Heute bin ich so grau(sig)

wie draußen das Wetter.

Die Zeit fängt wieder an.
Diese Zeit, in welcher man permanent damit beschäftigt ist,
zu überleben.

Irgendwer innen malt unablässig Selbstmord-Filme.
Denkt sich unzählige Möglichkeiten aus, zu sterben.

Ein Inserat, zum Beispiel.
In welchem man Männer sucht, die zu Ende bringen, was andere anfingen.
„Suche Männer, die mich tot ficken.“

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Prostitution

Eben, als ich bei Paula Rabe den neuen Beitrag las,
änderte sich meine Meinung, heute wieder nicht zu schreiben.

Mir gingen Gedanken durch den Kopf.
Und viele Gefühle durch den Körper.
Und ich möchte keinesfalls
– und hoffe inständig, dass man mich nicht mißversteht –
rituelle Gewalt in der Kindheit
mit Prostitution gleichsetzen.

Und dennoch…..
es fühlte sich an, als seien sie verwandt.
Aus ein und dem selben Ursprung und mit ähnlichen – und doch anderen – Auswirkungen und Zwecken.

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Befindlichkeiten

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Dem Mann gehts gut.
Die Symptome hatten wohl am Samstag ihren Höhepunkt gehabt.
Sonntag war er zum Test gegangen und heute, Dienstag, geht es ihm schon recht gut.
Abtrocknen ist ein bißchen anstrengend, meint er 😉

Wir selbst?
Haben garnichts.
Alleine von seiner Virenlast her, absolut erstaunlich, dass wir uns nicht anstecken. Er scheint mit seiner Virenzahl recht heftig zu sein.
Aber die Impfungen tun wohl ihre Arbeit.
Und ichwir waren, bzw. sind ja ansich sowieso NIE krank.

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In mir denkt es

dass wir womöglich einfach zukünftig nicht mehr bitten sollten,
dass er AUFHÖRT.
Wenn diese Bitte immer macht, dass er sich angegriffen fühlt.
Macht, dass es schlimmer wird.
Macht, dass man am Ende sterben will.

Womöglich wäre es besser, einfach aufzustehen und weg zu gehen.
Schweigend.

Soll er sich selbst seinen Kram erzählen.
Sich selbst weh tun.

Nur WOHIN?????
Wohin soll man gehen?
In einer 70qm-Wohnung?
Wo man ihn nicht hören könnte?
Ohne Türen?

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