Leiden

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das für eine ekelhafte Zeit?!
Ich weiß nicht, ob ich irgendwie zu empfindlich bin? Zu sensibel?

Hier in der Wohnung ist so ein Heul-Geräusch; so ein eher hohes Heulen.
Erst dachte ich, das klingt wie die LKW-Reifen, wenn sie auf der Autobahn-Beschichtung abrollen.
Weil beim Rauchen klingt es draußen auch so.
Auch die ganzen Autos – es ist echt der Wahnsinn.
Aber hier drinnen ist es AUCH – nur bissi anders.

Das ham wir öfter hier – aber ich hab in den 3 Jahren hier noch nicht herausgefunden, wo es her kommt.

Dann macht der PC Geräusche.
Ich glaub, Sky macht auch ein Update – jedenfalls hatte auch deren Reciever Geräusche gemacht noch eben.
Unser Kühlschrank brummt.
Dann sind da noch Flugzeuge über unser Haus.

Weiterlesen „Leiden“

Ohne Blogs würde man das garnicht wissen…

hab ich grad zum Mann gesagt.

Guten Morgen, ihr Lieben
Irgendwie kratzt es mich eben garnicht, dass er hinter mir sitzt.
Ich komm grade aus der Dusche und wollt eigentlich Zigaretten drehen.
Hab noch eben schnell in den Reader geguckt.
Und sehe, dass es los geht.

Der Herbst.
Winterstimmung.
Abschiede.

Irgendwie ist es jedes Jahr das Selbe.
Nur, dass es dieses Jahr fast durchgehend so gewesen war.
Dieses Jahr war man kaum aus der Winterstimmung des Vorjahres heraus gekommen.
Corona hat irgendwie den Schnee da gelassen.

Weiterlesen „Ohne Blogs würde man das garnicht wissen…“

Memo an mich selbst

Ich sollte öfter an Mama denken.
Öfter reflektieren; es auseinander nehmen; genau hin sehen.
JA, auch die schlimmen, gemeinen, schmerzhaften und fießen Dinge.
AUCH die Dinge, wie sie bei der Scheidung auf der Seite des Exmannes stand und sowas.
Ich will es nicht zu pudern, parfumieren und in Watte packen.

Ich will es gern VERSTEHEN.

Weil eigentlich glaube ich, dass das „Wissen“ (also bestimmt zu 80% aufgrund all ihres Seins) über ihr Viele-sein
mir hilft
all die Logik ihrer Innens zu kapieren.

Verteidiger, Angreifer, Beschützer, gehorsame Kinder, verletzter Seelenschmerz, Selbsthass und Projektion (auf MICH), …

Weiterlesen „Memo an mich selbst“

**** Hab keine *** (Dissoziation)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben grad hab ich den letzten Text von Euch heute Früh gelesen und bin nachdenklich.
Das liebe Mondmädchen schreibt über Dissoziation.

Ich muß an Do. denken – nicht zu verwechseln mit D.

Do. war auch mal meine beste Freundin.
In Wahrheit meine EINZIGE.
Ich hatte IMMER nur *einzige Freundinnen* – niemals mehrere gleichzeitig.

Do. war jene Freundin, damals am Gymnasium.
Ab der 5. Klasse.
Genaugenommen 5. – 7.
Weil dann blieb ich sitzen und kam – fast notgedrungen – zu Di.
Weil Di mit mir gemeinsam sitzen blieb.
Und ich Do. hierdurch kaum noch sah.

Weiterlesen „**** Hab keine *** (Dissoziation)“

Dieses innere Ausbrennen

das Gefühl vom Auto im Leerlauf, das in den roten Bereich getreten wird und sich doch nicht bewegt
das Gefühl, innerlich zu summen, vibrieren und brummen
das Gefühl, immer mehr und weiter zu wollen, müssen, sollen
aber eigentlich nicht zu können,
weil leer
geht immer noch weiter.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das Fensterputzen gestern war in allerhöchstens 1,5 Stunden erledigt.
Es ist mit dem Mann schon immer so ausgemacht gewesen, dass Fensterputzen SEIN Job ist.
Ich hab´s in unserer Zeit ein einziges Mal gemacht – da hat er sich kaputt gelacht.
Kaum noch aufhören können.
Und gemeint, er hätt ja geglaubt, das sei bloß eine Ausrede.

Aber ich kann ja WIRKLICH keine Fenster putzen!!!!????
Die sind ja verschmierter, als vorher!!!!
*auf dem Boden kringel und totlach*

Seitdem ist es klar.
Fenster sind SEIN Aufgabenbereich.

Weiterlesen „Dieses innere Ausbrennen“

Was ich mir von Ärzten wünschen würde

ist unrealistisch.

Das kam mir eben in den Kopf.
Auch, dass dies meine Einschlaf-Gedanken gestern gewesen waren.

Gedanken darüber, wie für MICH eine optimale Medizin aussehen würde.
Optimale Ärzte.
Was es ist, was mich immer und immer wieder ängstigt.
Und davon abhält, zum Arzt zu gehen.

Warum ich ihnen einfach nicht vertrauen KANN.
Auch nicht WILL.
Was mich so sehr an ihnen ankotzt.
Erschreckt, erschüttert, traurig macht, verzweifelt und ohnmächtig.

Ärzte sind für mich der absolute Horror.
Ich kann nicht aufhören, mich wehren zu wollen – MÜSSEN.
Verteidigen, erklären, begründen, kämpfen, durchsetzen, …

Und das in Augenblicken, wo ich einen Arzt ja BRÄUCHTE.
In denen es mir schlecht geht, ich Schmerzen habe oder Unsicherheit mit mir selbst.

Weiterlesen „Was ich mir von Ärzten wünschen würde“

Was man schon alles so hatte

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das ist mir eben auf dem Balkon so durch den Kopf gegangen.
Ein bißchen zumindest.

Ich hänge zur Zeit tatsächlich einfach nur so herum.
Leben geht vorbei, während ich im Sessel döse oder dauer-TV-glotze.

Hin und wieder schaffe ich es, mich aufzuraffen um jene Dinge zu tun, die man halt so tun muß.
Einkaufen, Wäsche waschen, abspülen.
Staubsaugen müßte ich auch mal wieder.
Es ist schon der 14.
Ich hab glaub am 3. oder 4. das letzte Mal gesaugt?

Weiterlesen „Was man schon alles so hatte“