Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Es ist so grausam

mit dieser scheiß Triggerei.
Mit diesem Jammern.
Und was daraus erwächst.

Guten Morgen, ihr Lieben

Der Mist ist ja, dass sowohl der Mann UND wir
von Jammern getriggert werden.
Wir halten das BEIDE nicht aus.
Aber klar – immer bloß beim ANDEREN nicht.

Wenn man SELBST jammert, ist das ja was anderes.
Denn man hat ja einen Grund.

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Arschloch, manchmal

Eigentlich wollt ich heut garnicht schreiben.
Aber der Mann hat uns mal wieder völlig abgeschlossen.
Und es ist immer so unsagbar fieß.
Und so schwer, da wieder raus zu kommen.
Und so hart, das zu ergründen.
Zu kapieren, zu fühlen und zu begreifen.

Irgendwer innen ist grade so sau wütend.
So unsagbar irre wütend.

Und wenn man dann versucht, hin zu fühlen,
merkt man darunter den Schmerz.
Und die Not.
Die Einsamkeit und das Gefühl, ausgebeutet und benutzt zu werden.
Das Gefühl, nicht gesehen zu werden und immer hinten dran zu stehen.

Und das Gefühl, dass seine Behinderung; sein Schmerz und sein Hilfebrauchen
IMMERZU wichtiger sind,
als unseres.

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Es ist verrückt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist 8.16h und ich sitz hier fix und fertig mit allem, das ich heute hätte tun können.
Ich war wach um halb 5.
Der Mann kam glaub, auch schon gegen 5 aus dem Bett.

Dann war er fort zum Büro und ich hab angefangen abzuspülen.
Abgestaubt.
Und gegen 7 hab ich gestaubsaugt.
Die gesamte Bude ist sauber.
Zigaretten sind gedreht, ich hab schon geduscht und die Sonne scheint.

Blöd, dass unser Auto gestern doch nicht fertig wurde.
Ich wollte heute ansich zur Tochter fahren.

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Alles ok – ich bin noch hier

Guten Morgen, ihr Lieben

ich hab keine Ahnung.
Irgendwie gibt es nichts zu sagen.

Es ist langweilig und Öde; man bleibt halt am Leben, irgendwie.
Was soll man auch tun?
Mit dem fucking Corona-Scheiß hock ich halt ständig nur hier rum.

Es wird ewig TV geglotzt; hin und wieder bissi gewaschen oder geputzt.
Und geatmet.
Was soll man sonst noch tun?

Wir bestellen oft Essen.
Obwohl wir ja eigentlich wieder Salat essen wollten.
Abnehmen wollten.
Aber es läuft ja auch keiner.
Das kann man eh vergessen.

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Alles so unwirklich

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das bloß für eine Zeit zum Kotzen?
Ich mag langsam nicht mehr.
Ich weiß nur garnicht so genau, WAS eigentlich.

Mein „Loch“ innen jammert ewig vor sich hin, dass es sterben will.
In Gedanken schreibt man einen Abschiedsbrief ans OEG.

Weshalb????????
Hier WILL doch garkeiner sterben!!!!!
Nur ist das Leben im Moment sehr hart geworden, irgendwie.

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Immer wieder die selbe Scheiße

Ich bin irgendwie so müde.
So müde vom Leben.
Von diesem immer-selben-Leben.

Vom immer Gleichen.
Immer nur hier rumsitzen.
Abstauben, putzen, abspülen, Wäsche waschen.
Nie raus gehen.

Ich könnt bloß noch schlafen.
Wenn ich Glück hätte, würde dann kaum was dreckig werden.
Und man bräuchte auch nicht mehr zu putzen.

Hi, Ihrs

Ich hab so die Schnautze voll.

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Ich weiß nicht, wo anfangen

in mir ist Chaos.
Ich komme von der Thera – danach dann einkaufen.

Heute Früh lief mir schon die Zeit davon.
Wäsche aus dem Keller holen und weg räumen, abspülen, duschen, Zigaretten drehen.
Im Blog beim Autorenhund über Politik nachdenken.
Innendrin nur Weh und Schmerz.
Ewige Tränen hinter den Augen.
Das Gesicht müde und sterbenstraurig; leer.

Ewige Gedanken an all das, was die Woche war.
Schnell schrieb man noch Stichpunkte auf für die Thera.
Weil es einfach viel zu viel gewesen war.

Gestern Abend noch plötzlich eine Art Gedankenblitz; wie eine Erkenntnis; ein Groschen, der fällt.
Solch ein Gefühl, als hebe sich ein Vorhang und es wird Licht.

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