Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Es ist so grausam

mit dieser scheiß Triggerei.
Mit diesem Jammern.
Und was daraus erwächst.

Guten Morgen, ihr Lieben

Der Mist ist ja, dass sowohl der Mann UND wir
von Jammern getriggert werden.
Wir halten das BEIDE nicht aus.
Aber klar – immer bloß beim ANDEREN nicht.

Wenn man SELBST jammert, ist das ja was anderes.
Denn man hat ja einen Grund.

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Arschloch, manchmal

Eigentlich wollt ich heut garnicht schreiben.
Aber der Mann hat uns mal wieder völlig abgeschlossen.
Und es ist immer so unsagbar fieß.
Und so schwer, da wieder raus zu kommen.
Und so hart, das zu ergründen.
Zu kapieren, zu fühlen und zu begreifen.

Irgendwer innen ist grade so sau wütend.
So unsagbar irre wütend.

Und wenn man dann versucht, hin zu fühlen,
merkt man darunter den Schmerz.
Und die Not.
Die Einsamkeit und das Gefühl, ausgebeutet und benutzt zu werden.
Das Gefühl, nicht gesehen zu werden und immer hinten dran zu stehen.

Und das Gefühl, dass seine Behinderung; sein Schmerz und sein Hilfebrauchen
IMMERZU wichtiger sind,
als unseres.

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Ich geh mir so auf den Geist…..

Guten Morgen,, ihr Lieben 🙂

Ist ja alles schön und gut mit dieser To-do-Liste.
Blöd aber, wenn man staubsaugen und abstauben seit 3 Tagen immer auf den nächsten Tag schiebt.

Zugegeben, es war auch OHNE das an den Tagen schon genug.
Aber wann, verdammt, soll mal die Wohnung geputzt werden?
Ist schon wieder ganz schön her.

In der Küche stapelt sich Zeug auf Spüle und Herd.
Blumentöpfe.
Von gestern; vom Rumtopfen.
Auch, weil diese Blumentöpfe einfach nicht funktionieren – zumindest der eine nicht.
Und immer viel zuviel Wasser hoch saugen.
Und diese Hoya, die wir als Ableger teuer gekauft hatten, noch immer nicht wächst.
Sondern ständig schimmelt und eklig stinkt, weil sie viel zuviel Wasser hat.

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Lethargie

ist echt was Grausames.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich denk manchmal, dass man das Vielesein tatsächlich am meisten merkt, wenn man Nichts tut.

Es ist irgendwie so furchtbar.
Sich selbst zuzuhören.
Wie es unablässig innen denkt.
Und nicht heraus zu finden ist, was man nun *mehr* will – oder weniger; garnicht.
Oder, sich aufzuraffen.
Um ÜBERHAUPT was zu tun.

Es denkt und denkt und denkt
und denkt, dass man mit Denken doch beschäftigt genug sei.
Dass man vor lauter Denken doch eh keine Zeit hat
keine Lust
keine Kraft
keinen Antrieb
kein Überhauptnix
um etwas anderes zu tun.

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Juhu!!!! Ich krieg mein Tattoo!!!!!

Mann ey….. gerade vorhin ham wir überlegt, ob wir nochma son depri-Text schreiben wolln.
So von wegen, keiner liebt uns.
So von wegen, wir sind nur Luft.

Weil des is derart fucking scheiße, wenn man Leute anschreibt un die nich antworten.
Nein, ich mein jetzt nicht Menschen, mit denen man eh öfter schreibt und wo es halt ganz normale Pausen mal gibt – die brauchen wir ja auch.

Nee, ich mein so Leute, wie diesen Psycho-Fuzzi von den Intelligenz-Tests zum Beispiel.
Das ist jetzt 10 Tage her und der antwortet nicht.
Vermutlich ham wir einfach zu viel geschrieben.
Zu viel Zeug, weswegen der uns jetzt eh zu doof findet oder glaubt, uns sei nur langweilig.
Oder da sei eh nur heiße Luft.

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Innen-Dialog

Da sitzt bereits seit 3 oder 4 Zigaretten eine Fliege am Balkon.
Sie war fast transparent und sah/sieht aus, als sei das eine von diesen Neuen.
Diese Fliegen, die wohl einen Stachel haben und ziemlich fieß sind.

Ein paar Mal schon hatte ich kurz gedacht, ich könnte sie töten.
Aber innen sagt eins,
dass auch DAS ein Leben sei.

Inzwischen wird sie dunkler – sie trocknet.
Vermutlich war sie aus meinem Blumenkübel geschlüpft.

Und eben sagte innen eins:
„Und was, wenn das nun die Oma ist? Wiedergeboren?“
Da sagt ein Anderes:
„Ha! Da hättse aber ganz schön Pech gehabt, wenn ihr ganzes Böses nun macht, dass sie ein Fliegenleben kriegt, oder?“

Wir lassen sie leben.
Egal, ob sie stechen kann.
Es ist IHR Leben.