Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Arschloch, manchmal

Eigentlich wollt ich heut garnicht schreiben.
Aber der Mann hat uns mal wieder völlig abgeschlossen.
Und es ist immer so unsagbar fieß.
Und so schwer, da wieder raus zu kommen.
Und so hart, das zu ergründen.
Zu kapieren, zu fühlen und zu begreifen.

Irgendwer innen ist grade so sau wütend.
So unsagbar irre wütend.

Und wenn man dann versucht, hin zu fühlen,
merkt man darunter den Schmerz.
Und die Not.
Die Einsamkeit und das Gefühl, ausgebeutet und benutzt zu werden.
Das Gefühl, nicht gesehen zu werden und immer hinten dran zu stehen.

Und das Gefühl, dass seine Behinderung; sein Schmerz und sein Hilfebrauchen
IMMERZU wichtiger sind,
als unseres.

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Alles ok – ich bin noch hier

Guten Morgen, ihr Lieben

ich hab keine Ahnung.
Irgendwie gibt es nichts zu sagen.

Es ist langweilig und Öde; man bleibt halt am Leben, irgendwie.
Was soll man auch tun?
Mit dem fucking Corona-Scheiß hock ich halt ständig nur hier rum.

Es wird ewig TV geglotzt; hin und wieder bissi gewaschen oder geputzt.
Und geatmet.
Was soll man sonst noch tun?

Wir bestellen oft Essen.
Obwohl wir ja eigentlich wieder Salat essen wollten.
Abnehmen wollten.
Aber es läuft ja auch keiner.
Das kann man eh vergessen.

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Immer wieder

muß ich merken, dass permanenter Krach nicht gut für mich ist.
In dem Haus, das sie da 2 neben uns bauen, werden Kabelkanäle gefräst. Schon ewig.

Nun, hier in unserem Haus, schleift irgendwer an irgendwas herum.

Ein unaufhörliches Gebrumme in unterschiedlichsten Tonstufen.
Ich merke, wie es in mir MITbrummt und MITvibriert.
Es ist kein gutes Gefühl.

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂
Ich bin spät heute.

Aber ich hab auch schon viel geschafft.

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Alles so unwirklich

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was ist das bloß für eine Zeit zum Kotzen?
Ich mag langsam nicht mehr.
Ich weiß nur garnicht so genau, WAS eigentlich.

Mein „Loch“ innen jammert ewig vor sich hin, dass es sterben will.
In Gedanken schreibt man einen Abschiedsbrief ans OEG.

Weshalb????????
Hier WILL doch garkeiner sterben!!!!!
Nur ist das Leben im Moment sehr hart geworden, irgendwie.

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Ei, was ist denn los?????!!!!!

Eben denkt es in mir, dass es doch völlig egal ist.
Es war schon IMMER und zu wahrhaft JEDER Zeit schwer, zu leben.

JEDE Epoche und Zeit hatte ihr Schweres.
Es war noch NIE leicht und einfach, zu leben.

Warum sollte es das HEUTE sein?????

Egal, was wir alles haben und sind
Egal, was wir alles zu wissen glauben und was es inzwischen für Technologien gibt
Egal

Leben IST SCHWER.
Immer.
So oder so.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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