Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Es ist so grausam

mit dieser scheiß Triggerei.
Mit diesem Jammern.
Und was daraus erwächst.

Guten Morgen, ihr Lieben

Der Mist ist ja, dass sowohl der Mann UND wir
von Jammern getriggert werden.
Wir halten das BEIDE nicht aus.
Aber klar – immer bloß beim ANDEREN nicht.

Wenn man SELBST jammert, ist das ja was anderes.
Denn man hat ja einen Grund.

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Alles so unwirklich

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das bloß für eine Zeit zum Kotzen?
Ich mag langsam nicht mehr.
Ich weiß nur garnicht so genau, WAS eigentlich.

Mein „Loch“ innen jammert ewig vor sich hin, dass es sterben will.
In Gedanken schreibt man einen Abschiedsbrief ans OEG.

Weshalb????????
Hier WILL doch garkeiner sterben!!!!!
Nur ist das Leben im Moment sehr hart geworden, irgendwie.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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Immer wieder die selbe Scheiße

Ich bin irgendwie so müde.
So müde vom Leben.
Von diesem immer-selben-Leben.

Vom immer Gleichen.
Immer nur hier rumsitzen.
Abstauben, putzen, abspülen, Wäsche waschen.
Nie raus gehen.

Ich könnt bloß noch schlafen.
Wenn ich Glück hätte, würde dann kaum was dreckig werden.
Und man bräuchte auch nicht mehr zu putzen.

Hi, Ihrs

Ich hab so die Schnautze voll.

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Heute ist kein guter Tag

Guten Morgen, ihr Lieben

Ich hab eben meine Thera angerufen und darum gebeten, dass wir Videro machen oder Telefon.
Ich kann so nicht Auto fahren.
Mein Kopf bringt mich um.

Schon gestern Kopfschmerzen.
Ich glaub,, die Woche schon öfter – weiß nimmer.
Heute Früh aufgewacht mit noch schlimmeren Schmerzen.

Nicht nur im Kopf, sondern fast überall.
Der Rücken brennt vor Verspannung; Nacken; Schultern – alles Hölle.
Mein Gesicht tut auch wieder so grausam weh.

Und mein Darm dreht durch und wirft Ballast ab.
Genauso, wie der Magen übersäuert und mir ist schlecht.
Ewig wird aufgestoßen.

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Innen-Dialog

Da sitzt bereits seit 3 oder 4 Zigaretten eine Fliege am Balkon.
Sie war fast transparent und sah/sieht aus, als sei das eine von diesen Neuen.
Diese Fliegen, die wohl einen Stachel haben und ziemlich fieß sind.

Ein paar Mal schon hatte ich kurz gedacht, ich könnte sie töten.
Aber innen sagt eins,
dass auch DAS ein Leben sei.

Inzwischen wird sie dunkler – sie trocknet.
Vermutlich war sie aus meinem Blumenkübel geschlüpft.

Und eben sagte innen eins:
„Und was, wenn das nun die Oma ist? Wiedergeboren?“
Da sagt ein Anderes:
„Ha! Da hättse aber ganz schön Pech gehabt, wenn ihr ganzes Böses nun macht, dass sie ein Fliegenleben kriegt, oder?“

Wir lassen sie leben.
Egal, ob sie stechen kann.
Es ist IHR Leben.

Frühe Begegnung mit der Polarität

Eben beim Abspülen kam mir das in den Kopf.
Es ist Gewalt – ja.
Aber es ist auch – nüchtern betrachtet – bloße Polarität.

All das, was ich als Kind erleben mußte
All das Leid, der Schmerz und die Not
mein gesamtes, kindliches (Er-)leben

war reine POLARITÄT.

5 Menschen
Oma, Vater, Onkel, Tante und Mama

Und jede/r von ihnen hatte ein völlig anderes Bild von *Gut* und *Böse*.
Und zwischen diesen Bildern zerrieben sie mich.

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Vielleicht geht´s einfach um Wehmut

Darum, dieses Innen; das Innere zu fühlen,
das man normalerweise unterdrückt.
Dem man unaufhörlich erklärt, dass die Chance eh vorüber ist.
Dass es zwecklos ist, wehmütig zu sein.
Sinnlos, Dingen nachzuweinen, die eh vorbei sind.

Es ist auch unsinnig, wütend zu sein.
Oder bitter.
Oder ärgerlich, verwünschend, hassend oder tobend.
Auf all die Menschen, die unseren Weg gekreuzt hatten.
Und einfach NICHTS GESEHEN haben.

Menschen, die uns mißverstanden, verkannten, fehl-beurteilten.
VERurteilten.
Die auf uns herab sahen – einen Haufen Elend sehend – und entschieden, dass uns nicht zu helfen sei.

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