalt geschrieben.
Ich wäre viel eher sanft und liebevoll geblieben – in mir drin.
Vermutlich hätte ich mehr gewonnen, als verloren.
Hätte ich mich einfach hinten an gestellt, bzw. gewartet.

Hinten zu stehen ist oftmals womöglich die bessere Alternative, als vornedran.

Es ist halb 9

und noch immer dunkel.
Der Himmel hängt voll von schweren weiß-grauen Schneewolken und kleine Miniflöckchen schweben herunter.
Wenn es nicht so duster wäre, würde mir der Schnee fast gefallen.

Der Mann ist schon ewig weg und ich hatte hier gehockt und bissi mein Spiel gespielt.
Gestern hatte ich einen Blog gefunden, als ich im Reader versuchsweise nach „Nordsee“, „Küste“, „Norddeutschland“ gesucht hatte.
Man findet haufenweise Fotoblogs, die mir aber nix nutzen.

Ich weiß ja, dass es dort oben SCHÖN ist.

Aber ich würde sehr gerne mehr darüber lesen,
wie es sich wo im Norden LEBT.
Ich will nicht als Tourist kommen,
sondern als jemand, der bleiben mag.

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