Glaube

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
ansich wollte ich eben schon ganz dringend schreiben, weil das hier so oft derart abläuft, dass im Kopf wie eine Art Tonband abläuft und redet – und man eigentlich parallel mitschreiben müßte, um das alles nicht gleich wieder zu vergessen.
Der liebe Autorenhund hat da mit seinem Thema was angeregt.

Blöd heute ist, dass wahrscheinlich DHL noch klingelt und wir gern noch duschen wollten.
Nicht, dass wir eben unterm Wasser stehen, wenn es läutet.
Und so lief im Kopf also beim Duschen das Band.
Und es hörte nicht auf; es hat keine Pause-Taste.
Und nun weiß hier keiner, ob wir das, was geschrieben werden wollte, noch zusammen kriegen.

Außerdem wollten wir erzählen,
dass der Mann und ichwir heute Früh mehrfach wieder umarmt im Wohnzimmer standen.
Wir stehen einfach da, halten einander gekuschelt, knutschen und sehen uns in die Augen.
Und je länger Corona dauert,
desto mehr fühlen wir,
wie unsagbar gut das tut und wie sehr uns das immer und immer wieder verbindet.

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Besuch bei der Tochter in Stichworten

Es ist schon spät.
23.22 Uhr.
Ich bin wieder Zuhause.
Mag nicht vergessen.

12 – nach 20h – wir konnten uns nicht trennen.
Gespräche über ihren Mitbewohner, Weihnachten, gemeinsame Urlaubspläne.
Laufen in der Stadt.
Latte, die schmeckte, sals sei sie aus saurer Milch gemacht.
Gastro gewechselt; Gehen im Regen.
Wienerwald…. – wann war ich zuletzt bei Wienerwald? 20 Jahre? 25?

Lang gesessen, getrunken, geredet.
Später dann gegessen.
Drogerie Müller, durch die Regale schlendern.
Gemütlich zum Auto.
Sie Heim gefahren und auf dem Parkplatz dann noch über 1 Std. im Auto gehockt.
Voll hinein; dahin, wo es weh tut.
Kindheit, Sterben, Suizidgedanken, Todeswünsche.
Mama als Täter? Aus Unwissenheit und wegen keine Hilfe.
Erkenntnis, dass ich die Wohnung meiner 1. Ehe bis ins Detail erinnere – nur nicht das Kinderzimmer.
Völliger blackout.

Über (Nacht-)Träume geredet, Ängste, Sehnsucht und Hoffnung.
Tochter hielt und streichelte meine Hand, als ich weinte.
Sehr viel Nähe und Liebe; Festhalten; Zulassen; Erlauben.
Liebe.

Wollen wir vielleicht schon Weihnachten zusammen in Urlaub fahren?
Wo das mit ihrem Mitbewohner nun doch recht schwierig ist?
Wo sogar SIE inzwischen kaum noch Lust hat, mit ihm Zeit zu verbringen?
Sehr interessante, tiefe, echte Gespräche und Gefühle.
Mama-sein heilt.
Es tut weh – und ist so wundervoll zugleich


Auf dem Heimweg bei strömendem Regen Vollsperrung wegen Unfall allenfalls 30 Autos vor mir.
25km später dann der nächste Unfall.
Gott muß mich lieben.
Wir haben eine Chance; eine Zukunft.

Du kannst dich an mir festhalten

hat der Mann vorhin zu miruns gesagt.

Bevor ich das nämlich wieder vergesse, muß ich das aufschreiben.

Er wollt vorhin zum Abschied wieder umarmen.
Und ich merk, dass ich oft nicht will.
Im Moment will ich eigentlich garnichts, das mit Körper und dem Mann zu tun hat.

Aber das war so krass irgendwie.
Wel ich gemerkt hab,
was in mir da eigentlich los ist.

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Alles Mögliche….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist eben 6 und der Mann ist schon weg.
Ich bin wach seit 3.43h und hab doch fast 6 Stunden geschlafen.
Es hat gereicht – und der Rücken tat weh.

Bissi müde bin ich schon noch – oder wieder?
Egal.
Auch der Mann kam dann schon um kurz nach 4 aus dem Bett.

Eigentlich wollt ich was Bestimmtes schreiben – das tu ich nachher vielleicht noch.
Weiter unten.
Aber es ist schon jetzt wieder so viel gewesen….

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Keine Worte haben

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin grade irgendwie erschüttert von mir selbst.

Gestern schon…
Und heute wieder.

Ich lese Euch.
Und immer wieder fange ich an, einen Kommentar zu schreiben.
Ringe nach Worten des Mitgefühls.
Suche nach Bezeichnungen für mein Fühlen; nach irgendetwas, das ich Euch schenken, geben, da lassen könnte.
Und finde nichts.

Am Ende lösche ich den (meinen) Unsinn wieder.
Und gehe.
Wortlos.

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(Sich/Mich) Aufrichten

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Der Mann ist schon arbeiten – es ist schon fast 9.
Heute Früh war er vor mir wach gewesen – ich wachte auf von der Kaffeemaschine.
Es war gegen 7.

Mein ganzer Oberkörper, Hals und Nacken taten irre weg.
Die gesamten Kugeln um die Schultern fühlten sich an, als hätte mir irgendwer die Nacht unablässig den Arm gedreht.
Alles irgendwie wie Muskelkater.

Nach ungefähr 10 oder 15min. war das aber alles wieder weg.
Und seitdem fühlt es sich eher an, wie gut gedehnt;
wie auseinander gezogen und groß, lang und weit.

Irgendwie völlig anders.
Freier.
Als wiche ein jahzehntelang um mich geschnürtes Korsett von meinem Körper.

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Paßwort

Ich werde auch hier, im neuen Blog hin und wieder Beiträge durch Paßwort schützen.

Es waren schon im Vorherigen nicht allzu viele.
Aber vor allem, um meine Identität zu schützen, meinen ganz persönlichen, privaten Raum,
kann es also vorkommen.

Mein Paßwort bekommen gerne diejenigen Menschen, die hier schon lange auf dem Blog sind.
Sichtbar.
Für mich (er-)kennbar.
Fühlbar und irgendwie vertraut.

Sie sind so oder so niemals in einer Art verfaßt, dass irgendwer glauben bräuchte, „etwas Wichtiges zu verpassen“.
Meist sind sie lediglich Ergänzung oder Erweiterung von Dingen, die ohnehin bereits öffentlich sind oder noch werden.

Solltest Du also zum angesprochenen Personenkreis gehören, scheue dich nicht danach zu fragen.
Für alte Freunde gilt: „Es bleibt das Selbe, wie bisher“.