Warum stecken wir immer den Finger in den Kopf?

denkt eben innen wer.

Dabei hatten wir uns gefragt, ob es wohl einem Rhythmus folgt?
Ob es von irgendetwas verursacht wird?
Ob es einen Trigger gibt?
Ob es uns etwas sagen will, das wir einfach ums verrecken (noch?) nicht verstehen?

Wir popeln ganz offensichtlich nachts wieder im Ohr.
Immer nur links.
Und scheinbar vor allem mit dem Zeigefinger.
Weil wenn wir den Nagel dort so kurz wie möglich schneiden, beruhigt sich das Ohr langsam wieder.
Und, wenn wir mehrmals täglich ein Ohrstäbchen mit Salbe rein schmieren.
Weil die Haut darin so trocken, gereizt und geschwollen ist – und schon allein deswegen unentwegt juckt.

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Das ist ja fast, wie November

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist ganz eklig dunkel.
Und es regnet und regnet und hört ned auf.
Wenn ma hier nich im Shirt hocken würden un auch raus gehen könntn zum Rauchn,
dann könnt ma echt denkn,, es wär Winter.
Brrrrrr…….

Komische Zeit.
Irgendwie is innen traurich.
Un hilflos.
Un klein.
Un so mutlos.

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Ich bin garnicht wirklich da

Hallo, Ihrs

irgendwie fühl ich mich, als sei ich eine Art Trans-Wesen.
Innen ist es völlig anders als außen.
Und wenn man nur fest genug daran glaubt und ganz dolle fest hält am Innen,
dann wird es im Außen ganz sicher ganz schnell ebenfalls anders.

Es ist irgendwie, als sei das Innen längst in der Heimat.
Es ist, als seien wir mitsamt unserer Wohnung ratzifatzi in die Heimat gebeamt.
So, als seien wir längst dort.
Und als bräuchten wir nur raus zu gehen, um es zu sehen.

Bloß, dass irgendwer anders innen weiß, dass es eben NICHT so ist.
Aber hey… es FÜHLT SICH SO AN!!!!

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*Schnauf*

Man ey… eigentlich hab ich garkeine Worte.
Eigentlich gibts da nix im Hirn.
Eigentlich ist da bloß Fühlen.
Und Chaos.
Und ganz viel; ZU viel.
Durcheinander.

Der Mann sitzt hinter mir und spielt Konsole.
Er ist vor vielleicht 30min Heim gekommen.
Hat dann noch Müll und Altpapier raus und entspannt jetzt von der Arbeit.

Wie er Heim kam, ham wir eben noch Salat geputzt.
Wir warn heute Früh gleich im Supermarkt.
Irre echt, bissi Zeug und 10x Tabak macht 169€.

Dann geduscht und wieder weg zur Thera.
Und Obstmann und beim Arzt ein Rezept holen.

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Man kommt nicht drauf

Hallo, ihr Lieben 🙂

Ich hatte Thera.
Wir.

Die Woche war wieder erfüllt von Kindern und von Weh.
Gestern Abend/Nacht konnt man nicht einschlafen.
Man wandelte stattdessen im Innen im Haus der Kindheit herum.
Im Garten.
Die neuen Besitzer dort würde man zu gerne ansprechen.
Klingeln.
Ins Haus gehen; die 3 Wohnungen.
Nachfühlen; herumfühlen; erinnern.

Fühlen, ob in den alten Wohnungen von Oma, Vater und Onkel/Tante heute nun ein anderes Gefühl herrscht.
Fühlen, ob sich Dinge verändert haben – und wie.

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Schon wieder so lang

Guten Morgen, ihr Lieben

keine Ahnung, was sich da verändert hat; geändert.
Dass hier keine/r mehr Lust hat, zu schreiben.
Dass es einfach vergessen wird.
Nicht gemacht.

Als hier noch jeden Tag geschrieben wurde, war das wie ein Drang; eine Notwendigkeit und Erleichterung.
Eine Hilfe.
Zur Zeit aber ist es eher anstrengend und man muß sich fast zwingen.
Und man muß suchen im Innen, worüber man überhaupt schreiben könnte.

Dienstag…
Und heute ist Samstag.
Wo sind die Tage hin und was war alles gewesen?

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Arschloch, manchmal

Eigentlich wollt ich heut garnicht schreiben.
Aber der Mann hat uns mal wieder völlig abgeschlossen.
Und es ist immer so unsagbar fieß.
Und so schwer, da wieder raus zu kommen.
Und so hart, das zu ergründen.
Zu kapieren, zu fühlen und zu begreifen.

Irgendwer innen ist grade so sau wütend.
So unsagbar irre wütend.

Und wenn man dann versucht, hin zu fühlen,
merkt man darunter den Schmerz.
Und die Not.
Die Einsamkeit und das Gefühl, ausgebeutet und benutzt zu werden.
Das Gefühl, nicht gesehen zu werden und immer hinten dran zu stehen.

Und das Gefühl, dass seine Behinderung; sein Schmerz und sein Hilfebrauchen
IMMERZU wichtiger sind,
als unseres.

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