Es ist so grausam

mit dieser scheiß Triggerei.
Mit diesem Jammern.
Und was daraus erwächst.

Guten Morgen, ihr Lieben

Der Mist ist ja, dass sowohl der Mann UND wir
von Jammern getriggert werden.
Wir halten das BEIDE nicht aus.
Aber klar – immer bloß beim ANDEREN nicht.

Wenn man SELBST jammert, ist das ja was anderes.
Denn man hat ja einen Grund.

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Arschloch, manchmal

Eigentlich wollt ich heut garnicht schreiben.
Aber der Mann hat uns mal wieder völlig abgeschlossen.
Und es ist immer so unsagbar fieß.
Und so schwer, da wieder raus zu kommen.
Und so hart, das zu ergründen.
Zu kapieren, zu fühlen und zu begreifen.

Irgendwer innen ist grade so sau wütend.
So unsagbar irre wütend.

Und wenn man dann versucht, hin zu fühlen,
merkt man darunter den Schmerz.
Und die Not.
Die Einsamkeit und das Gefühl, ausgebeutet und benutzt zu werden.
Das Gefühl, nicht gesehen zu werden und immer hinten dran zu stehen.

Und das Gefühl, dass seine Behinderung; sein Schmerz und sein Hilfebrauchen
IMMERZU wichtiger sind,
als unseres.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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Immer wieder die selbe Scheiße

Ich bin irgendwie so müde.
So müde vom Leben.
Von diesem immer-selben-Leben.

Vom immer Gleichen.
Immer nur hier rumsitzen.
Abstauben, putzen, abspülen, Wäsche waschen.
Nie raus gehen.

Ich könnt bloß noch schlafen.
Wenn ich Glück hätte, würde dann kaum was dreckig werden.
Und man bräuchte auch nicht mehr zu putzen.

Hi, Ihrs

Ich hab so die Schnautze voll.

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Heute ist kein guter Tag

Guten Morgen, ihr Lieben

Ich hab eben meine Thera angerufen und darum gebeten, dass wir Videro machen oder Telefon.
Ich kann so nicht Auto fahren.
Mein Kopf bringt mich um.

Schon gestern Kopfschmerzen.
Ich glaub,, die Woche schon öfter – weiß nimmer.
Heute Früh aufgewacht mit noch schlimmeren Schmerzen.

Nicht nur im Kopf, sondern fast überall.
Der Rücken brennt vor Verspannung; Nacken; Schultern – alles Hölle.
Mein Gesicht tut auch wieder so grausam weh.

Und mein Darm dreht durch und wirft Ballast ab.
Genauso, wie der Magen übersäuert und mir ist schlecht.
Ewig wird aufgestoßen.

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Vielleicht geht´s einfach um Wehmut

Darum, dieses Innen; das Innere zu fühlen,
das man normalerweise unterdrückt.
Dem man unaufhörlich erklärt, dass die Chance eh vorüber ist.
Dass es zwecklos ist, wehmütig zu sein.
Sinnlos, Dingen nachzuweinen, die eh vorbei sind.

Es ist auch unsinnig, wütend zu sein.
Oder bitter.
Oder ärgerlich, verwünschend, hassend oder tobend.
Auf all die Menschen, die unseren Weg gekreuzt hatten.
Und einfach NICHTS GESEHEN haben.

Menschen, die uns mißverstanden, verkannten, fehl-beurteilten.
VERurteilten.
Die auf uns herab sahen – einen Haufen Elend sehend – und entschieden, dass uns nicht zu helfen sei.

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So zerfasert

Hallo, ihr Lieben,

ich tu mich schwer.
Es ist eine verdammt krasse Zeit irgendwie.
Ich merk so sehr dieses ALLES-Sein.
Und vor lauter *Alles* – bin ich zeitgleich auch NICHTS.

Wenn ich darüber nachdenke, wer, wie oder was ich BIN
dann sind da tausende gegensätzlicher Dinge.
Dann ist da hell und dunkel
freundlich und unfreundlich
einsam und überreizt
angstvoll und zugewandt
sehnsüchtig und eingemauert
wollen und nichtwollen
fühlen und nichtfühlen
leben und totsein
ALLES!!!!
Alles ZUGLEICH.

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Es ist ja noch nichtmal halb 8…

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin grad echt fast erschrocken.
Der Mann ist längst weg und ich hab mein Tee-Kästchen aufgefüllt.
Und eben eine Liste geschrieben, was ich heute noch tun will/sollte.
Und gut – ich ging davon aus, es sei einiges später.

Gestern….
Gestern hab ich vormittags hier einerseits irgendwie gebummelt – andererseits auch nicht.
Dieses Gefühl, „erst um 11 los zu müssen“, ließ mich gemütlich fühlen.
Bis ich dann auf der Paketverfolgung guckte und begriff, dass sowohl DHL, als auch DPD kommen wollen und dass da bei DHL steht „zwischen 9.38 und 11.03h“

Mist.
Besser schnell mal duschen, nicht dass ich unterm Wasser stehe, wenn es klingelt.
Am Ende kam er doch recht spät und beim DPD weiß man ja eh immer nix.
Die sind hier echt zum Kotzen.

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Ich weiß nicht, wo anfangen

in mir ist Chaos.
Ich komme von der Thera – danach dann einkaufen.

Heute Früh lief mir schon die Zeit davon.
Wäsche aus dem Keller holen und weg räumen, abspülen, duschen, Zigaretten drehen.
Im Blog beim Autorenhund über Politik nachdenken.
Innendrin nur Weh und Schmerz.
Ewige Tränen hinter den Augen.
Das Gesicht müde und sterbenstraurig; leer.

Ewige Gedanken an all das, was die Woche war.
Schnell schrieb man noch Stichpunkte auf für die Thera.
Weil es einfach viel zu viel gewesen war.

Gestern Abend noch plötzlich eine Art Gedankenblitz; wie eine Erkenntnis; ein Groschen, der fällt.
Solch ein Gefühl, als hebe sich ein Vorhang und es wird Licht.

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