Ich frage mich,

was wohl mit unserer Gesellschaft passieren würde,
wenn man zum Einen tatsächlich Prostitution – also bezahlten SEX – verbieten würde
und stattdessen flächendeckend
bezahlbare Kuschler und Kuschlerinnen zur Normalität erklären und stationieren würde.

Wenn es normal wäre
und zur Seelenhygiene gehören würde
– so, wie das Duschen zur normalen Körperhygiene gehört –
dass Menschen, welche einsam sind, bzw ALLE
einfach mal für 10 oder 20€ ein paar Minuten lang zur/m Kuschler/in gingen.
Bedeutungslos, ob Mann oder Frau; Kinder.
Vielleicht sogar kostenlos. Vom Staat gefördert.
Zum Wohle des Volkes; der Seelen.

Angezogenes Umarmen.
Oder auch im Achselshirt und kurzer Hose.
Hautkontakt an Extremitäten.
Aber nicht mehr.

Oder noch besser:
Wenn wir alle anfingen, uns gegenseitig zu umarmen – einfach so.

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Alles zuviel und gleichzeitig

Guten Morgen, ihr Lieben
ich bin erschöpft.
Völlig fertig und durch.
Zu viel Fühlen, Erinnern, Denken und Müssen.

Keine Ahnung, ob der Film gestern das verstärkt.
Es geht ja schon ein paar Tage schwer.
Aber gestern?!
Abends dann….

Wir hatten ansich einen guten Sonntag – soweit ich erinnere.
Wir haben den Schrank vom Mann gemistet, gemeinsam abgespült und ich hatte mittags nochmal geschlafen – nicht sehr lang, aber immerhin.

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Ich frage mich derzeit unaufhörlich

wie ich es *verstehen* soll
*lesen oder deuten*
Was will es mir sagen?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Doch, noch geht es.
Es ist 10.43h.

Ich bin wach seit ca 5.
Es ist Sonntag.
Und ich bin aufgewacht vom Mann.
Er hatte schon geduscht und der Kaffee war durch.

Seit hab 7 heute Früh ist er weg.
Arbeiten.
Ja, tatsächlich.

Schon seit einigen Tagen ist er mieß drauf.
Anfangs hab ich es auch *mich* bezogen.
Oder gedacht, ich bin wieder Scheiße, weil ich ihm zu wenig Sex gebe.
Enttäuschte Erwartungen.

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Was Ärzte nicht wissen – über *echte* Hilfe

Echt – zumindest für MICH.
Ich weiß nicht, wie es Euch so geht.
Mit Ärzten und Helfern, auch ganz allgemein.

Ich persönlich halte mich – zum Glück, endlich – ja nicht (mehr) für dumm.
Ich glaube inzwischen sogar, was Tests belegt hatten – dass ich recht klug bin.
Aber Klugheit bedeutet für mich nicht, alles zu wissen.
Noch nicht mal viel.

Klugheit bedeutet für mich viemehr,
zu erkennen
an-zuerkennen,
dass ich in Wirklichkeit – in Relation zum ALLES – so gut wie garnichts weiß.

Klugheit bedeutet für mich,
zu begreifen
zu erkennen
und danach zu leben,
dass jenes, das ich zu wissen glaube,
nicht zwingend die Wahrheit ist.
Die ultimative Wahrheit – jene, die für ALLE gilt.
Allenfalls ist sie meine ganz persönliche Wahrheit.

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Was man alles nicht auf dem Schirm hat

Wir waren eben tatsächlich bei der Bank.
Irre, was in so eine Whisky-Flasche paßt.
Der Mann wollt´s wissen und hat den Sack auf die Waage gestellt.
Es hatte sich schwerer angefühlt – es waren 6,5kg Münzen.

Er packte die Tasche in den Rucksack und wir gingen los.

Unterwegs erzählte ich ihm von meinem Gedanken, dass *Urlaub* ein Trigger sein muß.
Schon alleine der Logik wegen.
Er erinnerte an unseren Urlaub im Norden und wie da durch den Alkohol Kleine raus flitschten.
Auch all dieses Schreckliche und Übersexualisierte und die Angst und das Sterbenwollen.
Er sagt, da sei verdammt VIEL verborgen.

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Dieses Mensch-sein

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin wach seit 3.48h.
Schon gegen 23h 30 war ich mal wach für WC.
Ich hatte mir im Schlaf irgendwie wieder den Hals abgedreht.
Mein rechtes Ohr pfeift noch immer in irrer Lautstärke.
Ich hab Kopfschmerzen.

Als ich mich hinlegte – gegen 22h und dann nochmal gegen halb 12 – hatte ich irrsinns Schmerzen im gesamten Torso, vorne und hinten,
immer wie so kleine Feuerwerks-Sterne, die an silvester am Himmel platzen
ständig an anderen Stellen stechend
und bekam Angst.

Das war irgendwie überall und nirgendwo.
Da – und gleich wieder weg.
Nicht zu verorten.
Es fiel schwer, einzuschlafen.

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Sensitivitäten

Da wollt ich schon länger mal drüber schreiben.
Ich schreib bewußt und absichtlich
NICHT *Empfindlichkeiten*

Weil *Empfindlichkeiten* so negativ behaftet sind.
Und auch, weil ich mir selbst diese Empfindlichkeiten früher absprechen wollte.
Sie Scheiße fand
gehaßt habe
mich selbst verachtet und verurteilt.

Andere Menschen werten dich ab, wegen deiner Empfindlichkeiten.
Beschämen dich, erniedrigen, verlachen und treten dich in den Boden.

Dabei ist es GUT, sensibel zu sein.
Zu fühlen.
Zu merken.
(Sich) Wahrzunehmen und zu respektieren.

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