Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Freu :)

Hallo, ihr Lieben 🙂

Vor lauter Ändern von Zeug komm ich nicht zum schreiben.
Ich hätte im Leben nie geglaubt, dass das mit so einem Smartphone tatsächlich auch so Spaß machen kann, bzw. so interessant ist.

Ich hatte ja, als ich letzte Woche bei der Tochter gewesen war, als Überraschung – und eigentlich Geburtstagsgeschenk für den Mann – uns beiden bei ihr so Fitness-Uhren bestellt.
Wobei… Fitness….. wir wollen ja nicht „fit“ werden
aber es ist total spannend, mehr über sich selbst zu erfahren.

Na, jedenfalls waren die 2 Uhren schon 1-2 Tage später bei ihr angekommen.

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Ich frage mich,

was wohl mit unserer Gesellschaft passieren würde,
wenn man zum Einen tatsächlich Prostitution – also bezahlten SEX – verbieten würde
und stattdessen flächendeckend
bezahlbare Kuschler und Kuschlerinnen zur Normalität erklären und stationieren würde.

Wenn es normal wäre
und zur Seelenhygiene gehören würde
– so, wie das Duschen zur normalen Körperhygiene gehört –
dass Menschen, welche einsam sind, bzw ALLE
einfach mal für 10 oder 20€ ein paar Minuten lang zur/m Kuschler/in gingen.
Bedeutungslos, ob Mann oder Frau; Kinder.
Vielleicht sogar kostenlos. Vom Staat gefördert.
Zum Wohle des Volkes; der Seelen.

Angezogenes Umarmen.
Oder auch im Achselshirt und kurzer Hose.
Hautkontakt an Extremitäten.
Aber nicht mehr.

Oder noch besser:
Wenn wir alle anfingen, uns gegenseitig zu umarmen – einfach so.

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Es ist ja noch nichtmal halb 8…

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin grad echt fast erschrocken.
Der Mann ist längst weg und ich hab mein Tee-Kästchen aufgefüllt.
Und eben eine Liste geschrieben, was ich heute noch tun will/sollte.
Und gut – ich ging davon aus, es sei einiges später.

Gestern….
Gestern hab ich vormittags hier einerseits irgendwie gebummelt – andererseits auch nicht.
Dieses Gefühl, „erst um 11 los zu müssen“, ließ mich gemütlich fühlen.
Bis ich dann auf der Paketverfolgung guckte und begriff, dass sowohl DHL, als auch DPD kommen wollen und dass da bei DHL steht „zwischen 9.38 und 11.03h“

Mist.
Besser schnell mal duschen, nicht dass ich unterm Wasser stehe, wenn es klingelt.
Am Ende kam er doch recht spät und beim DPD weiß man ja eh immer nix.
Die sind hier echt zum Kotzen.

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Ich hab geträumt

von einem uralten Keller, in dem ich ewig herum irrte und etwas suchte.
Bröckelnde Wände, enge, verwinkelte Gänge, niedrige Decken,
Licht, fast wie von einer Fackel; duster und staubig.

Da, hinter einer Kommode
war die Wand so komisch.
Pappe.
Man konnte die Pappe weg machen – dahinter eine alte Türe.
Mit diesen kleinen Gläsern; braun gestrichenem Holz in Kreuzen – weiß grad ned, wie die heißen.
So komisches, gelbliches Glas, das verzerrt.

Die Türe ließ sich öffnen.

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Glaube

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
ansich wollte ich eben schon ganz dringend schreiben, weil das hier so oft derart abläuft, dass im Kopf wie eine Art Tonband abläuft und redet – und man eigentlich parallel mitschreiben müßte, um das alles nicht gleich wieder zu vergessen.
Der liebe Autorenhund hat da mit seinem Thema was angeregt.

Blöd heute ist, dass wahrscheinlich DHL noch klingelt und wir gern noch duschen wollten.
Nicht, dass wir eben unterm Wasser stehen, wenn es läutet.
Und so lief im Kopf also beim Duschen das Band.
Und es hörte nicht auf; es hat keine Pause-Taste.
Und nun weiß hier keiner, ob wir das, was geschrieben werden wollte, noch zusammen kriegen.

Außerdem wollten wir erzählen,
dass der Mann und ichwir heute Früh mehrfach wieder umarmt im Wohnzimmer standen.
Wir stehen einfach da, halten einander gekuschelt, knutschen und sehen uns in die Augen.
Und je länger Corona dauert,
desto mehr fühlen wir,
wie unsagbar gut das tut und wie sehr uns das immer und immer wieder verbindet.

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