Fast hätte ich sie vergessen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vorhin auf dem Balkon ist mir eingefallen,
dass ich gestern ja doch an sie gedacht hatte.
Aber erst spät.

Meine Oma; meine Täterin.
Gestern wäre sie 111 Jahre alt geworden.

Das ist mir aber erst heute Früh aufgefallen.
111.

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Mit Kindern kann man das machen

… denkt es eben im Kopf.

Ich kann mich selbst nicht ausstehen.
Ich will verdammt nochmal meine Ruhe damit!!!

Aber, denkt es weiter, ich hab doch Recht.

Kindern kann man beibringen, wenn man es am Liebsten im Walzertakt hat.
Kindern kann man beibringen, in welchem Winkel man was am liebsten mag.
Kindern kann man beibringen, dass man sie am liebsten mag, wenn sie auch schnell lernen.
„Du hast doch selbst gemerkt, dass das mit Erwachsenen; mit Männern nicht funktioniert.“

Ich merke: „Ich bin kein Täter“.

Ich habe mich lieber mit unwilligen Männern rumgeschlagen,
als es mir „einfach“ zu machen
und auf Kinder zurück zu greifen.
Welch ein Gedanke….

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Gedankensalat

Bin wieder da – schon länger.

Die Thera meinte in etwa das Selbe, wie auch Ihr und der Mann.
Wenn man niemandem weh tut – auch sich selbst nicht – ist es letztlich egal, warum oder wodurch und mit welchem unbewußten Grund Dinge sind, wie sie sind.

Wenn Sexualität für beide schön ist,
ist sie schön.
Punkt.

Das Thema der Angst war spannend.
Weil während ich sagte, dass ich Angst vor mir SELBST hab,
verschwand die Stimme.
Unmengen Schleim produzierten sich in der Kehle und rannen zäh den Hals hinab.
Husten und räuspern; quietschen.

Unsagbare Enge im Hals und da am Schlüsselbein.
Die Thera sagte, ich könne mal versuchen, beruhigend die Hand dorthin zu legen und nach innen zu fragen, was gefühlt wird oder kommt.

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Was ein Wahnsinn…..

Hallo, ihr Lieben 🙂

Es ist halb 4 nachmittags.
Eben saßen der Mann ein Weilchen auf unserem Balkon – zumindest DAS hatte geklappt, weil wir tatsächlich nebeneinander-Zimmer haben und die Trennwand weg klappen konnten am Balkon – und beobachteten die Leute unter uns.

Da ist ein Parkplatz und der Eingang zum Wirtshaus unter uns.
Ein Blick hinauf in Weinberge einerseits
und andererseits die Hauptstraße.
Es ist ein bißchen, als säßen wir im Theater in einer Loge und guckten auf die Bühne (des Lebens).

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*Hausgemacht*

das klingt so nach
*selbst Schuld*
da häng ich eben dran.
Ich hab´s ja selbst geschrieben.

Aber ich mag das nicht. Dieses *selbst Schuld*.
Ich mag überhaupt nicht *Schuld*
Wenn, dann *Verantwortung*.

Letztlich ist es zwar schon irgendwie so,
dass Opfer Täter anziehen.
Und Täter Opfer erschaffen.
Und der eine den anderen bedingt.

Und klar, dass der Mann schon von vorneherein Opfer IST.
WAR.
Durch seine Mutter.

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Was Ärzte nicht wissen – über *echte* Hilfe

Echt – zumindest für MICH.
Ich weiß nicht, wie es Euch so geht.
Mit Ärzten und Helfern, auch ganz allgemein.

Ich persönlich halte mich – zum Glück, endlich – ja nicht (mehr) für dumm.
Ich glaube inzwischen sogar, was Tests belegt hatten – dass ich recht klug bin.
Aber Klugheit bedeutet für mich nicht, alles zu wissen.
Noch nicht mal viel.

Klugheit bedeutet für mich viemehr,
zu erkennen
an-zuerkennen,
dass ich in Wirklichkeit – in Relation zum ALLES – so gut wie garnichts weiß.

Klugheit bedeutet für mich,
zu begreifen
zu erkennen
und danach zu leben,
dass jenes, das ich zu wissen glaube,
nicht zwingend die Wahrheit ist.
Die ultimative Wahrheit – jene, die für ALLE gilt.
Allenfalls ist sie meine ganz persönliche Wahrheit.

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Ein großer Unterschied

zu früher
besteht inzwischen auf jeden Fall.

Der Mann liegt auf seinem Bett bei offener Türe.
Meist nutzt er das, um nachzudenken, runter zu kommen u.ä.

Früher rutschte er hinter einer geschlossenen Türe eine Wand runter und wollte weinen.
Aber er konnte es nicht – kann es noch immer nicht.
„Indianer kennen keinen Schmerz“
„Jungs weinen nicht“.

Früher konnte er nichts anders, als sich selbst zu hassen.
Heute sucht er nach Lösungen.

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