Das ist ja fast, wie November

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist ganz eklig dunkel.
Und es regnet und regnet und hört ned auf.
Wenn ma hier nich im Shirt hocken würden un auch raus gehen könntn zum Rauchn,
dann könnt ma echt denkn,, es wär Winter.
Brrrrrr…….

Komische Zeit.
Irgendwie is innen traurich.
Un hilflos.
Un klein.
Un so mutlos.

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Ich bin garnicht wirklich da

Hallo, Ihrs

irgendwie fühl ich mich, als sei ich eine Art Trans-Wesen.
Innen ist es völlig anders als außen.
Und wenn man nur fest genug daran glaubt und ganz dolle fest hält am Innen,
dann wird es im Außen ganz sicher ganz schnell ebenfalls anders.

Es ist irgendwie, als sei das Innen längst in der Heimat.
Es ist, als seien wir mitsamt unserer Wohnung ratzifatzi in die Heimat gebeamt.
So, als seien wir längst dort.
Und als bräuchten wir nur raus zu gehen, um es zu sehen.

Bloß, dass irgendwer anders innen weiß, dass es eben NICHT so ist.
Aber hey… es FÜHLT SICH SO AN!!!!

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Wir sind wieder da :)

Hallo, ihr Lieben 🙂

Eigentlich schon seit vorgestern Abend.
Die Tage in der Heimat waren toll.
Spannend, aufregend und auch … hm… erkenntnisreich.

Es war sehr schön, mal wieder für ein paar Tage am Stück dort zu sein.
Wir waren in jenem Hotel, in dem wir zuletzt an unserer Hochzeit gewesen waren.
Ein eher preisgünstiges Hotel, weil wir uns zu jener Zeit hätten garnichts anderes leisten können.
Damals noch zu 2. im Zimmer.

Wir waren danach dann nie mehr dort gewesen, weil diese Raschelbetten uns nervten.
Weil die Schutzhülle auf den Matratzen machte, dass man morgens völlig verwurschtelt halb mitsamt der Matratze aus dem Bett hing.
Und schlafen konnten wir ja eh noch nie gemeinsam – schon garnicht, wenn es raschelt, knistert und rutscht.

Dieses Mal nun aber in 2 Zimmern
und mit einem inzwischen veränderten „Schlafsystem“ des Hotels
war es erstaunlich gemütlich und entspannt.
Und das fast zur Hälfte des Preises von jenem Hotel, wo wir um Weihnachten sonst bisher waren.

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Freu :)

Hallo, ihr Lieben 🙂

Vor lauter Ändern von Zeug komm ich nicht zum schreiben.
Ich hätte im Leben nie geglaubt, dass das mit so einem Smartphone tatsächlich auch so Spaß machen kann, bzw. so interessant ist.

Ich hatte ja, als ich letzte Woche bei der Tochter gewesen war, als Überraschung – und eigentlich Geburtstagsgeschenk für den Mann – uns beiden bei ihr so Fitness-Uhren bestellt.
Wobei… Fitness….. wir wollen ja nicht „fit“ werden
aber es ist total spannend, mehr über sich selbst zu erfahren.

Na, jedenfalls waren die 2 Uhren schon 1-2 Tage später bei ihr angekommen.

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Ich könnt immer nur schlafen

das Leben ist im Moment derart hart und schwer zu tragen
dass es eine Erlösung ist, zu schlafen.
Tot sein, ohne tot zu sein.
Weg.

Es ist so viel (Durcheinander), dass ich in all diesem Kraut und Rüben keine Worte finde.
Es ist, wie Eintopf.
Wo man keine Namen hat für unkenntlich zerkochtes Gemüse.

Da ist pro und contra
schön und schlimm
Fühlen und Dissoziieren
alles zeitgleich
und doch nicht trennbar.

So, als mixt man alle bunten Farben – zu dünnschißbraunem Brei.

So schwer, zu schreiben.

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Was?! – fragt der Mann

Was?!
Ja… WAS ist eigentlich los?

Ich bin wütend.
Traurig, stinkig, enttäuscht, frustriert, hoffnungslos, müde, lethargisch, verzweifelt,…
Ist DAS Leben?????

Ist DAS jenes, auf das ich hinarbeite? Warte? Hoffe?

Dieses unaufhörliche und ewigliche Zuhausesitzen????
Dieses „Hausfrauendasein“?
Dieses Rumhocken und mich langweilen?
Das Dinnbleiben und mich nicht raustrauen?
Das ewige Warten, dass irgendwas besser wird?
Das Hoffen, dass der Mann die Not kapiert? Und endlich HILFT?

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Was tut man mit so einem Tag…

wenn man nichts zu tun hat?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Keine Ahnung, aber es fällt mir zur Zeit so unsagbar schwer zu schreiben.
Aber ich habe keine Ahnung, weshalb.

Eigentlich geht es uns gut.
Dem Mann und uns.
Zumindest geht es uns nicht schlecht.
Und wenn es einem nicht schlecht geht, geht es einem doch gut, oder?

Jedenfalls könnte ich nichts sagen, das schlecht wäre.

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Hinabsteigen in die Hölle

Scheint derzeit angesagt zu sein.

Ich hab in Wahrheit keine Worte.
Das Schreiben fällt mir schwer.

Es ist viel zu viel Fühlen zugleich,
als dass es dafür Worte gäbe.

Der Mann hat gestern seinen Abgrund gesehen und ich hatte große Angst, er täte sich was an. Nichts desto trotz bat er mich, zur Tochter zu fahren.
Weil er Alleine-Zeit wollte; brauchte.
Ich fuhr – weil ich ihn das erste Mal in unseren 11 Jahren so weinen sah.
Und weil es gut ist, zu weinen.
Weil es öffnet und heilt.
Und weil ich hierdurch besser vertrauen konnte, dass er bei meiner Rückkehr noch da sei.

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So viele Wahrheiten (auch #Kontakt)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich wollt schon eben vor gut 30min. anfangen zu schreiben – da kam der Mann aus dem Bett.

Ich bin schon wieder wach seit kurz nach 4.
Jetzt ist 5.45 und er ist eben ins Bad gegangen.
Nachdem wir uns wieder eine ganze Weile unterhalten hatten.

Manchmal ist es echt gruselig.
Welches Ehepaar redet fast jeden Tag früh gegen 5 über sein gemeinsames Leben?
Das Leben allgemein?
Wahrnehmung und Realitäten?
Ängste, Gefühle, Lebensphilosophien?

Wir fingen eben an mit der Frage,
was wohl in Wirklichkeit BESSER sei für uns?
Wenn wir in den Norden ziehen (dann irgendwann)
tatsächlich auf einen solchen WG-Bauernhof zu ziehen? In eine Gemeinschaft mit anderen Menschen?
Oder doch lieber irgendwo in der Einsamkeit ein kleines, freistehendes Häuschen?

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Wieder einmal

ist zur Zeit so eine Phase, wo sich Leben anfühlt,
als würde man ausbrennen.
In sich verglühen.

Wie ein Auto auf dem Parkplatz,
in dem so ein Idiot sitzt,
der mit gedrückter Kupplung; im Leerlauf
den Motor in den höchsten, roten Bereich tritt.
Gas gibt bis zum Anschlag,
ohne das Auto zu bewegen.
Womöglich gar die Kupplung schleifen läßt
bis sie anfängt, zu brennen.

Energieraubend, zermürbend und schmerzhaft.
Ich bin unablässig müde – dabei kommt es mir so vor,
als brächte ich nichts auf die Reihe.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

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