Ich hab mich ja schon öfter gefragt,

ob ich vielleicht eine ähnliche Gabe habe, wie meine Mama.
Ob ich fühlen kann, wie es anderen Menschen geht.
Ob ich meinen Mann und meine Tochter fühle.
Oder, was GENAU ich eigentlich fühle.

Wer bin ICH in meinem Fühlen?
Und wer sind ANDERE?

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Immer wieder die selbe Scheiße

Ich bin irgendwie so müde.
So müde vom Leben.
Von diesem immer-selben-Leben.

Vom immer Gleichen.
Immer nur hier rumsitzen.
Abstauben, putzen, abspülen, Wäsche waschen.
Nie raus gehen.

Ich könnt bloß noch schlafen.
Wenn ich Glück hätte, würde dann kaum was dreckig werden.
Und man bräuchte auch nicht mehr zu putzen.

Hi, Ihrs

Ich hab so die Schnautze voll.

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So zerfasert

Hallo, ihr Lieben,

ich tu mich schwer.
Es ist eine verdammt krasse Zeit irgendwie.
Ich merk so sehr dieses ALLES-Sein.
Und vor lauter *Alles* – bin ich zeitgleich auch NICHTS.

Wenn ich darüber nachdenke, wer, wie oder was ich BIN
dann sind da tausende gegensätzlicher Dinge.
Dann ist da hell und dunkel
freundlich und unfreundlich
einsam und überreizt
angstvoll und zugewandt
sehnsüchtig und eingemauert
wollen und nichtwollen
fühlen und nichtfühlen
leben und totsein
ALLES!!!!
Alles ZUGLEICH.

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Ich weiß nicht, wo anfangen

in mir ist Chaos.
Ich komme von der Thera – danach dann einkaufen.

Heute Früh lief mir schon die Zeit davon.
Wäsche aus dem Keller holen und weg räumen, abspülen, duschen, Zigaretten drehen.
Im Blog beim Autorenhund über Politik nachdenken.
Innendrin nur Weh und Schmerz.
Ewige Tränen hinter den Augen.
Das Gesicht müde und sterbenstraurig; leer.

Ewige Gedanken an all das, was die Woche war.
Schnell schrieb man noch Stichpunkte auf für die Thera.
Weil es einfach viel zu viel gewesen war.

Gestern Abend noch plötzlich eine Art Gedankenblitz; wie eine Erkenntnis; ein Groschen, der fällt.
Solch ein Gefühl, als hebe sich ein Vorhang und es wird Licht.

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Mit Kindern kann man das machen

… denkt es eben im Kopf.

Ich kann mich selbst nicht ausstehen.
Ich will verdammt nochmal meine Ruhe damit!!!

Aber, denkt es weiter, ich hab doch Recht.

Kindern kann man beibringen, wenn man es am Liebsten im Walzertakt hat.
Kindern kann man beibringen, in welchem Winkel man was am liebsten mag.
Kindern kann man beibringen, dass man sie am liebsten mag, wenn sie auch schnell lernen.
„Du hast doch selbst gemerkt, dass das mit Erwachsenen; mit Männern nicht funktioniert.“

Ich merke: „Ich bin kein Täter“.

Ich habe mich lieber mit unwilligen Männern rumgeschlagen,
als es mir „einfach“ zu machen
und auf Kinder zurück zu greifen.
Welch ein Gedanke….

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Gedanken, Gedanken, Gedanken…

und ein Bild.

In mir fragt es sich, warum ich eigentlich immer im Dreiviertel-Takt genommen werden wollte?
EINS -zweidrei – EINS- zweidrei – …
Heftig – und dann raus – Heftig – …
Wie oft hab ich Männer sehr agressiv damit angegangen, dass sie es einfach nicht RICHTIG machen.
So schwer kann das doch nicht sein!!!
Sie könnten doch auch einfach mal mit zählen!!!
EINS – zweidrei….

Irgendwie hab ich immer gedacht, das muß im Walzertakt gemacht werden.
Ist doch Walzer, oder?

Weil das einfach genau der Rhythmus war, der mich innendrin immer mehr ein Steigern hat fühlen lassen.
Und wenn dann auch noch der Winkel gestimmt hätte…

Aber Männer machen das irgendwie nicht mit.
Ich hab sie damit genervt.
Mit meinen Anweisungen – und noch mehr mit meinem Frust.
Und hätt ich gedacht, dann mach ich den Rhythmus halt SELBST
haben sie entweder einfach dagegen bewegt
oder ICH war irgendwie wie gelähmt.

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Manchmal fürchte ich,

ich bin ein Arschloch.
Und manchmal bin ich das auch gern.

Aber im Moment,
bin ich irgendwie betroffen.
Und traurig.
Und wünschte, all diese Traumakacke gäbe es nicht.

Guten Morgen, ihr Lieben

Gestern hatte die Thera vom Mann ihn wohl heftig erwischt.
Er war Heim gekommen zum Video-Termin, wie immer.
Danach hatten wir dann gegessen (ein sehr frühes Abendessen) und er war wieder zurück ins Büro gegangen.
Ansich hätte er abends irgendeine Video-Besprechung gehabt und wäre länger weg geblieben.

Er war irgendwie merkwürdig gewesen.
Sehr traurig und niedergeschlagen; in sich gekehrt.

Das war er auch schon vorgestern – aber anders.

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Innen, wie außen

Eben beim Rauchen kam mir das in den Kopf.
Man liest das ja ständig in irgendwelchen Eso-Büchern oder kriegt es auch ständig zu hören.

Ich zumindest – meist, von mir selbst.

Und es ist doch auch so.
Je beschissener es mir geht, desto mehr will ich Wohnung putzen.
Ordnung machen und Reinheit im Außen.
Weil sich das irgendwie auswirkt auf mein Innen.

So, als macht man zeitgleich auch einen Innenputz.

Oder, wenn die Sonne scheint im Außen, dann scheint sie oft auch im Innen.

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