Tja… wir waren dann Zuhause

Wir bekamen dann eine ganz tolle Häkelanleitung geschenkt 🙂
Was wir immer so gern haben wollten.
Ein Phoenix-Kind ❤

Also mußten wir dann schnell noch Wolle bestellen.
Weil rot, orange und gelb ham wir sonst eigentlich nich.
Aber ein Feuervogel in grau oder blau????
Geht ja GAAAAAARNICH!!!!
Außerdem ham wir Augen gebraucht.
Damit die Eselchen weiter so süß gucken könn´.

Der Mann hatte letzte Woche unbedingt nen Schnaps bestellen wollen.
Und so haben wir uns erst Essen bestellt und danach dann noch einen getrunken.

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Oh Mann…..

was für eine Müdigkeit und Erschöpfung.
Das Parfum des Mannes hängt klebrig in der Bude und sorgt für Niesen.
Innendrin wetterte gleich heute Früh irgendwer, dass das nächste Mal, wenn die Thera wieder meckert,
wir bestenfalls einfach sagen „Dann machen Sie doch einfach mal Pause“, unsere Stunde einfach ausfallen lassen und auflegen.

Gott, was sie immer hat.
Sie braucht das Geld.
Ausgefallene Stunden täten ihr weh.
Auch:
Sie hat immer sooooolechen Stress.
Sie käme garniiiiiie nach.

Und:
Wir sollen ihr unbedingt frühzeitig absagen.
Oder wegen Video anfragen.
Weil wenn es zu kurzfristig ist, kriegt sie das GARNICHT hin.

Aber hey, wir können doch garnicht WISSEN, ob es uns in 1 oder 2 Tagen besser, oder sogar gut geht.
Also MÜSSEN wir schon am Tag vorher anrufen.
Mindestens.
Weil würden wir nun erst HEUTE anrufen, wäre die Kacke erst RICHTIG am dampfen.

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Körper

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben beim Rauchen hatte ich so sinniert, wie man das denn nennen könnte?
Ob es wohl längst ein Wort dafür gibt?

Dieses Gefühl, wenn man plötzlich versteht; fühlt; dahinter kommt,
dass man den Bezug zum Körper so völlig verloren hatte?
Und man nun versucht; versuchen WILL,
ihn sich (wieder) zu Eigen zu machen?

„Selbstbemächtigung“ gefällt mir nicht.
Wobei…. warum stößt es mir auf, dass darin das Wort „Macht“ vorkommt?
Wo es doch um Macht um mich SELBST geht?

Mir meinen Körper zu erobern? Mich ihm zu Eigen zu machen – und anders herum?
Zusammen zu kommen?

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Leiden

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das für eine ekelhafte Zeit?!
Ich weiß nicht, ob ich irgendwie zu empfindlich bin? Zu sensibel?

Hier in der Wohnung ist so ein Heul-Geräusch; so ein eher hohes Heulen.
Erst dachte ich, das klingt wie die LKW-Reifen, wenn sie auf der Autobahn-Beschichtung abrollen.
Weil beim Rauchen klingt es draußen auch so.
Auch die ganzen Autos – es ist echt der Wahnsinn.
Aber hier drinnen ist es AUCH – nur bissi anders.

Das ham wir öfter hier – aber ich hab in den 3 Jahren hier noch nicht herausgefunden, wo es her kommt.

Dann macht der PC Geräusche.
Ich glaub, Sky macht auch ein Update – jedenfalls hatte auch deren Reciever Geräusche gemacht noch eben.
Unser Kühlschrank brummt.
Dann sind da noch Flugzeuge über unser Haus.

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Ohne Blogs würde man das garnicht wissen…

hab ich grad zum Mann gesagt.

Guten Morgen, ihr Lieben
Irgendwie kratzt es mich eben garnicht, dass er hinter mir sitzt.
Ich komm grade aus der Dusche und wollt eigentlich Zigaretten drehen.
Hab noch eben schnell in den Reader geguckt.
Und sehe, dass es los geht.

Der Herbst.
Winterstimmung.
Abschiede.

Irgendwie ist es jedes Jahr das Selbe.
Nur, dass es dieses Jahr fast durchgehend so gewesen war.
Dieses Jahr war man kaum aus der Winterstimmung des Vorjahres heraus gekommen.
Corona hat irgendwie den Schnee da gelassen.

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Memo an mich selbst

Ich sollte öfter an Mama denken.
Öfter reflektieren; es auseinander nehmen; genau hin sehen.
JA, auch die schlimmen, gemeinen, schmerzhaften und fießen Dinge.
AUCH die Dinge, wie sie bei der Scheidung auf der Seite des Exmannes stand und sowas.
Ich will es nicht zu pudern, parfumieren und in Watte packen.

Ich will es gern VERSTEHEN.

Weil eigentlich glaube ich, dass das „Wissen“ (also bestimmt zu 80% aufgrund all ihres Seins) über ihr Viele-sein
mir hilft
all die Logik ihrer Innens zu kapieren.

Verteidiger, Angreifer, Beschützer, gehorsame Kinder, verletzter Seelenschmerz, Selbsthass und Projektion (auf MICH), …

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**** Hab keine *** (Dissoziation)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben grad hab ich den letzten Text von Euch heute Früh gelesen und bin nachdenklich.
Das liebe Mondmädchen schreibt über Dissoziation.

Ich muß an Do. denken – nicht zu verwechseln mit D.

Do. war auch mal meine beste Freundin.
In Wahrheit meine EINZIGE.
Ich hatte IMMER nur *einzige Freundinnen* – niemals mehrere gleichzeitig.

Do. war jene Freundin, damals am Gymnasium.
Ab der 5. Klasse.
Genaugenommen 5. – 7.
Weil dann blieb ich sitzen und kam – fast notgedrungen – zu Di.
Weil Di mit mir gemeinsam sitzen blieb.
Und ich Do. hierdurch kaum noch sah.

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Dieses innere Ausbrennen

das Gefühl vom Auto im Leerlauf, das in den roten Bereich getreten wird und sich doch nicht bewegt
das Gefühl, innerlich zu summen, vibrieren und brummen
das Gefühl, immer mehr und weiter zu wollen, müssen, sollen
aber eigentlich nicht zu können,
weil leer
geht immer noch weiter.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das Fensterputzen gestern war in allerhöchstens 1,5 Stunden erledigt.
Es ist mit dem Mann schon immer so ausgemacht gewesen, dass Fensterputzen SEIN Job ist.
Ich hab´s in unserer Zeit ein einziges Mal gemacht – da hat er sich kaputt gelacht.
Kaum noch aufhören können.
Und gemeint, er hätt ja geglaubt, das sei bloß eine Ausrede.

Aber ich kann ja WIRKLICH keine Fenster putzen!!!!????
Die sind ja verschmierter, als vorher!!!!
*auf dem Boden kringel und totlach*

Seitdem ist es klar.
Fenster sind SEIN Aufgabenbereich.

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