„Du bist so anders

als früher“
– hat sie gestern am Telefon gesagt.
„Ich muß erst mal verstehen, wie Du bist… heute.“

Es geht mir nicht aus dem Kopf.
Es geht womöglich nicht IN den Kopf.

Dass es auch für SIE schwierig ist,
mich neu und anders kennen zu lernen.

Womöglich IST sie garnicht böse; WAR sie es nie.
Womöglich ist es einfach bloß nicht *leicht*.
Sich einzustellen; einzufühlen; mitzufühlen.
Wenn nun alles so anders ist und neu.

Früher wußte und konnte es keiner…. Trauma; Viele-sein; fühlen…..
Auch WIR müssen uns erst dran gewöhnen – noch immer.
Sie AUCH?

Oh Mann…..

was für eine Müdigkeit und Erschöpfung.
Das Parfum des Mannes hängt klebrig in der Bude und sorgt für Niesen.
Innendrin wetterte gleich heute Früh irgendwer, dass das nächste Mal, wenn die Thera wieder meckert,
wir bestenfalls einfach sagen „Dann machen Sie doch einfach mal Pause“, unsere Stunde einfach ausfallen lassen und auflegen.

Gott, was sie immer hat.
Sie braucht das Geld.
Ausgefallene Stunden täten ihr weh.
Auch:
Sie hat immer sooooolechen Stress.
Sie käme garniiiiiie nach.

Und:
Wir sollen ihr unbedingt frühzeitig absagen.
Oder wegen Video anfragen.
Weil wenn es zu kurzfristig ist, kriegt sie das GARNICHT hin.

Aber hey, wir können doch garnicht WISSEN, ob es uns in 1 oder 2 Tagen besser, oder sogar gut geht.
Also MÜSSEN wir schon am Tag vorher anrufen.
Mindestens.
Weil würden wir nun erst HEUTE anrufen, wäre die Kacke erst RICHTIG am dampfen.

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Eben war er nochmal hier

er hatte Arzttermin.
Und kam, um sein Bürozeug mitzunehmen, das Auto her zu stellen und sich zu verabschieden.
Anders diesmal.
Liebevoll(er) und zugewandt(er).

Er hat auf mich eingeredet – liebevoll – und versucht, zu trösten.
Er sagt immer, er kann das nicht – weil er niemals getöstet WURDE.
Er weiß nicht, wie man tröstet – aber er VERSUCHT es.
Und wir merken das – auch, wenn er dabei meist recht unbeholfen wirkt.

Aber er TUT es.

Und er umärmelt uns dann und redet mit den Kleinen.
Sagt, dass er sie sieht.
Dass er weiß, dass „die Bösen“ oft nur kommen, um die Kleinen zu schützen.
Dass er nicht böse sein will oder sauer.
Dass er liebt.

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Oh Mann….

es geht mir auf den Wecker.

Guten Morgen, ihr Lieben

ich fürchte, ich hab irgendwie jemanden wie Luise an mir hängen.
Oder irgendwen, den ich nicht kenne? Nicht weiß?

Hab ne ziemlich tiefe, ziemlich genervte, ziemlich angepißte Stimme.
Mir geht das ganze Tochter-Gedöns so unsagbar auf den Sack.
Sie hört einfach nicht auf.
Keine Ahnung, was sie will.
Warum sie das tut und mich nicht einfach auch mal wieder ein bißchen in Ruhe läßt mit ihrem ganzen Lebensgedöns.

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Kontakt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß wieder nichts – eigentlich.

Und doch mußte ich eben einerseits in mich rein schmunzeln.
Weil das Leben das nunmal DOCH so macht.
Dass es konfrontiert mit „Problemthemen“ und Raum zum Üben schenkt und anbietet.
Wenn man bewußt darauf achtet, kann man das merken.

Andererseits macht dieses Merken aber auch traurig; betroffen.
Man schämt sich, fühlt sich hilflos, ratlos und weiß keine Lösung.
Das ist blöd.

Eben las ich bei den Lichtfeen den neuen Beitrag.
Und innendrin in miruns ringt es.

Wie doof ist es denn, einfach wortlos zu gehen?!
Als sei man nicht da gewesen?!
Ist ohnehin noch ein recht neuer Blog.
Es sieht fast so aus, als sei da noch kaum ein Leser.
Das macht EINSAM.
So kannst Du nicht einfach verschwinden.
Wortlos.

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#DDNOS im Alltag – oder: Resonanz

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denke, es wird sich vermischen.
VERMISCHEN – das ist eh ein Stichwort.

Ich bin wach heute, seit gegen 5.
Und es ist eins der ersten Dinge, an die ich heute gedacht hatte.

*Aquarellfarben-Kleckse*

Eigentlich wäre das fast ein besserer Name für michuns.
Weil ich vorhin drauf kam, dass es sich genau SO anfühlt.

Ich sinnierte ein bißchen in mir herum. Über all die unterschiedlichen Weisen, wie man sich gespalten fühlen kann.
Wie verschieden und unterschiedlich VIELE-Sein sein kann.
Wie anders ich es oft bei Anderen lese.

Und ich stellte in mir fest, dass ich zer- oder zusammen FLIEßE.

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